Warum Juni-Kinder auf der Sonnenseite des Lebens sind

Juni-Kinder sind wahre Optimisten und bringen nicht nur wettertechnisch Sonne in Ihr Leben! Warum Babys, die im Frühsommer geboren sind, eine so positive Lebenseinstellung haben, hängt mit vielen Faktoren zusammen, wie eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

Hat der Geburtsmonat wirklich Einfluss auf das weitere Leben?


Die Antwort auf diese Frage lautet ganz klar: Ja! Der Zusammenhang zwischen Geburtszeitpunkt und Gesundheit und Charakter eines Menschen fasziniert die Wissenschaft schon lange. Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass der Monat, in dem ein Kind geboren wird, tatsächlich Einfluss auf die körperliche und psychische Verfassung hat. Eine der größten Studien zu diesem Thema wurde 2015 an der Universität von Cambridge durchgeführt. Bei insgesamt 450.000 Personen wurde untersucht, ob die Jahreszeit der Schwangerschaft und der Geburt die Gesundheit der Menschen beeinflusst.

Juni Kinder


© Pexel
Es hat sich gezeigt, dass Babys, die in den Sommermonaten geboren werden, statistisch gesehen ein höheres Geburtsgewicht haben und später größer als Herbst- und Winterbabys werden. Außerdem kommen Mädchen, die im Juni oder Juli zur Welt kommen, später in die Pubertät als andere Kinder. Insgesamt dürfen sich Menschen, die im Sommer geboren sind, über eine stabile Gesundheit freuen. Die Wissenschaftler denken, dass die Vitaminzufuhr, die das Ungeborene in den letzten Monaten der Schwangerschaft über seine Mutter bekommt, verantwortlich für die positive Gesundheitsbilanz der Sommerbabys ist. Da die Mutter am Ende ihrer Schwangerschaft viel Sonnenschein und insgesamt viel Licht abbekommt, bildet ihr Körper verstärkt Vitamin D. Das wiederum kommt dem Baby und seiner Immunabwehr zugute, denn Vitamin D stärkt das Immunsystem nachhaltig.
Warum ist das so? Da ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig, doch die Forscher gehen davon aus, dass die Umweltbedingungen während der Monate, in denen das Kind im Bauch der Mutter heranwächst, das Ungeborene prägen. Die Jahreszeit beeinflusst zum Beispiel bestimmte Hirnbotenstoffe wie das Glückshormon Serotonin, das für die Stimmungslage eines Menschen verantwortlich ist.
Für Juni-Kinder ist das Glas immer halb voll
Forscher aus Ungarn sind noch einen Schritt weitergegangen: Sie untersuchten, ob der Geburtsmonat auch die Stimmung und den Charakter eines Menschen beeinflusst. Die Forscher der Semmelweis Universität in Budapest konnten in ihrer Studie belegen, dass die Jahreszeiten das Temperament und das Verhalten eines Menschen prägen. Der Zeitpunkt, an dem ein Mensch geboren wird, ist mitverantwortlich dafür, ob ein Mensch heiter und froh oder eher negativ gestimmt und pessimistisch durchs Leben geht.

Aber woran liegt das? Biochemische Studien zeigen, dass die Jahreszeit, in der ein Baby geboren wird, Einfluss auf die Hirnbotenstoffe hat. Wichtige Hirnbotenstoffe sind zum Beispiel Serotonin und Dopamin, die dafür verantwortlich sind, ob wir uns glücklich und optimistisch oder traurig, hoffnungslos oder ängstlich fühlen.

Was das angeht, sind Juni-Kinder echte Gewinner, denn sie bekommen von Mutter Natur eine große Portion Glück und Optimismus mit ins Leben. Ihr unerschütterlicher Optimismus ist ansteckend und dank ihres heiteren Gemüts sind sie meist sehr beliebt. Wer ein Juni-Kind zum Freund hat, kann sich glücklich schätzen, denn seine positive Art ist ansteckend: Menschen, die im Juni geboren sind, können anderen besonders gut Mut machen oder sie aufheitern.
Berufliche Vorlieben der Juni-Kinder
Im Bereich des Journalismus finden sich überdurchschnittlich viele Juni-Kinder. Ihre unangestrengte Aufgewecktheit und sympathische Neugier macht sie zu motivierten Medienschaffenden, Reportern, Textern oder Autoren. Der zweite große Interessenbereich der Juni-Kinder sind die Wirtschaftswissenschaften.

 Psychotest Welchen Beruf wird Ihr Kind einmal machen?

Arzt, Künstler oder Feuerwehrmann? Wagen Sie mit uns einen Blick in die Zukunft und machen Sie den Test!


Die Sternzeichen der Juni-Kinder

Juni-Kinder sind entweder im Sternzeichen Zwillinge (21. Mai bis 21. Juni) oder Krebs (22. Juni bis 22. Juli) geboren. Zwillingen sagt man nach, sie seien immer in Action, immer neugierig und in Bewegung. Außerdem gehen Zwillinge gern und leicht auf Menschen zu, weil sie mit ihrer lockeren, unkomplizierten Art bei neuen Leuten meistens gut ankommen. Über Menschen mit dem Sternzeichen Krebs heißt es, sie bräuchten viel Harmonie, Zuneigung und Geborgenheit. Freundschaften und Beziehungen mit einem Krebs-Kind sind niemals oberflächlich, sondern immer ehrlich und intensiv.
Berühmte Juni-Kinder
• Marilyn Monroe:  1. Juni
• Paul McCartney : 18. Juni
• Steffi Graf: 14. Juni
• Heinrich VIII.: 28. Juni
• Morgan Freeman: 1. Juni
• Thomas Mann: 6. Juni

 Das könnte Sie interessieren: Was Kinder erfolgreich macht

Welche Eigenschaft ist ausschlaggebend, ob ein Kind später ein erfolgreiches Leben führt oder nicht? Es ist nicht Intelligenz!



Sophia Gesierich

von Sophia Gesierich




mehr zum Thema
Wissenschaft