medela Swing Maxi im Test:familie.de testet die Milchpumpe

Dieses Mal testet Userin elke86 die Meleda Milchpumpe Maxiswing und den medela Swing Maxi und Calma Sauger.

"Wow, das ist also der Rolls Royce unter den Milchpumpen", sage ich zu meiner Freundin als wir das mit Spannung erwartete Medela-Päckchen auspacken. Der Inhalt: drei Fläschchen (à 150ml Fassungsvermögen, leider nicht aus Glas), ein Schlauchgebilde, was mich spontan an einen Katheter denken lässt, diverse recht futuristisch anmutende Bauteile, einen Netzstecker und das Herzstück - die Motoreinheit. Ein etwa discmangroßes Ufo mit übersichtlichem Design, einer Gürtelschlaufe hinten und vier Knöpfen vorn.

meleda Swing Maxi Milchpumpe im Test


Zusammenbau? Idiotensicher!

Nun wohl an. So recht will sich mir das Ganze noch nicht erschließen. Rechts, links, oben, unten? Also doch mal einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Normalerweise strotzen Bedienungsanleitungen ja vor Übersetzungsfehlern und sind eher nicht von sonderlich großer Hilfe. Doch hier sieht es anders aus. Klar, übersichtlich und mit großen Bildern ausgestattet wird jeder einzelne Schritt (inklusive Abkochen, Zusammenbauen, Benutzen) genau und verständlich beschrieben. Bestens geeignet für von Stilldemenz Geplagte. Schwuppdiwupp reinige ich die einzelnen Teile und stecke sie nach Anleitung zusammen. Auch zusammengesteckt wirkt alles noch ziemlich befremdlich, aber immerhin sind nun die beiden Abpumpsysteme samt Fläschchen und Trichter (oder auch Brusthaube genannt) als solche erkennbar und die beiden Schläuche zur Erzeugung des Vakuums haben ihren (Katheter-)Schrecken verloren. Zusammenbau übrigens, idiotensicher. Selbst mit immensem Schlafmangel wird es nicht möglich sein, die Schläuche falsch mit der Motoreinheit zu verbinden.

Elvis mit der meleda Milchpumpe


Mit durchaus noch vorhandenem Respekt docke ich testweise erstmal nur ein Fläschchen an und drücke den Startknopf. Ein sanftes hochfrequentes Ziehen setzt ein, die sogenannte Stimulationsphase ist aktiv. Diese wechselt nach zwei Minuten dann automatisch in die Abpumpphase und, was soll ich sagen: Es läuft! (bzw. tropft fleißig). Dummerweise auch an der anderen Brust, aber dafür kann die Pumpe nichts. Euphorisiert grinse ich meiner Freundin zu. Es fühlt sich sogar recht angenehm an. Kommt natürlich nicht an Elvis' Gezuppel ran, aber manchmal erinnert mich das Schnaufen der Pumpe doch ein wenig an seine Schluckgeräusche.

Elvis meckert nicht!

Nach erfolgreichem Testlauf wird auch bald Ernst gemacht. Der erste Termin für den Rückbildungskurs steht an und die Fütterung liegt dann ganz in den Händen meiner Freundin und dem abenteuerlichen Sauger auf dem Fläschchen, welcher ebenfalls im Paket enthalten ist. Letzterer erweist sich als ziemlich fähig. Allein, ob er, wie von medela beschrieben, wirklich Blähungen vermeidet und das natürliche Trinkverhalten ermöglicht, mag ich nicht recht beurteilen. Zumindest hat Elvis nicht gemeckert.
Nach zwei, drei mal Abpumpen läuft das Zusammen- und Auseinandernehmen der Abpumpsysteme bereits wie geschmiert und beinahe blind. Allein nach der Abpumpsession bleibt in den Brusthaube oft ein Rest Milch, der dummerweise meist auf T-Shirt und/oder Hose läuft. Aber das mag bei einer anderen Brustform auch anders sein.

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