Lauflernwagen: Gute Hilfe beim Laufen?

Wenn die Kinder laufen lernen, greift man gerne auf Produkte wie Lauflernwagen oder Gehfrei zurück. Ist das sinnvoll?


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Die ersten Schritte im Leben sind ein großer Moment für jeden Menschen. Hat man früher die ersten tapsigen Versuche allein gemacht, gibt es heute Dinge wie den Lauflernwagen oder das Gehfrei, die dabei helfen sollen. Das Gehfrei oder Babywalker wird von vielen Experten verdammt, weil es die Wirbelsäule eher schädigen kann, denn viele setzen ihren Nachwuchs zu früh hinein. Im Unterschied zu diesen rollenden Stühlen hat der Lauflernwagen einen wesentlich besseren Ruf, denn er birgt nicht deren gesundheitliche Gefahren, was die Wirbelsäule oder Fußstellung betrifft. Trotzdem sollte es auch hier so sein, dass das Baby bereits schon Laufversuche gemacht hat, denn der Wagen kann dies nur unterstützen und zu mehr Laufen animieren.

Lauflernwagen

Laufen lernen mit oder ohne Lauflernwagen?


© Getty Images

Wie sollten Lauflernwagen beschaffen sein?

Grundsätzlich sind Lauflernwagen eher Laufunterstützwagen und für Kinder ab 12 Monate geeignet, die schon ihre ersten Gehversuche hinter sich gebracht haben und halbwegs sicher auf den Beinen sind. Bei der Vielzahl der Angebote sollte man auf einige Punkte achten, damit diese Lauferlebnisse bei Babys wie Eltern nicht in Tränen enden.

•    Kippsicher: Wichtig ist, dass der Schiebegriff nicht in der Nähe der Hinterachse angebracht ist, denn dann kann der Wagen leicht nach hinten kippen. Die Kinder ziehen sich an dem Griff hoch, deshalb sollte er in der Mitte des Wagens angebracht sein, damit keine Kippgefahr besteht.

•    Bremsen: Der Wagen sollte auf alle Fälle Bremsen haben, zum einen eine Wegrollbremse und dann eine justierbare Bremse, die sich der Entwicklung des Kindes anpasst und die man einstellen kann. Am Anfang fungiert er dann eher als Standspielzeug, das man entdecken kann und später wird der Wagen immer schneller - je nach Lauffähigkeit des Kindes.

•    Räder aus Gummi: Jeder Holzboden wird es danken, aber auch die Nerven der Nachbarn und der Eltern. Außerdem lässt es sich mit Gummirädern besser rollen. Einige Holzwagen haben an den Rädern mittig einen Gummibelag, sodass die Optik nicht allzu gestört wird, es aber die Ohren schont.

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Lauflernwagen aus Holz oder Plastik?

Das ist eine Geschmacks- und oft eine Gewissensfrage. Soll es lieber ein klassischer Wagen sein wie der von Pinolino* oder eine Plastikversion wie der Lauflernwagen Vtech*, der darüberhinaus noch ein abnehmbares Spielboard hat. Ob Holz oder Plastik - es gibt unterschiedliche Qualität, Plastikwagen können manchmal sicherer sein als Holzwagen, was man gar nicht denken würde, deshalb ist es gut, wenn man sich genau über die Qualität des gewünschten Modells informiert.

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Wenn man einen Lauflernwagen mit zusätzlichen Spielfunktionen haben möchte, verteuert sich der Preis, aber für einige Babys mit einer gewissen Lustlosigkeit zum Laufen, animiert diese Multifunktion vielleicht eher dazu, mehr einen Schritt vor den nächsten zu tun. Abschließend kann man sagen, dass diese Wagen ein gutes Spielzeug sind, um das Laufen zu unterstützen. Wie bei allem sollte man das Baby im Auge haben, um Unfälle und mögliche Schrammen an den Möbeln bei seinen Erkundungen zu Fuß zu vermeiden.

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