Warum März-Babys echte Gewinner sind

Der Monat, in dem Babys geboren werden, hat großen Einfluss auf ihr späteres Leben. Das hat weniger mit Astrologie zu tun, sondern mit Umweltfaktoren, die auf das Baby im Mutterleib und unmittelbar nach der Geburt einwirken. Warum Kinder, die im März geboren sind, die perfekte Mischung sind.


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Warum der Geburtsmonat viel über ein Kind aussagt


Das Wetter, die Temperatur, Nahrungsmittel, Licht und viele weitere Umweltfaktoren haben einen großen Einfluss auf uns Menschen. Viele Studien haben darüber hinaus bewiesen, dass der Geburtsmonat - also die konkrete Umweltsituation, in die ein Baby hineingeboren wird – das Kind nachhaltig beeinflusst. Vor allem auf gesundheitlicher Ebene lässt sich das besonders gut beobachten. Die Einflüsse, denen ein Neugeborenes zu Beginn seines Lebens ausgesetzt ist, beeinflussen es ein Leben lang. Dafür sind, so vermutet die Wissenschaft, epigenetische Effekte verantwortlich. Das heißt, dass sich das Erbmaterial so verändert, dass sich die Auswirkungen auch im reiferen Alter zeigen.

Kind mit Tulpe


© iStock
Der Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und gesundeitlichen Voraussetzungen eines Menschen wurde in zahlreichen Studien untersucht, unter anderem in einer Studie der Columbia-Universität. Dort wurden 1,7 Millionen Menschen, die zwischen 1900 und 2000 geboren wurden, studiert und eine eindeutige Verbindung zwischen Geburtsmonat und bestimmten physischen und psychischen Eigenschaften festgestellt.
Einfluss auf den Charakter
Doch nicht nur die Gesundheit wird vom Geburtsmonat beeinflusst: Auch die Persönlichkeit wird vom Monat der Geburt geprägt. März-Kinder gelten als außerordentlich charismatisch und ziehen ihr Gegenüber in ihren Bann, genauso, wie die ersten Sonnenstrahlen uns magisch anziehen. Dazu trägt auch ihr wunderbarer Optimismus bei, den März-Babys mit anderen Frühlingsbabys, die im April oder Mai zur Welt kommen, gemeinsam haben. Außerdem sind März-Kinder äußerst hingebungvoll. In Freundschaften und Beziehungen sind sie für ihre uneingeschränkte Loyalität bekannt.

März-Kindern fällt es oft schwer, sich zu verlieben, da echte Nähe zuzulassen wohlüberlegt sein will. Hat sich ein März-Kind aber einmal in jemanden verguckt, darf sich dieser jemand wirklich glücklich und wahrhaftig geliebt schätzen.
Es ist eine wahre Freude, mit einem März-Kind Zeit zu verbringen! Ausnahme: Wenn sich ein März-Kind aufregt, kann es schnell sehr aufbrausen, zum Beispiel, wenn jemand ungerecht behandelt wird.

Außerdem sind März-Babys meist Nachteulen und haben ihre beste Tagesphase, wenn andere schon längst schlafen. Das National Institute of Health fand in einer Schlafstudie heraus, dass Kinder, die im Frühling und Sommer geboren sind, später tendenziell später ins Bett gehen als Menschen, die im Herbst und im Winter geboren wurden. Insgesamt werden im März durchschnittlich mehr Jungen als Mädchen geboren.

Wird Ihr Baby im März geboren, ist die Wahrscheinlickeit hoch, dass es die Karriereleiter einmal bis ganz nach oben klettert. Eine Studie fand heraus, dass 12,5 Prozent der untersuchten Personengruppe von CEOs im März geboren wurden. Statistisch gesehen sind der größte Prozentsatz von CEOs, also der Vorstandsvorsitzenden oder Präsidenten eines Unternehmens, im März geboren. Echte Gewinner eben!

Außerdem sind März-Kinder häufig künstlerisch aber auch technisch sehr begabt.
März, der Monat des Neubeginns
Im März heißt es: Vorhang auf für den Frühling! Die ersten Blumen strecken ihre Köpfchen aus der Erde, die Sonnenstrahlen wärmen von Tag zu Tag mehr unsere Gesichter und die Vögel lassen uns mit ihrem Getzwitscher wissen, dass der Winter entgültig vorbei ist. Die Narzisse gilt als die Blume für März-Kinder. Wer in diesem wundervollen Erwachen das Licht der Welt erblickt, ist etwas ganz Besonderes, denn mit ihm beginnt die helle und warme Jahreszeit.
Der März ist der Monat des Neubeginns und früher sogar im Kalender der Beginn des neuen Jahres. Erst bis 153 vor unserer Zeitrechnung wurde der 1. Januar zum Jahresbeginn bestimmt. In manchen Kulturen der Welt, zum Beispiel in Russland, läuten die Neujahrsglocken noch immer am 1. März.

Saisonbedingte Faktoren, wie zum Beispiel der Pollenflug im Frühling, beeinflussen die Gesundheit eines Neugeborenen ein Leben lang. So reagieren März-Babys, die noch über ein schwaches Immunsystem verfügen, empfindlicher auf die Pollen und haben daher später häufiger eine Pollenallergie als Kinder, die im Winter zur Welt kommen. Dafür leiden Babys, die im Frühling geboren werden, seltener unter Kurzsichtigkeit als Kinder, die im Sommer geboren werden. Im Vergleich zu allen anderen Monaten sind März-Babys sogar am wenigsten betroffen von Kurzsichtigkeit!
Günstig sieht es für Frühlingskinder auch in punkto Gewicht aus: Sie haben vergleichsweise seltener Gewichtsprobleme als ihre Sommer, Herbst- und Winterkollegen und leiden weniger unter Stoffwechselerkrankungen.
März: Der Monat der Fische und Widder
Im März geborene Kinder gehören dem Sternzeichen Fische an; nach dem 20. März dem des Widders. Betrachtet man diese Sternzeichen genauer, ergibt sich eine wunderbare Mischung: Über Fische-Kinder sagt man, sie seien eher schüchtern, wirken distanziert und sehr sensibel. Widder-Kinder hingegen sind feurig, selbstbewusst und direkt. Diese Gegensätze ergeben ein interessantes Gesamtbild: Das Märzkind als temperamentvoller, hingebungsvoller Mensch voller Tiefe, Sensibilität und Einfühlsamkeit.
Berühmte März-Kinder
• Georg Friedrich Händel (5. März)
• Michelangelo (6. März)
• Albert Einstein (14. März)
• Justin Bieber (1. März)
• Nina Hagen (11. März)
• Bruce Willis (19. März)

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Sophia Gesierich

von Sophia Gesierich




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