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Wie lange stillen? Genau so lange, wie du magst!

Du entscheidest!

Wie lange stillen? Genau so lange, wie du magst!

Wie lange stillen Mütter eigentlich im Durchschnitt? Sechs Wochen? Sechs Monate? Ein Jahr? Wie lange du dein Baby stillen möchtest ist allein deine Entscheidung, da hat niemand reinzureden, auch keine Statistik.

Wie lange stillen – die offizielle Empfehlung

Wie lange eine Mutter ihr Kind stillt, ist eine reine Bauchentscheidung. Manch eine möchten gar nicht stillen, wieder andere jahrelang. Es gibt die offizielle Richtlinie der WHO, die sagt, dass Stillen in den ersten zwei Lebensjahren das Beste fürs Kind ist. Aber nur weil die WHO das sagt, heißt das nicht, dass du dem folgen musst. Es geht ja schon los bei der Frage, wie lange stillen ist denn lange? Das liegt ja immer im Auge der Betrachterin. Für die eine sind neun Monate lang, für die andere drei Jahre.

Gib dem Stillen eine Chance

Schön ist es, wenn du einen Versuch startest. Vielleicht ist es ja anders, als du dir das vorgestellt hast, und dein Baby und du, ihr werdet schnell ein Team? Oder du merkst, dass dir das Stillen unangenehm ist und dir wehtut. Vielleicht magst du die Blicke nicht, oder kannst schlecht mit den Kommentaren von anderen zum Thema Stillen umgehen?  Es gibt viele persönliche Gründe, die gegen das Stillen sprechen können.

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Will ich stillen?

Ich habe mir, bevor mein erstes Kind geboren wurde, überhaupt keine Gedanken zum Stillen gemacht. Wie lange stillen, diese Frage kam in meiner Gedankenwelt nicht vor. Auch nicht, ob stillen wehtut oder mich einschränken könnte. Das Baby war da und ich hatte Schmerzen. Was mich die erste Zeit überstehen ließ, war das Zureden der Hebamme und meiner Freundinnen. Bei denen hatte ich gesehen, wie sie ihre Kinder quasi nebenbei stillten, während wir uns unterhielten und miteinander lachten. Mir war also klar: Diese Schmerzen können nicht immer da sein, stillen sollte nicht wehtun.

Stillen schmerzt: Ich brauche Hilfe

Ich suchte mir Hilfe und stillte. Ganz ohne festes Ziel, wie lange das Stillen dauern sollte. Mein erstes Kind stillte sich dann selbst ab, nach 14 Monaten wollte es nicht mehr. Beim zweiten Kind hatte ich dann eine Zahl im Kopf: 14 Monate waren machbar ohne mich zu nerven, solange würde ich also stillen. Oder kürzer, je nachdem was das Baby so will. Auch dieses Mal wurde ich überrascht. Denn als mein Sohn zwei Jahre war, stillte ich ihn ab, ich war wieder schwanger und das Stillen schmerzte mich zu sehr.

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Wie lange willst du stillen?

Beim dritten Kind ist nun wieder alles anders. Ich höre oft die Frage, wie lange ich den Einjährigen noch stillen möchte. Die Antwort ist: Solange wir beide das wollen. Ich denke schon, dass am Ende vielleicht ich da die Bestimmerin bin, das hat mir mein zweites Kind durch das Abstillen ja gezeigt. Denn wenn ich meinen Sohn so betrachte und wahrnehme, wie oft er nach wie vor gestillt wird, dann glaube ich nicht, dass er in absehbarer Zeit damit aufhören möchte. Aber ich bin da offen für alles, was kommen wird. Im Kopf habe ich kein festes Datum, nur das Wissen. Es ist ok abzustillen, wenn ich nicht mehr möchte. Es ist meine Entscheidung, und in die sollte mir niemand reinreden.

Wie lange stillen: Das entscheidest du!

Genau das gilt auch für dich. Wie lange du stillst, das bestimmst du. Wenn keine dringenden Behandlungen oder Operationen auf dich warten, dann gibt es keinen Grund zum Tag X abzustillen.Manchmal raten Ärzte zum Abstillen, weil es etwas mühseliger ist, Medikamente für stillende Mütter zu verschreiben. Im Zweifelsfall kannst du dich immer an Embryotox wenden, eine Website, die viele noch nicht kennen, die für kranke Schwangere und Stillende aber ein echter Segen ist.

Es gibt mehr als Stillen

Wenn du dich nicht wohl dabei fühlst, lange zu stillen, dann mach das nicht. Vielleicht ist Abpumpen eine Idee für dich. So kann dein Kind weiterhin Muttermilch bekommen, aber du bist flexibler, weil auch andere Betreuungspersonen die Flasche geben können.

Muttermilch ist das Beste, was du deinem Kind geben kannst, aber das bedeutet nicht, dass du sie nur ausschließlich übers Stillen geben musst. Für viele Frauen ist das schlicht praktisch, das Baby hat Hunger, es trinkt an der Brust, nichts muss abgewaschen werden. Aber es gibt eben auch Alternativen.

Angaben zur Berechnung:

  • Alter des Kindes: ${ model.age.year } Jahre ${ model.age.month } Monate
  • Geschlecht des Kindes: ${ genders[model.gender].toLowerCase() }
  • ${ label.name } des Kindes: ${ model.measurements[measurement] } ${label.unit}

Ergebnisse:

Wahrscheinliche Größe des Kindes mit 18: ca. ${ results.predictedSize } cm

${ label.name }

Die ${ label.name } ihres Kindes liegt genau im Mittelwert.

Dein Kind ist ${ label.adj[+(results[measurement] > 50)] } als ${ Math.max(results[measurement],100-results[measurement]) }% der Kinder.

${ label.unit }

Wie lange stillen Mütter?

Wie lange stillen die Mütter in deinem Umkreis? Das kann natürlich die eigene Entscheidung enorm beeinflussen. Wenn alle anderen ihre Kleinkinder stillen, dann fühlst du dich da vielleicht gut aufgehoben und stillst länger. Kennst du niemanden, die stillt, stillst du vielleicht kürzer, um beim Babyschwimmen nicht als Einzige dein Kind zu stillen. Dein Umfeld beeinflusst die Stilldauer und sogar die Entscheidung für oder gegen das Stillen durchaus auch.

Aus der familie.de Redaktion:

Für alle Neugierigen, meine kleine Umfrage in der familie.de Redaktion hat ergeben: Wir Mütter haben von gar nicht bis über zwei Jahre gestillt. Manche von uns haben die Stillzeit genossen, manchen waren froh, als es vorbei war, weil ein beißendes Baby oder Schmerzen Stillen zur Pflicht werden ließen.

Wie lange du stillst, sagt übrigens nichts über dich als Mutter aus. Es macht dich nicht zu einer schlechten Mutter, wenn du nach kurzer Zeit abstillst. Und es gibt auch keinen Orden dafür, wenn du jahrelang stillst. Es ist dann eine gute Stilldauer, wenn sie für dich stimmig ist.

Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Mein Fazit

Still, solange du stillen möchtest. Ich finde Stillen tatsächlich toll, weil es für meine Kinder kein besseres "Beruhigungsmittel" als Mama gab. Weil ich nicht noch Flasche, Pulver und Wasser mitschleppen musste, sondern meine Muttermilch überall in richtiger Temperatur verfügbar war. Ich finde das nach wie vor total praktisch. Allerdings hatte ich, abgesehen von anfänglichen Schmerzen auch keine Probleme beim Stillen. Ich denke, wenn Stillen zur Belastung wird, dann sieht die Welt ganz anders aus. Deswegen wünsche ich mir so sehr, dass Mütter mit dem Vergleichen aufhören. Wir alle machen das so gut wir können.

Bildquelle: getty images / RomanovaAnn

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