Windeleimer im Test: Julia testet den Sangenic Windeltwister

Mama Julia testet den Tommee Tippee Sangenic Windeltwister® mit dem einzigartigen Drehmechanismus und Easi-push-Stopfer™.

Wie wir alle wissen, ist ein Müllbeutel mit Windeln schnell voll, wenn man sein Baby sechs bis acht Mal am Tag frisch wickelt. Und damit die Gerüche der benutzten Windeln nicht den ganzen Raum einnehmen, sorgen spezielle Windeleimer für eine hygienische Lösung. Einzigartig ist dabei der Drehmechanismus und der Easi-push-Stopfer™ vom Windeltwister® von Tommee Tippee Sangenic, den Mama Julia mit kräftiger Unterstützung vom Sohnemann einmal für uns getestet hat.

Windeltwister im Test: Sangenic Windeltwister


Erster Eindruck vom Windeltwister®

Was zuerst auffällt: der Windeltwister lässt sich leicht zusammenbauen – und wirkt auf mich gleich sehr niedrig. Ob mir das Probleme bei der Benutzung macht? Ansonsten wirkt er stabil und die Handhabung ist leicht zu verstehen und einhändig auszuführen. Der beworbene Drehmechanismus sorgt dafür, dass die benutzte Windel, wenn sie durch den Deckel in die vorgeformte Folie hineingelegt wird, per Hand um 360 Grad in die Folie eingedreht werden kann. Das soll verhindern, dass Gerüche austreten. Mit dem Easi-push-Stopfer™ drückt man die eingedrehte Windel dann in den Eimer, sodass man nicht mit der Hand nachstopfen muss, was ja recht unangenehm sein kann. Insgesamt sollen laut Hersteller 28 Windeln in den Eimer passen. Das heißt, er muss wohl alle vier bis sechs Tage geleert werden.

Der Windeltwister® im Alltagstest

Windeltwister im Test

Schade - mit Untergestell wäre die Handhabung sicherer und rückenschonender.


Nach der Testphase kann ich zusammenfassen: Die niedrige Höhe des Eimers ist tatsächlich etwas, was mich stört. Man muss sich bücken, um die Windel in den Eimer zu tun und den Drehmechanismus zu bedienen. Das belastet den Rücken und ist auch nicht so praktisch, wenn das Kind auf dem Wickeltisch liegt. Wie ich herausgefunden habe, gibt es aber eine Art Ständer für den Windeltwister®, in dem Nachfüllkartuschen aufbewahrt werden können und der den Eimer auf eine komfortablere Höhe bringt. Ich finde es schade, dass dieses Untergestell nicht zum Hauptprodukt dazu gehört und für rund zehn Euro extra gekauft werden muss.
Wo wir beim Thema Kosten wären. Der Windeltwister® an sich kostet zwischen zehn und zwanzig Euro, ist damit also wirklich günstig. Da wäre das Basisteil als zusätzliche Anschaffung also auch noch tragbar. Das Problem sind in meinen Augen aber die hohen Folgekosten, die durch die Folienkartuschen entstehen. Eine Nachfüllkassette schlägt mit rund sieben bis neun Euro zu Buche, wobei eine Kassette zwischen drei und vier Wochen reicht.
Dafür hat man mit dem Windeltwister aber eine sehr hygienische Lösung für die Stinke-Windeln. Die Folie wirkt laut Hersteller antibakteriell und tötet 99 Prozent der Bakterien ab. Gerüche und Keime sollen bis zu 100 Mal effektiver beseitigt werden als bei normalen Mülltüten. Bei den Keimen kann ich das selbst natürlich nicht nachprüfen, aber der Geruch der Windeln wird wirklich verbannt: Man riecht nichts, auch wenn der Eimer voll ist. Dafür sorgt die mehrlagige Folie, die allerdings auch die Frage aufwirft: Muss so viel Folienmüll wirklich sein? Der ist allerdings vollständig recyclebar, verspricht der Hersteller.

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