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Durch diesen einfachen aber genialen Trick schmeckt Rhabarber weniger sauer

Durch diesen einfachen aber genialen Trick schmeckt Rhabarber weniger sauer

Clever!

Frischer Rhabarber hat jetzt wieder Saison und landet daheim in unseren Kochtöpfen. Weil er auch nach dem Kochen immer noch ganz schön sauer ist, gibt es einen kleinen Trick, mit dem ihre die Säure mildern könnt.

Was macht den Rhabarber so sauer?

Rhabarber ist aktuell in jedem guten Gemüsegarten zu finden und hat aktuell Hochsaison. Von dem Gemüse essen wir die schmackhaften langen Stiele als Rhabarberstangen. Meist kennen wir Rhabarber gekocht als saures Dessert oder auf Kuchen und Backwaren. Doch er kann auch in Kombination mit Spargel eine ganz hervorragende Beilage sein.

Als sehr säuerliches Gemüse passt er daher zu eher milderen Beilagen und macht sogar aus Pasta oder in Kombination mit Reis echt was her. Seine säuerliche Note bekommt er durch die enthaltene Oxalsäure. Die macht den rohen Rhabarber so sauer, daher kochen wir ihn meistens.

So könnt ihr dem Rhabarber die Säure nehmen

Um dem Rhabarber die Säure zu nehmen, solltet ihr in vor dem Kochen unbedingt mit Zucker oder Agavensirup vermengen und mindestens eine Stunde stehen lassen. Dann kocht ihr ihn kurz im Topf mit etwas Wasser auf. Ihr könnt dabei noch Zucker je nach Belieben hinzufügen.

Kindern ist gekochter Rhabarber oft deutlich zu sauer. Daher ist Rhabarber-Kompott mit Pudding, Vanillesauce, Joghurt oder Quark eine beliebte Variante. Die Milchprodukte nehmen dem roten Gemüse die kräftige Note und er schmeckt himmlisch.

Tipp: Sehr lecker ist auch eine Schorle aus Rhabarbersaft. Dafür kocht ihr den Rhabarber und presst ihn durch ein Tuch bzw. Sieb. Den gewonnenen Saft könnt ihr mit Honig noch andicken und süßen und das Ganze gießt ihr mit Sprudelwasser auf. Gut gekühlt ein super toller Drink für warme Frühlingstage!

Kann ich rohen Rhabarber essen?

Roher Rhabarber enthält viel Oxalsäure, daher sollte man diesen nicht in Massen genießen. Diese Säure kann giftig sein und dem Körper Kalzium entziehen. Besonders vorsichtig sollten Menschen mit Nierenproblemen und Rheuma sein. Diese sollten keinen rohen Rhabarber zu sich nehmen, sondern ihn immer kochen bzw. dünsten.

Ihr kennt ja sicherlich auch diesen stumpfen Geschmack, den man nach dem Rhabarberessen auf den Zähnen hat!? Das liegt auch an der Säure, die die Zähne angreift. Verzehrt Rhabarber daher am besten in Maßen.

Rhabarber passt auch prima zum saisonalen Spargel. Hier kommen 5 ganz tolle vegane Spargel-Rezepte, die auch Fleischesser begeistern.

Bildquelle: Getty Images/Feifei Cui-Paoluzzo

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