10 Dinge, die Eltern beim zweiten Kind nicht mehr peinlich sind

Beim zweiten Kind haben Eltern einen Erfahrungsvorsprung - deshalb bringen diese 10 Dinge Eltern nach dem ersten Kind nicht mehr aus der Ruhe.

Wutanfälle, Fäkalsprache & Co.: Eltern kommen immer wieder in unangenehme Situationen. Nach dem ersten Kind sind die meisten Eltern aber dann abgehärtet und leben nach dem Motto: Dinge die man nicht ändern kann, muss man eben mit Humor nehmen.

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10 Dinge, die Eltern beim zweiten Kind nicht mehr peinlich sind

1. Öffentliche Ausraster

Ein Wutanfall im Supermarkt ist der Klassiker unter den Peinlichkeiten. Lautes Schreien, auf den Boden werfen und abgefeuerte Kraftausdruck-Salven ertragen Eltern beim zweiten Kind gelassen. Denn sie wissen: Das ist alles nur eine Phase...

2. Pipi-Kacka-Momente

Was Fäkalien angeht sind Eltern total abgestumpft. Beim Wickeln im Park hatten sie anfangs noch Mitleid mit der Picknick-Gesellschaft auf der Decke nebenan. Heute darf der Sohnemann ins Gebüsch pieseln - Hunde machen das schließlich auch. Und wenn der Kleine im Museum laut ruft "Mama, ich muss Kacka!", wird eben ein Klo gesucht. Ist ja nicht so, dass alle anderen nicht auch mal müssten...

3. Rotznasen

Zugegeben, so eine verkrustete Rotznase sieht echt richtig eklig aus. Aber alle 30 Sekunden Nase putzen ist logistisch einfach unmöglich! Wird der Ärmel zusätzlich als Taschentuch benutzt, wird das Gesamtbild auch nicht schöner. Beim Anblick so eines zweitgeborenen Schleimzwergs denken Eltern: „Nur noch 125 Tage - dann ist der Winter vorbei!“.

4. Flecken-Teufelchen

Auf den Anziehsachen vieler Kinder lässt sich der Menüplan des ganzen Tages ablesen: Müsli, Tomatensoße, Eis und Früchte. Sie kleckern, sabbern und benutzen ihr T-Shirt als Serviette. Da vergeht einem manchmal selbst der Appetit. Beim zweiten Kind weiß man zwei Dinge: Wechselklamotten sind sinnlos – die sind nach einer Stunde auch wieder versaut. Und: Dunkle Oberteile sind besser als helle.

5. Fettfinger-Spuren

Alltagsschauspiel beim Metzger: Die Kinder rennen rein und rufen "Wo ist meine Scheibe Wuuuurst?!?". Mit der ergatterten Scheibe in der Hand versuchen sie dann auf die Taschenablage zu klettern und verschmieren die Thekenscheibe mit ihren Fettfingern. Entspannte Eltern trösten sich damit, dass die Metzger selber schuld sind - die haben ja mit der ganzen Gelbwurst-Sache angefangen.

6. Immer der Erste am Drücker

Im Bus, im Aufzug, an der Ampel: Kinder rempeln quasi Omis weg, um als erstes den Knopf zu drücken. Manchmal kann man regelrechte Boxkämpfe beobachten. Beim zweiten Kind beherrscht man das Sind-die-nicht-süß-Lächeln so perfekt, dass alle Mitreisenden schnell besänftigt sind.

7. Spielplatz-Schlägerei

Bei den ersten Spielplatzbesuchen sind Eltern ausschließlich damit beschäftigt auf ihre Kinder einzureden, sie mögen doch bitte, bitte die Schaufel auch mal dem kleinen Mädchen geben, weil „Wir tei-len!!!“. Beim zweiten Kind müssen die Kleinen das untereinander ausmachen - denn Mama und Papa beobachten das Schauspiel vom Spielplatzrand aus (während sie auf ihr Handy starren).

8. Abkürzen

Nach einem anstrengenden Tag sind Eltern manchmal abends zu müde um ein ganzes (Pixi-)Buch vorzulesen. Anfänger quälen sich von Seite zu Seite. Fortgeschrittene blättern zwei Seiten auf einmal und erfinden eine Kurzversion der Geschichte.

9. Frostbeulen

Draußen ist es eisig kalt, aber Kinder finden Handschuhe einfach nur blöd. Gutes Zureden hilft da nicht. Abwarten ist die einzige Lösung, auch wenn Omis auf der Straße einen als Rabenmutter beschimpfen! Wenn die Hände von der Kälte knallrot sind und schmerzen, fragen die Kleinen von ganz alleine nach Handschuhen, versprochen!

10. Kindermund tut Wahrheit kund

Ein heißer Sommertag, ein überfüllter Bus, und dann: „Mama, der Mann stinkt!“. Die ehrlichen Worte von kleinen Kindern können wirklich peinlich sein. Erfahrene Eltern werden aber nicht mehr knallrot. Mit aufgesetztem Pokerface bleiben sie cool bis sie aussteigen. Kaum draußen gibt es eine Standpauke, dass solche Aussagen verletzend sind.

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Anna Hentsch
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