5 Eltern-Lektionen, die wir von Kate Middleton lernen können

Stil-Ikone, "Most beautiful women 2011", Prinzengattin und bald Dreifach-Mama: Wie Kate Middleton ihre Kinder erzieht und was wir uns von der royalen Power-Frau abschauen können.


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Eltern-Tipps von Kate Middleton

Kate kommuniziert mit ihren Kindern immer auf Augenhöhe


© gettyimages
Mit der baldigen Geburt ihres dritten Kindes stehen die Mutter-Qualitäten von Herzogin Kate, oder offizieller: Her Royal Highness Catherine Elizabeth Mountbatten-Windsor, Duchess of Cambridge, mal wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Doch auch das kritischste Blatt wird bei diesem Mitglied des Königshauses wenig zu meckern finden. Denn Kate scheint allem Anschein nach eine liebevolle, verständnisvolle und herzlich bodenständige Mama für den Thronfolger George und die kleine Charlotte zu sein.

Wie Kate ihre Kinder erzieht und was wir uns davon abschauen können:

Kindererziehung à la Kate Middleton


➤ 1. Auf Augenhöhe

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Kate sich so gut wie immer hinkniet, wenn sie mit ihren Kindern spricht? Kate versucht, immer auf Augenhöhe mit ihren Kindern zu kommunizieren. So bemerkt sie nicht nur direkt, wenn sich ihre Kleinen nicht wohlfühlen, sondern vermittelt ihnen auch, dass sie die volle Aufmerksamkeit von Mama haben. Dies spiegelt wieder, wie bedacht Kate und William darauf sind, das Wohlergehen ihrer Kinder auch in der Öffentlichkeit an erste Stelle zu setzen. Und auch wir können etwas davon lernen: Wenn wir unseren Kindern nicht als große Riesen entgegentreten, sondern auf sie eingehen und sie als kleine Menschen mit eigenem Willen und eigenen Bedürfnissen behandeln, dann wirkt sich das positiv auf unsere Beziehung zu ihnen aus. Die Kinder fühlen sich ernstgenommen und gehört. Sie denken nicht, dass sie sich die Aufmerksamkeit von Mama und Papa durch Blödeleien oder Geschrei erkämpfen müssen.

➤ 2. Eine Familieneinheit

Ein spannendes Detail, wenn man Bilder von Auftritten der Royal Family betrachtet: Kate, William, George und Charlotte bilden immer eine geschlossene Front. Mama und Papa marschieren nicht vorne, die Kinder trödeln nicht alleine hinten, die Familie bleibt zusammen und bildet eine gemeinsame Einheit. Kate "zerrt nie an ihren Kindern oder geht ihnen voraus", erklärt die Expertin für Körpersprache, Blanca Cobb, gegenüber GoodHouskeeping.com. Statt ihnen vorauszueilen behandelt Kate ihre Kinder immer als Gleichgestellte – und William macht dasselbe. "Kleine Dinge, wie auf einer Linie zu laufen, zeigen, dass ein Gleichgewicht zwischen [Kate und William] herrscht", sagt Wood. "Es ist offensichtlich, dass Kate, ihr Ehemann und ihre Kinder im Einklang miteinander sind." Und genau so soll es sein: Die Familie sollte eine starke Einheit sein, die auch nach außen immer zusammen hält. 


Kindererziehung a la Kate Middleton

Alle auf einer Linie: Kate, William und ihre beiden Kinder sind im Einklang


© gettyimages
➤ 3. Charlotte the boss

In einem 'Mummy Gespräch' mit Samantha Burge, der Frau eines Armee Offiziers, hat Kate verraten, dass die kleine Charlotte der wahre Chef im Königshaus ist. Die kleine Prinzessin hat im Palast die Hosen an. Sie hat mit ihren fast drei Jahren schon gelernt, sich durchzusetzen. Eine Entwicklung, die Kate tatkräftig unterstützt. Der Herzogin ist es wichtig, ihre Tochter von klein auf mit inspirierenden Frauen bekannt zu machen, an denen sich Charlotte orientieren kann. In einer Zeit, in der durchsetzungsfähige Frauen immer noch oft als zickig oder kalt gelten, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung – den wir nur unterstützen können!

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➤ 4. Modern und traditionell

Kate und William repräsentieren das altenglische Königshaus mit all seinen Traditionen und seiner langen, langen Geschichte, trotzdem wirken das Paar und ihre Kinder erfrischend normal und modern. Sie schaffen es, Tradition mit Moderne zu verbinden und daraus ihre eigene kleine Nische zu machen. Ein Leitmotiv, dass sich auch in der Erziehung ihrer Kinder widerspiegelt: Eines der Lieblingsbücher von Kate zum Thema Kindererziehung soll laut radaronline.com "The Modern Mother’s Handbook: How To Raise A Happy, Healthy, Smart, Disciplined and Interesting Child, Starting From Birth" sein. Die anonyme Autorin nennt sich eine moderne traditionelle Mutter und gibt nüchterne Tipps zur Kindererziehung.

Für Kate heißt das, dass sie für den kleinen George zum Beispiel "eine Pause machen" eingeführt hat. Das Prinzip ist das gleiche wie bei der "stillen Treppe" – nur soll diese Art weniger eine Bestrafung als eine Auszeit für das Kind sein. Wenn George nicht gehorcht, sagt Kate ihm, dass er sich auf einen Stuhl in der Ecke seines Zimmers setzen soll. Dort darf er mit einem beruhigenden Spielzeug spielen oder ein Fühlbuch anschauen. So kann sich George wieder beruhigen, ohne dass harte Strafen verhängt werden müssen.

Ein anderer Trick von Kate und William: Wenn der kleine Prinz einen Schreianfall bekommt und sich nicht beruhigen will, fangen seine Eltern an, sein Lieblingslied zu singen oder spielen ihm afrikanische Trommelmusik vor, die er gerne mag. Eine super Idee, um kleine Schreihälse zu beruhigen ohne selbst mit dem Schreien anzufangen, finden wir!

Eine noch kreativere Methode, mit der Kate die Trotzanfälle ihres Sohnes entschärfen soll: Sie macht einfach mit. Schmeißt sich George auf den Boden und fängt an zu jammer, soll sich auch die Herzogin auf den Boden schmeißen und den Kleinen imitieren. Meistens soll das George so witzig finden, dass er sich ganz von selbst wieder beruhigt.

➤ 5. Date Night

Auch wenn sie bald drei Kinder haben, versuchen Kate und William, sich genug Zeit zu zweit zu nehmen. Ob bei einem Basketballspiel oder einem gemütlichen Abendessen in einem kleinen Pub – die beiden wissen, dass sie sich im Trubel des Alltags auch einmal Zeit für sich als Paar nehmen dürfen und müssen. Denn das ist wichtig für die Beziehung und so auch für die gesamte Familie.

Sie denken sich jetzt wahrscheinlich: Klar, können die sich Zeit für so etwas nehmen, die haben schließlich 100 Nannys und Angestellte. Und das stimmt auch ein bisschen – natürlich ist es leichter, sich einen Abend frei von den Elternpflichten zu nehmen, wenn man in der glücklichen Position von William und Kate ist und immer jemanden hat, der auf die Kinder aufpasst. Aber das heißt nicht, dass wir Nicht-Royals auf Zeit zu zweit verzichten sollten. Vielleicht ist es dann nicht der romantische Ski-Trip, sondern ein gemeinsames Abendessen Zuhause und ein Film auf dem Sofa, wenn das Baby schläft. Wichtig ist nur: Sie nehmen sich Zeit für einander und verbringen diese Momente nicht nur damit, über Kinder, Rechnungen und den Haushalt zu reden.

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von Nicole Metz