Breaking the Internet: Nackte Popos erlaubt, Stillfotos nicht?

Muss man nicht verstehen, ist aber leider so: Promihintern sind in sozialen Medien okay, stillende Mütter nicht. 

Das US-Magazin Paper nutzt den weltberühmten Po von Kim Kardashian, um die aktuelle Ausgabe digital zu promoten. Und das mit Ansage: Breaking the Internet - so der Slogan. Dieser Ansatz funktioniert wunderbar. Kaum eine Facebook-Seite, auf der uns das nackte It-Girl nicht entgegenspringt. Wo ist das Problem, fragst du dich? Nun, es gibt eigentlich keines, außer vielleicht: In derselben Welt, in der Kim Kardashians Allerwertester um die Welt geht, regen sich Menschen über Fotos stillender Mütter auf. Und nicht nur Menschen regen sich auf, auch Facebook zensiert diese Bilder - zuviel nackte Haut ist schließlich "pfui"! Doppelmoral vom Feinsten.

Aber was wäre das Web, wenn sich nicht gleich Protest regen würde. Zum Beispiel von Alyssa Milano:

(deutsch: Moment, ich versteh's nicht. Nichts gegen Kim ... aber die Leute fühlen sich durch meine Still-Selfies belästigt, aber ihr (fantastisches) Popo-Cover ist okay?)

Aber nicht nur Stars springen auf diesen Zug aus, auch "normale" Mütter, die zum Teil die Kim Kardashian-Coverpose nachstellen (auch wenn man über die Umsetzung des Protestes geteilter Meinung sein kann): 

Den weiblichen Körper nur als nicht anstößig zu empfinden, wenn er einer sexuellen Ästhetik entspricht, sollte kein Vorgang sein, den man stillschweigend entgegen nimmt. Ob man nun mit lautem Protest, Humor oder Stillfotos dagegen angeht...

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