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Achtung: Supermärkte bleiben auch weiterhin geöffnet

Keine Panik

Achtung: Supermärkte bleiben auch weiterhin geöffnet

Derzeit kursieren im Netz immer mal wieder Meldungen, dass Supermärkte schließen wollen. Dabei handelt es sich um gezielte Fake-News, die Unsicherheit verbreiten sollen. Das melden die großen Handelsketten zu ihren Öffnungszeiten.

Keine Angst: Die Supermärkte sind geöffnet

Die Situation für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen deutscher Handelsketten ist aktuell nicht einfach. Aufgrund der Schließung von Restaurants, Bars, Kinos oder Fitnessstudios in der Corona-Krise haben die Menschen auch Angst, dass die Supermärkte geschlossen werden und sie sich nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen können. Dadurch kaufen die Menschen auf Vorrat ein und legen mehr in den Warenkorb, als sie tatsächlich benötigen.

Die Mitarbeiter der Filialen arbeiten durch die verstärkte Kaufkraft derzeit am Limit. Doch die Händler geben Entwarnung: Es wird keinen Versorgungsengpass geben und daher muss nicht gehamstert werden. Supermärkte gehören zu den lebensnotwendigen Dienstleistungen und der sogenannten kritischen Infrastruktur, die weiterhin geöffnet bleiben müssen. Die Bundesregierung hatte sogar vor zwei Wochen den verkaufsfreien Sonntag aufgehoben und es durfte auch sonntags geöffnet werden. Da dies jedoch eine Zusatzbelastung für alle Handelsmitarbeiter darstellt, können viele Ketten den Sonntagseinkauf nicht anbieten. Viele Händler zahlen ihren Mitarbeitern jetzt einen Corona-Bonus, um sich für den unermüdlichen Einsatz zu bedanken.

Vorsicht bei WhatsApp-Nachrichten und Fake-News

Diese Angst, nicht mehr genügend Vorräte daheim zu haben, wird zusätzlich durch Falschnachrichten geschürt. Man sollte also sehr kritisch sein mit allen Meldungen, die sich über WhatsApp und Co. verbreiten und generelle Supermarktschließungen ankündigen. Diese wird es auch an den Osterfeiertagen nicht geben. Karfreitag, Ostersonntag und -montag werden die meisten Märkte wie jedes Jahr schließen. Doch in den Großstädten gibt es einige City-Märkte, die geöffnet sind und frische Lebensmittel anbieten. Falsch-Nachrichten werden gezielt gestreut und sollen den Verbraucher verunsichern. Daher prüft genau, woher eine Meldung kommt, und ob es sich um eine seriöse Quelle handelt.

Das sagen die Supermärkte zu ihren Öffnungszeiten

Einige Änderungen gibt es durch das Kontaktverbot dennoch. Viele Supermärkte begrenzen den Zugang oder bitten die Kunden, nur mit Einkaufswagen den Markt zu betreten. Dabei wollen die Märkte helfen, die soziale Distanz zu wahren und den Kunden dir Rücksichtnahme aufeinander zu erleichtern. In einigen Märkten werden bestimmte Produkte wie Toilettenpapier, Taschentücher oder Nudeln nur in gewissen Mengen ausgehändigt. Die Leute stehen täglich bereits Schlange, bevor der Markt öffnet. So eine Situation gab es lange nicht mehr. Das stelle alle Märkte vor eine größere Herausforderung. Daher passen manche Händler ihre Öffnungszeiten an.

Aldi

Aldi-Nord vermeldet keinen Warenengpass und hat die üblichen Öffnungszeiten. Bei Aldi Süd werden Filialen, die bisher teilweise bis 21 oder 22 Uhr geöffnet hatten jetzt bereits 20 Uhr schließen.

Kaufland

Kaufland hat weiterhin Öffnungszeiten von 7 bis 20 Uhr und vermeldet keine Knappheit der Warenversorgung. Die Ladenöffnungszeiten sollen aktuell nicht verändert werden.

DM

DM meldet, dass die Märkte weiterhin wie bisher geöffnet haben. Doch vereinzelte Märkte leiden tatsächlich unter der Ausnahmesituation und begrenzten ihre Öffnungszeiten. Kunden können sich in der DM-App informieren, ob dies ihren Markt betreffe. Im DM-Onlineshop könne es zu Lieferverzögerungen kommen.

Rossmann

Bei der Drogeriekette Rossmann wird ebenfalls regulär geöffnet. Doch auch hier kann es kurzfristig eine Knappheit an bestimmten Produkten und Hygieneartikeln geben.

Edeka

Edeka hält ebenfalls an den üblichen Einkaufszeiten fest und wird seine Öffnungszeiten beibehalten, obwohl die Mitarbeiter an den Grenzen der Belastbarkeit arbeiten. Es gebe in bestimmten Bereichen zwar einen erhöhten Bedarf, jedoch wird die Ware täglich aufgefüllt.

Netto

In einer WhatsApp-Sprachnachricht wird aktuell verbreitet, dass Netto-Märkte geschlossen werden sollen. Dies dementiert der Händler und gibt bekannt, dass die Warenversorgung sicher gestellt wird.

Rewe und Penny

Rewe und Penny meldet ebenfalls, dass alle Märkte regulär geöffnet sind. Einige Märkte mit Spätöffnungszeiten werden lediglich 20 Uhr geschlossen. Darüber können sich Kunden vor Ort am jeweiligen Markt informieren. Beim Rewe-Lieferservice kann es jedoch zu längeren Wartezeiten kommen, da aufgrund der aktuellen Lage viele Kunden ihren Einkauf online bestellen und liefern lassen. Aus Gründen der Mitarbeiterentlastung will Rewe zudem auf Sonntagsöffnungszeiten verzichten.

Quelle: focus.de

Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Bleibt ruhig

Hamsterkäufe sind in unserem Land trotz der aktuellen Lage nicht notwendig. Wenn sich jeder ein wenig daran halten würde, nur handelsübliche Mengen zu kaufen, gäbe es diese kurzfristigen Engpässe nicht. Es ist genug für alle da, wenn wir ein wenig Rücksicht nehmen und nicht nur an uns selbst denken.

Bildquelle: Getty Images/industryview

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