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Doch keine neuen Corona-Beschränkungen: Darauf einigten sich Bund & Länder

Corona-Maßnahmen

Doch keine neuen Corona-Beschränkungen: Darauf einigten sich Bund & Länder

Gestern trafen sich Bund und Länder, um über mögliche Verschärfungen der Corona-Beschränkungen zu debattieren. Die Einführung schärferer Maßnahmen wurde größtenteils vertagt und wird in einer Woche neu beurteilt werden. Die Bundesregierung gibt die folgenden Regeln als Appell an uns alle bekannt.

Aufenthalt in der Öffentlichkeit begrenzen

Aktuell darf man sich noch mit Personen aus mehr als zwei Haushalten treffen. Die Bundesregierung appelliert an uns, sich nur noch mit einem weiteren Haushalt zu treffen. Alle sonstigen Kontakte sollten wir einschränken, um mögliche Viruskontakte zu vermeiden. Das gelte auch für Kinder und Jugendliche.

Bei Erkältungssymptomen wird Quarantäne empfohlen

Sollten wir bei uns oder unseren Kindern Symptome wie Husten oder Schnupfen feststellen, gilt die Bitte, dass wir zu Hause bleiben sollten. Es sei dabei darauf zu achten, zu Mitgliedern der eigenen Familie Abstand zu wahren bzw. vor allem Risikogruppen im Haushalt zu schützen. Eine Krankschreibung vom Arzt könne man sich auch telefonisch holen. Dieser würde auch klären, ob ein Coronatest vonnöten sei.

Zuhause zu bleiben, bis die akuten Symptome abklingen, und sich auszukurieren, ist medizinisch für die Heilung sinnvoll, auch wenn keine zusätzliche ärztliche Behandlung erforderlich ist.

Aktuelle Empfehlung der Bundesregierung

Auf private Feiern verzichten

Da die meisten Ansteckungen im privaten Raum stattfinden würden, solle das private Feiern weiterhin eingeschränkt werden. Private Treffen sollen wie schon erwähnt nur noch mit Personen eines weiteren Haushalts ablaufen. Das gilt auch für alle nicht notwendigen Freizeitaktivitäten, Reisen und touristische Tagestouren sowie vermeidbare Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Keine generelle Maskenpflicht auch im Unterricht

Die Schulen werden weiterhin geöffnet bleiben. Doch die zunächst geplante generelle Maskenpflicht im Unterricht wurde nicht eingeführt. Hier gelten weiterhin in den einzelnen Bundesländern jeweils unterschiedliche Vorgaben, teilweise müssen Masken auf dem Schulgelände und in der Pause getragen werden, teils tragen die Schüler sie in manchen Bundesländern auch im Unterricht. Doch eine generelle Neuregelung der Unterrichtszeiten bzw. weitere Schutzmaßnahmen für Schüler wurde aktuell noch nicht beschlossen.

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Risikogruppen bekommen vergünstigte FFP2-Masken

Um vor allem Risikogruppen wie chronisch Kranke oder ältere Menschen zu schützen, solle man die Besuche zu diesen stärker einschränken. Bzw. sich nur dann treffen, wenn man symptomfrei und gesund sei. Zudem werden alle Risikoerkrankte ab Dezember kostengünstig vom Bund FFP2-Masken erhalten, die das Risiko einer Infektion verringern sollen.

Quelle: ZDF.de

Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Kein Konzept für die Schulen!?

Erwartet hatten wir zunächst etwas strengere Beschränkungen und Regeln. Es blieb jedoch lediglich bei Empfehlungen. Dass die Konzepte für Schulen jedoch so gar nicht angepasst wurden, lässt viele Eltern und Lehrer etwas ratlos zurück. Hier hat sich die Bundesregierung einfach nicht auf ein gemeinsames Schutzkonzept einigen können und die Schüler müssen erst einmal so weiter machen wie bisher. Damit fühlen wir uns jetzt nicht wirklich wohler.

Für uns Familien heißt es jetzt, dass wir alle uns einfach weiter beschränken und vorsichtig im Kontakt mit anderen sein sollten. Dann können wir hoffentlich auch im Familienkreis Weihnachten feiern.

Bildquelle: Getty Images/FImgorthand

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