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Diese Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.!

Corona

Diese Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.!

Einkaufswagenpflicht, Bodenmarkierungen, Kartenzahlung: Beim Einkaufen gibt es momentan einiges zu beachten. Diese Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.

Nur noch mit Einkaufswagen, alleine und mit Karte: Wenn wir vor dem Supermarkt stehen, um Windel-, Gemüse- und Getränkevorräte aufzufüllen, überraschen uns nun immer öfter Schilder mit Regeln, die ab jetzt beim Einkaufen gelten. Eine wichtige Maßnahme, damit wir Kundinnen und Kunden uns an das Kontaktverbot und den Mindestabstand von 1,5 m halten und so das Ansteckungsrisiko so klein wie möglich halten. Die Drogeriekette dm lässt Kunden jetzt sogar nur noch nach einer bestimmten Formel in den Laden: Ladenfläche x 0,7 / 10. So soll gewährleistet werden, dass sich je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche nur ein Kunde im Markt aufhält.

Diese Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.

#1 Einlasskontrolle am Eingang

Aktuell sehen wir immer wieder Schlangen an den Supermarkt- oder Drogerie-Eingängen. Eine bundesweit einheitliche Regelung gibt es nicht, allerdings sollen Märkte darauf achten, dass es nicht zu voll wird, da sonst der Mindestabstand nicht mehr eingehalten werden kann. Daher lassen kleine Drogeriemärkte gerade z. B. oft nur noch 20 Menschen gleichzeitig in den Laden. Geduld ist also gefragt. Und ganz wichtig: Auch draußen gilt der Mindestabstand.

#2 Einkaufswagenpflicht in vielen Märkten

Ein einfaches Mittel, um den Mindestabstand zu gewährleisten: Einkaufswagen. Daher haben viele Läden nun eine Einkaufswagenpflicht eingeführt. Ohne Wagen kommt ihr nicht mehr in den Laden. In der Regel dürft ihr aber auch weiter mit Kinderwagen einkaufen gehen. Allerdings gab es ein paar Fälle, in denen Kundinnen und Kunden, die mit Kinderwagen statt mit Einkaufswagen einkaufen wollten, schon weggeschickt wurden. Dabei soll es sich aber um Einzelfälle handeln.

#3 Einkaufen am besten alleine

Die Einkaufswagenpflicht wird in vielen Läden sehr ernst genommen. Jede Person muss einen Einkaufswagen mit sich führen. Das heißt im Umkehrschluss: Ihr solltet am besten nur noch alleine und nicht mit der ganzen Familie einkaufen gehen. Auch hier gelten aber keine festgeschriebenen Regeln, jeder Supermarkt kontrolliert das mehr oder weniger streng. Es kann also sein, dass ihr in einem leeren Laden auch problemlos zu zweit einkaufen könnt, in vollen Läden kann es aber genauso passieren, dass nur eine Person den Laden betreten darf und der Rest der Family draußen warten muss.

#4 Mindestabstand: Linien auf dem Boden beachten

Vor allem im Kassenbereich werden euch auf dem Boden schon aufgeklebte Abstandslinien aufgefallen sein. Diese helfen dort, wo besonders viele Menschen auf einmal sind, den Mindestabstand einzuhalten. Seht es also nicht als freundliche Empfehlung, sondern als ernstzunehmende Pflicht und weist auch Menschen, die sich an die Markierungen nicht halten, darauf hin.

#5 Nur haushaltsübliche Mengen einkaufen

Da es vor allem zu Beginn der Corona-Krise zu Hamsterkäufen kam und viele Läden Probleme hatten, Toilettenpapier, Nudeln oder Seife nachzufüllen, wird darum gebeten, nur haushaltsübliche Mengen einzukaufen. Wer mit fünf Paketen Toilettenpapier an der Kasse erscheint, muss damit rechnen, dass die Kassiererin oder der Kassierer das nicht durchgehen lassen wird und euch nur eine Packung verkauft.

#6 Mit Karte, bitte!

Eine konkrete Regelung, dass ab jetzt nur noch mit Karte gezahlt werden soll, gibt es zwar nicht, trotzdem weisen einige Märkte darauf hin, dass wenn möglich mit Karte gezahlt werden soll. Zwar gibt es keine Belege, dass das Virus über Geldscheine oder Münzen übertragen wird, trotzdem spart die Kartenzahlung wieder einen unnötigen Kontakt zwischen Kassiererin oder Kassierer und Einkaufenden.

#7 Nur noch mit Mundschutz

Als erste Stadt hat Jena eine Mundschutz-Pflicht eingeführt. Dort dürft ihr ab nächster Woche Montag (06. April 2020) nur noch mit einer Atemschutzmaske oder einem Schal oder Tuch vor Mund und Nase einkaufen gehen. Eine bundesweite Mundschutz-Pflicht steht bislang zwar noch nicht zur Debatte, allerdings wird damit gerechnet, dass auch weitere Städte den Mundschutz zur Pflicht machen werden.

Bildquelle: Pexels/Anna Shvets

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