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Elektrorasierer-Test 2021: Diese Modelle empfiehlt Stiftung Warentest

Elektrorasierer-Test 2021: Diese Modelle empfiehlt Stiftung Warentest

Gut rasiert

Schnell und gründlich rasieren, ohne die Haut zu reizen – das wünschen sich viele Männer, wenn sie sich einen Elektrorasierer zulegen. Die Preisspanne ist groß. Aber teuer heißt nicht immer gut. Das ist ein Ergebnis im aktuellen Test für Elektrorasierer bei Stiftung Warentest.

Im trubeligen Familienalltag darf es morgens im Badezimmer bloß nicht zu lange dauern. Viele Männer erhoffen sich, dass das Rasieren mit einem Elektrorasierer schnell und natürlich sanft abläuft. Wenn ihr gerade auf der Suche nach einem elektrischen Rasierer seid, dann hilft euch dieser Test weiter.

Elektrorasierer-Test: Die Ergebnisse im Überblick

Auch günstige Elektrorasierer können was. Das zeigt dieser Test von Stiftung Warentest. Insgesamt sechs Mal vergaben die Expert*innen die Gesamtnote "gut". Drei Elektrorasierer erhielten ein "befriedigend". Ein Modell schnitt mit "ausreichend" ab. Zwei Modelle fielen durch und wurden "mangelhaft" bewertet.

Diese beiden Elektrorasierer haben am besten abgeschnitten:

Modell Gesamtnote Mittlerer Onlinepreis Wo zu kaufen
Braun Series 9 Pro 9465cc 1,6 355 € z. B. bei Amazon
Braun Series 5 50-B1200s 1,7 90 € z. B. bei Amazon

Top-Modelle im Elektrorasierer-Test: Braun klar vorne

Platz 1: Braun Series 9 Pro 9465cc

Bildquelle: Stiftung Warentest

Der Braun Series 9 Pro 9465cc (z. B. bei Amazon ab 379,90 €) hat im Test von Stiftung Warentest am meisten überzeugt und schafft es damit auf Platz 1. In den Kategorien Hautschonung, Handhabung und Haltbarkeit gab es ein "sehr gut". Beim Rasieren schnitt das Modell mit "gut" ab. Laut Hersteller lässt sich dieser Braun-Rasierer auch unter der Dusche verwenden. Ist er voll aufgeladen, dann hält der Akku gut zwei Stunden durch und damit am längsten im Vergleich zu allen anderen Testmodellen.

Fazit: Für einen guten Rasierer müssen Verbraucher*innen hier tief in die Tasche greifen. Dieses Modell ist das teuerste der getesteten Modelle.

Platz 2: Braun Series 5 50-B1200s

Bildquelle: Stiftung Warentest

Auf Platz zwei landet der Braun Series 5 50-B1200s (z. B. bei Amazon für 69,90 €) mit der Gesamtnote 1,7. Er rasiert laut den Tester*innen von Stiftung Warentest "gut" und auch die Haltbarkeit wird als "gut" bewertet. Noch besser – nämlich mit "sehr gut" – schneidet das Modell bei der Hautschonung und Handhabung ab. Auch dieser Rasierer kann mit unter die Dusche. Hier ist die Akkulaufzeit nach dem vollen Aufladen etwas geringer als beim Testsieger – knapp anderthalb Stunden kann der Rasierer dann verwendet werden. Er ist außerdem der leichteste Rasierer im Test.

Fazit: Das Modell ist deutlich günstiger als der Testsieger und wird kaum schlechter bewertet. Gute Wahl für alle, bei denen das Budget für einen Rasierer nicht so groß ist.

So wurden die Elektrorasierer getestet

Stiftung Warentest hat insgesamt 12 Elektrorasierer (Preisspanne 45 bis 550 €) untersucht. Überprüft wurden folgende Kategorien:

Rasieren (30 %)

24 Männer haben sich jeden Tag mit zwei Geräten rasiert, die eine Seite mit einem Gerät und die andere Seite mit einem anderen Gerät. So war der Unterschied am deutlichsten zu erkennen. Weitere 24 Probanden prüften, wie gut die Modelle mit einem 5-Tage-Bart klarkommen.

Hautschonung (30 %)

Hier ging es vor allem darum, ob es beim Rasieren zu Brennen, Rötungen oder Verletzungen kommt – sowohl bei der täglichen Rasur als auch beim 5-Tage-Bart.

Handhabung (20 %)

Fünf Expert*innen haben sich angeschaut, wie gut sich die Geräte ein- und ausschalten lassen oder wie handlich das Wechseln von Scherköpfen ist. Auch das Laden des Akkus wurde in dieser Kategorie beurteilt – darunter Anzeige, Schnelligkeit und Betriebsdauer pro Ladung im Leerlauf. Außerdem haben die Tester*innen überprüft, wie sich die Geräte reinigen lassen. Probanden beurteilten zudem die Lautstärke und wie viele Bartstoppeln die Geräte nicht auffangen.

Haltbarkeit (20 %)

Überprüft wurde hier die Dauerhaltbarkeit. Dabei wurde eine Betriebsdauer von sieben Jahren mit täglich fünf Minuten Rasur simuliert. Die Expert*innen begutachteten außerdem nach einer gewissen Zeit die Scherkopfabnutzung. Außerdem wurde getestet, ob sich die Akkus austauschen lassen. Wie stabil und wasserdicht die Geräte sind, wurde anhand eines Falltests bzw. eines Tauchtests überprüft.

Gekauft wurden die Elektrorasierer im Januar und Februar 2021.

Der komplette Elektrorasierer-Test ist in der Stiftung Warentest-Printausgabe 10/2021 erschienen und kann unter www.test.de/elektrorasierer für 2,50 € heruntergeladen werden.

Was ist besser: Nass- oder Trockenrasur?

Laut Stiftung Warentest können alle Modelle Bartstoppeln gut entfernen – an einen Nassrasierer kam aber keiner der elektrischen Rasierer ran. Die Tester*innen begründen das so: "Nass­rasierer ziehen das Bart­haar leicht aus der Haut, bevor sie es abschneiden. Danach fühlen sich Wangen und Kinn glatt an wie ein Babypopo". So gründlich sind Elektrorasierer nicht, sodass immer ein "spürbarer Haaransatz stehen bleibt".

(Unnötige) Mehrkosten für Extras

Viele Hersteller empfehlen zum Beispiel Scherköpfe, Scherfolien und Klingen alle paar Monate zu wechseln. Bei einigen Modellen ist tatsächlich auch schnell eine Abnutzung zu sehen gewesen. Bei vielen getesteten Modellen hielten die Teile aber deutlich länger als vom Hersteller angegeben. Deshalb empfehlen die Tester*innen genau hinzuschauen, ob etwa der Scherkopf noch gründlich schneidet.

Quelle: Stiftung Warentest

Nicht nur die Bartpflege ist wichtig, auch die Zahnhygiene. Auf was ihr dabei besonders achten müsst, erfahrt ihr hier im Video.

Bildquelle: Getty Images/Morsa Images

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