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Endlich! Papst Franziskus widmet sich diesem wichtigen Thema

Endlich! Papst Franziskus widmet sich diesem wichtigen Thema

Aus dem Vatikan

In seinem Sonntagsgebet hat Papst Franziskus das Jahr der Familie ausgerufen. Dieses wird länger als ein Jahr dauern, aber hoffentlich das in den Blick nehmen, was wichtig ist: uns Familien. 

Das Jahr der Familie

Vom 19. März 2021 bis zum 26. Juni 2022 wird "das Jahr der Familie Amoris laetitia" andauern. Papst Franziskus rief dazu auf, das Vergeben über die Zwietracht zu stellen. Dass der Papst das kommende Jahr unter diese Losung gestellt hat, ist kein Zufall.

Die Freunde der Liebe

Vor fünf Jahren hatte er sich in seinem Schreiben "Amoris laetitia", also "die Freude der Liebe", schon der Liebe und Vergebung zugewandt. Die Ausrufung des Jahres der Familie ist da eine wichtige Verlängerung seines Werkes.

Bitte, Danke und Entschuldigung

Papst Franziskus empfahl Familien, dass sie die drei Worte "Bitte", "Danke" und "Entschuldigung" besonders hoch gewichten. Das dürfte in vielen Familien aber sowieso Alltag sein, denn natürlich achten wir in der Erziehung darauf, einander mit Respekt zu begegnen. Wichtig wäre doch hier auch ein Signal an den Rest der Bevölkerung zu senden, eben nachsichtiger mit Kindern zu sein. Denn sie lernen noch so viel.

Vorbereitung auf Ehe und Kinder

Zum Jahr der Familie veröffentlicht der Heilige Stuhl in Rom zwölf Vorschläge für Gemeinden und Diözesen, wie sie u. a. bei der Vorbereitung auf die Ehe und bei der Kindererziehung helfen könnten. Es soll auch Gesprächsrunden geben, die die Schönheit und die Schwierigkeiten des Familienlebens im Blick haben.

Wir sollten alle offener sein

Gerade die Gesprächskreise sind hoffentlich für viele Familien eine wertvolle Unterstützung. Denn wir alle wissen doch wie gut es tut, nicht immer nur über das Schöne zu sprechen, sondern auch unsere Sorgen, Ängste und Unsicherheiten in einem vertrauensvollen Umfeld zu erzählen. Wie erleichternd ist es, zu erfahren, dass es anderen auch so geht und sie, wie auch wir, mal an den Kindern oder den Anforderungen der Gesellschaft verzweifeln.

Das Jahr der Familie ist, auch wenn die katholische Kirche das nicht unterstützt, zudem ein Jahr der Vielfalt. Denn Familien sind viel bunter als Vater, Mutter, Kind.

Meine Meinung

Ich bin nicht gläubig, aber ich freue mich über das Jahr der Familie. Weil es wichtig ist, Familien in den Mittelpunkt zu rücken. Allerdings sind Familien bunt und vielfältig, das wird meiner Meinung nach zu oft in der katholischen Kirche vergessen bzw, ignoriert.

Schwule und lesbische Paare, Transmenschen, Alleinerziehende Mütter und Väter, Paare ohne Trauschein, all sie und noch so viele mehr sind auch Familie. Sie gehören zum Jahr der Familie genauso dazu. Und "Bitte", "Danke" und "Entschuldigung" ist etwas, das nicht nur in Familien vorgebracht werden sollte, das ist universell für alle Menschen wichtig.

Bildquelle: getty images/iStock / Getty Images Plus/Lisa5201

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