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Kindgerechter Garten: Experte verrät 7 einfache Tricks, um Unfälle zu verhindern

Kindgerechter Garten: Experte verrät 7 einfache Tricks, um Unfälle zu verhindern

Sicher spielen

Bald beginnt die Garten-Saison! Damit beim Spielen auf Klettergerüst und Trampolin nichts schief geht, hat die DEKRA sieben Tipps, wie ein kindgerechter Garten aussehen sollte.

Ein langer Winter liegt hinter uns und die meisten Familien können es kaum noch erwarten, endlich wieder mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen – wer einen hat, natürlich im heimischen Garten. Vor allem die Kleinen können sich hier so richtig austoben: Ein Klettergerüst mit Schaukel, Klettermöglichkeiten und Rutsche, eine Wippe oder ein großes Trampolin bieten dem Nachwuchs dafür die perfekte Möglichkeit. Damit die Freizeit mit eigenen Geräten zu einem ungetrübten Vergnügen wird, haben die Experten von DEKRA die wichtigsten Sicherheitstipps rund um die eigenen Spielgeräte draußen zusammengestellt. 

„An Spielgeräten kann es leicht und häufig zu Verletzungen oder Unfällen kommen, wenn Standsicherheit, Stoßdämpfung des Bodens oder Pflege zu wenig beachtet werden“, warnt Daniel Marx, Teamleiter Spielzeugprüfung bei DEKRA Testing & Certification. „Wichtig sind gute Planung, Sorgfalt beim Aufbau und verständliche Verhaltensregeln für die Kinder, um Unfall- und Verletzungsgefahren gering zu halten.“

Kindgerechter Garten: 7 Tipps für mehr Sicherheit

Damit beim Spielen im Garten nichts schief geht, hat die DEKRA 7 Tipps, wie ihr den Garten kindersicher macht.

#1 GS-Zeichen gibt Sicherheit

Wenn ihr neue Geräte für den Garten anschafft, lohnt sich nicht nur ein Blick auf Testberichte von Stiftung Warentest und Co., sondern unbedingt auch auf die gängigen Prüflabel. Rutsche, Schaukel, Kletterturm, Trampolin und weitere Aktivitätsgeräte, müssen laut Spielzeugverordnung mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Damit dokumentieren Hersteller, dass das Produkt die gesetzlichen Mindestanforderungen einhält und es die Sicherheit oder Gesundheit der Benutzer*innen nicht gefährdet.
Zusätzliche Sicherheit gibt das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“, bei dem eine Zertifizierungsstelle wie DEKRA die Einhaltung dieser Anforderungen und zusätzlich im Jahresrhythmus die Fertigung überwacht.

#2 Bedienungsanleitung lesen

Ja, ein neues Trampolin ist aufregend und man möchte es am liebsten im Nullkommanix aufbauen. Kann ja so schwer nicht sein. Doch Spielzeugexperte Daniel Marx warnt: „Folgt unbedingt der angegebenen Reihenfolge und arbeitet sorgfältig. Stress führt leicht zu Fehlern. Viele Aufbauarbeiten gehen mit guter Vorbereitung, dem richtigen Werkzeug und einem Helfer leichter und zuverlässiger von der Hand."

#3 Spielgeräte richtig verankern

Damit Spielgeräte nicht zum Risiko werden, dürfen sie nicht wackeln oder kippeln. Deswegen ist es unabdingbar, dass die Geräte mit  Bodenankern, einem Betonfundament oder Einschlaghülsen sicher und fest im Boden verankert sind. Die Aufbauanleitung gibt dazu Hinweise.

#4 „Knautschzone“ beachten

Da ein Sprung von der Schaukel oder auch ein Sturz vom Klettergerüst nicht zu vermeiden sind, ist es wichtig, dass der Bodenbelag unter und neben dem Gerät stoßdämpfend ist. Als Material eignen sich feinkörniger Sand, Roll-Kies oder Rindenmulch. Auch Fallschutzmatten können die Funktion der „Knautschzone“ übernehmen, etwa am Auslauf einer Rutsche oder unter der Reckstange. „Beachtet auch dazu unbedingt die Anleitung des Herstellers, oft macht er genaue Angaben zur Art und Beschaffenheit des Bodens“, betont Marx.

qqpp Spielmatte (30*30*1cm, 25 Stück),Schwarz. QQC-Db25N
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#5 Abstand halten

Achtet bei euren Gartengeräten darauf, dass sie genügend Abstand zum Gartenzaun, Schuppen oder Regentonne einhalten. „Angaben zum Abstand zu anderen Geräten und Einrichtungen sind ebenfalls in der Aufbauanleitung zu finden. Besonders bei beweglichen Geräten sind diese sehr wichtig“, ergänzt Spielzeugprüfer Marx von DEKRA. Wegen der Verletzungsgefahr sollen sich im Fallbereich auch keine festen Gegenstände befinden, beispielsweise Fahrräder, Roller, Skateboards oder Gartengeräte.

#6 Kindgerechter Garten

Aber nicht nur die Spielgeräte an sich, sondern auch der Garten insgesamt sollte kindgerecht sein. Der Garten sollte zur Straße hin abgesichert, Pflanzenschutzmittel nicht erreichbar und Steckdosen mit einer Kindersicherung versehen sein. Weiter solltet ihr auf giftige Pflanzen verzichten und Gartenteich, Pool und Regentonne müssen abgesichert sein, damit der Nachwuchs nicht hineinfallen kann.

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#6 Auf Gefahren hinweisen

Sind die Geräte aufgebaut, können Kinder es natürlich kaum erwarten, drauflos zu toben. Nachdem ihr nochmal final überprüft habt, ob wirklich alles sicher steht, solltet ihr eure Kids noch auf Gefahren am jeweiligen Gerät hinzuweisen: Fahrradhelm oder Schlüsselband um den Hals sind beim Spielen wegen der Strangulierungsgefahr verboten. Weiter ist daran zu denken, dass die Altersgrenzen eingehalten und die Geräte bestimmungsgemäß genutzt werden.

Spiele für den Garten: Damit spielen alle Kinder gerne

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Quelle: DEKRA

Bildquelle: Getty images/24K-Production

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