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Neuigkeiten im Dezember: Wichtige Änderungen für Eltern, Großeltern und Familien

© Gettyimages/AleksandarNakic
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Ab Dezember setzt die Regierung einige längst geplante Veränderungen um: Rentner und Rentnerinnen dürfen sich freuen und Gaskunden sowie Fernwärmebezieher*innen können aufatmen. Außerdem gibt es ein paar Änderungen bei der Deutschen Bahn.

Energiepauschale für Rentner und Rentnerinnen

Bisher hatten die Älteren noch gar nichts vom Entlastungspaket der Bundesregierung in Sachen Energie. Doch im Dezember erhalten nun auch sie ihre Energiepauschale. Alle Rentenbezieher*innen bekommen bis zum 15. Dezember automatisch 300 € mehr überwiesen. Darunter zählen neben Altersrentnern auch Bezieher*innen von EU-, Waisen- und Witwen-Rente sowie alle, die Versorgungsbezüge nach dem Beamten oder Soldatenversorgungsgesetz erhalten. Einzige Voraussetzung ist ein Wohnsitz in Deutschland.

Gas- und Fernwärmekunden und -kundinnen werden entlastet

Wenn ihr als Privatkunde selber euer Gas bezieht oder ein Kleinbetrieb seid, bekommt ihr nun finanzielle Entlastung: Im Dezember übernimmt der Staat euren monatlichen Abschlag für die Energie komplett. Wenn euer Anbieter den Betrag für Gas oder Fernwärme automatisch einzieht, müsst ihr nichts tun. Überweist ihr diesen selbst, könnt ihr diesen für Dezember stornieren. Als Mieter müsst ihr etwas warten, eure Gutschrift wird dann mit der Nebenkostenabrechnung sichtbar.

Übrigens, es gibt ja so einige Tipps in Sachen Energiesparen. Aber nicht alle cleveren Tricks sind wirklich sinnvoll:

Energie und Heizkosten sparen: 5 Mythen die nicht funktionieren Abonniere uns
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Deutschlandweiter Warntag: Notfall-SMS-System im Test

In anderen Ländern ist ein SMS-Warnsystem im Katastrophenfall oder bei Krieg schon Standard. Hierzulande hinken wir da etwas hinterher. Am 8. Dezember ist daher jetzt der erste bundesweite Warntag: Das heißt, jeder, der ein Handy nutzt, wird auf dem Smartphone am 8. Dezember um 11 Uhr einen lauten Signalton und eine Warn-SMS vorfinden. Diese soll im Ernstfall rechtzeitig über einen Katastrophenfall informieren, die per Cell Broadcast gesteuert wird. Ihr müsst dafür keine App installieren, die Übung erfolgt automatisch. 294 Landkreise und 107 kreisfreie Städte sind daran beteiligt.

Preiserhöhung und neuer Fahrplan bei der DB

Jährlich im Dezember verkündet die Deutsche Bahn eine Fahrplanänderung. Am 11. Dezember wird der Winterfahrplan eingeführt. Wer regelmäßig mit dem Zug fährt, sollte sich daher auf Veränderungen in der Anzahl der Fahrten, neue Fahrzeiten und Züge einstellen. Bei einigen oft frequentierten Strecken wird es Verbesserungen geben: So fährt z.B. zwischen München, Köln und Dortmund jetzt der ICE 3neo.

Leider gehen die Investitionen in Strecken und Züge mit einer Preiserhöhung der Fahrtickets einher. Im Durchschnitt steigen die Preise bei der Deutschen Bahn im Fernverkehr ab 1. Dezember um 4,9 %. Der Konzern nennt als Grund dafür jedoch die hohe Inflation. Gleich bleiben die Einstiegspreise beim Super Sparpreis und Sparpreis. Auch eine Sitzplatzreservierung in der zweiten Klasse wird weiterhin 4,50 € kosten.

Impfpflicht für medizinischen Bereich entfällt teilweise

Seit März 2022 gibt es im Infektionsschutzgesetz die Impfpflicht für Kliniken, Praxen und Pflegedienste. Seitdem müssen alle Angestellte in diesen Bereichen vollständig gegen Corona geimpft sein. Wenn der Bundesgesundheitsminister keine Verlängerung dieser Pflicht verkündet, würde sie im Dezember auslaufen und ab Januar nicht mehr gelten.

Deutsche Post veröffentlicht Deadline für Weihnachtspäckchen und Briefe

Alle, die gern Weihnachtspakete und Briefe versenden, sollten sich die Fristen der Deutschen Post merken. Post, die bis zum Stichtag aufgegeben wird, kann bis zum 24. Dezember ausgeliefert werden.

  • Briefe und Postkarten innerhalb Deutschlands bis 22. Dezember
  • Briefe und Postkarten innerhalb Europas bis 14. Dezember
  • Briefe und Postkarten außerhalb Europas bis 7. Dezember
  • Päckchen innerhalb Deutschlands bis 20. Dezember
  • Päckchen innerhalb Europas bis 12. Dezember
  • Päckchen außerhalb Europas bis 29. November

Kein Böllerverbot mehr für Silvester

Im letzten Jahr galt für viele öffentliche Plätze in einigen Städten und Gemeinden ein Böllerverbot. Böller durften größtenteils auch nicht verkauft werden. Dieses Jahr darf wieder Feuerwerk gekauft und auch gezündet werden. Eure Gemeinde kann jedoch Verbotszonen einrichten. Informiert euch daher am besten vor Ort und seid generell vorsichtig beim Silvesterböllern.

Aber vorher kommt ja noch ein anderes Fest: Seid ihr schon voll im Weihnachtsfieber? Mit diesen Filmen kommt definitiv Weihnachtsstimmung auf…

10 Weihnachtsfilme exklusiv auf Netflix Abonniere uns
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Silvester-Quiz: Welche internationalen Silvesterbräuche kennt ihr?

Quellen: Focus, Tagesschau.de

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