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An dieses neue Corona-Symptom haben viele nicht gedacht

Frühe Anzeichen

An dieses neue Corona-Symptom haben viele nicht gedacht

Als Hauptsymptome für das Corona-Virus gelten hohes Fieber, trockener Husten und Kurzatmigkeit. Doch neben diesen von der WHO veröffentlichten Symptomen gibt es eine Begleiterscheinung, die bei einigen Patienten relativ früh eintrat – Bindehautentzündung.

Das sind die häufigsten Corona-Symptome

Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte im Februar eine Liste mit den häufigsten Symptomen des Corona-Virus, die den veröffentlichten Daten der WHO gleichen. Die Zahlen basieren auf den ersten Infektionen in China und gelten prozentual. Neben diesen kann es natürlich eine Reihe eher seltenere Erscheinungen geben.

  • Fieber 87,9 %
  • trockener Husten 67,7 %
  • Müdigkeit 38,1 %
  • Auswurfproduktion 33,4 %
  • Kurzatmigkeit 18,6 %
  • Halsschmerzen 13,9 %
  • Kopfschmerzen 13,6 %
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen 14,8 %
  • Schüttelfrost 11,4%
  • Übelkeit oder Erbrechen 5 %
  • Schnupfen 4,5 %
  • Durchfall 3,7 %
  • Hämoptyse (Bluthusten)  0.9 %
  • Bindehautentzündung 0,8 %

Wenn jemand an einem oder mehreren dieser Symptome leidet, heißt das noch nicht, dass er Corona-Patient ist. Ob man wirklich mit dem Virus infiziert ist, kann nur ein Corona-Test sagen. Es ist jedoch ratsam, aktuell aufmerksam bei gehäuften Symptomen zu sein und sich dann an die angegebenen lokalen Stellen zu wenden.

Wie sich die Bindehautentzündung der Corona-Patienten äußerte

Probleme mit den Augen kommen eher seltener bei den bisherigen Infizierten vor. Doch es ist eine nicht unerhebliche Begleiterscheinung, die man früh ernst nehmen sollte. Die deutsche Lungenstiftung beschreibt daher auf ihrer Website genau, wie sich diese Begleiterscheinung äußert.

Augenprobleme bei Corona-Patienten

Neben Fieber und Gliederschmerzen berichteten die Betroffenen von einer anfänglichen Schwellung der Binde- oder Nickhaut (Bindehautfalte im Augenwinkel Richtung Nase). Teilweise kam es zu einer Vergrößerung der Lymphknoten, die sich hinter dem Ohr befinden. Die Entzündung ähnelt anfänglich einer "Augengrippe" oder Infektion mit Herpesviren sehr und muss zunächst ausgeschlossen werden. Sehr typisch ist bei einer Corona-Virus bedingten Bindehautentzündung die erhöhte Temperatur am Augenlid. Diese könne bei den Patienten bis 40 Grad Celsius betragen. Der behandelnde Arzt misst mit einem speziellen Thermometer dazu die Temperatur am Augenlid.

Muss ich mir bei Augenproblemen jetzt Sorgen machen?

Wenn man allgemein häufiger unter Augenproblemen leidet, ist das natürlich noch kein Grund zur Sorge. So eine Bindehautentzündung wird häufig auch durch Allergien hervorgerufen. Diese können auch plötzlich auftreten, auch wenn man vorher Jahre lang nicht darunter litt. Sollten die Augen sich jedoch stark entzünden, jucken und es kommen weitere der oben genannten Symptome hinzu, ohne dass man Allergiepatient ist, wäre es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Auch in diesem Falle sollte man zunächst telefonisch an den behandelnden Arzt wenden bzw. seinen Augenarzt kontaktieren und nach dem weiteren Vorgehen befragen. Wenn ein nicht bestätigter Corona-Verdacht vorliegt, darf man die Patienten und Ärzte möglichst nicht gefährden, indem man sich leichtfertig ohne vorherige Rücksprache in die Praxis begibt.

Quelle: WHO, Lungenärzte im Netz

Bildquelle: Getty Images/shutnica

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