Was Eltern über das Internet wissen müssen

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Was Eltern über das Internet wissen müssen

Was Eltern über das Internet wissen müssen, um ihre Kinder zu schützen, zu fördern und zu begleiten, zeigt Ihnen unser Internet-Ratgeber

Für uns Erwachsene ist eine Welt ohne Internet und E-Mail kaum noch denkbar: hier die nützliche Auskunft der Deutschen Bahn, da ein bequemer Kauf bei einer Online-Buchhandlung, dort die überraschend ergiebige Suche nach dem Originalrezept eines amerikanischen Blaubeerkuchens. Das World Wide Web ist längst Teil unseres Alltags und unserer Kultur geworden. Das bekommen auch unsere Töchter und Söhne mehr und mehr mit - und wollen ebenfalls daran teilhaben. Tatsächlich hat das Internet auch Kindern eine ganze Menge zu bieten. Doch der Nachwuchs sollte erst den richtigen Umgang mit diesem riesigen und unbändigen Medium erlernen. Gegenwärtig erfahren zum Beispiel die meisten Mädchen und Jungen von weithin favorisierten Webseiten über den gegenseitigen Austausch. Innerhalb kürzester Zeit haben Kinder zu unserem Erstaunen eine Menge Kniffe und Handgriffe drauf, die manchen zu der Annahme verleiten, Paul oder Gina könnten im Internet bereits eine ganze Menge - und das ganz selbstständig, sodass sie unsere Hilfe gar nicht brauchen. Ein weitverbreiteter Irrtum.

Was Eltern über das Internet wissen müssen: Ohne Anleitung geht es nicht

Ohne Anleitung geht es nicht

Was machen Kinder im Internet? Sie surfen, mailen, chatten, laden vielleicht Tierbilder herunter. Zugegeben, das ist schon eine beträchtliche Leistung. Aber ist das „Können“? Können beginnt erst, wenn Erwachsene Kindern helfen, ihr frisch erworbenes und erprobtes Wissen einzuordnen. Doch genau das fehlt derzeit. Es bedarf der Anleitung von Müttern, Vätern und Pädagogen. Mitunter gestaltet sich das jedoch schwierig. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Internet und Computer sind in Sachen Erziehung absolutes Neuland. Darum sind so viele Eltern verunsichert, wenn es um den Umgang mit den Neuen Medien geht. Aus dieser Not gibt es 2 oft praktizierte Wege, die eine gewisse Hilflosigkeit der Eltern offenlegen:

  • Ignoranz: „Die Kinder wissen schon, was sie tun. Folglich brauche ich mich nicht zu kümmern.“

  • Kulturpessimismus: „Ist doch alles Müll im Internet, die Kinder sollen lieber an die frische Luft gehen und aus Kastanien eine Kette basteln.“

Tatsächlich ist das Internet ein „Müllhaufen“, wie der berühmte MIT-Professor Joseph Weizenbaum sagt, „aber mit vielen Perlen darin“. Die müssen eben gefunden werden. Dabei geht es nicht darum, das World Wide Web zum Leitmedium auszurufen. Vielmehr ist es nur für diejenigen ein wundervolles Medium, die wirklich damit umgehen können.

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