Gymnastik für Mutter und Baby

Familienleben

Gymnastik für Mutter und Baby

Babys lieben Gymnastik, und für dich als Mutter sind ein paar gymnastische Übungen auch immer wohltuend. Wir zeigen euch einfache Gymnastikprogramme, die eurem Kind und euch Spaß machen.

Schon mit den ersten zaghaften Strampelübungen trainiert das Baby die Körperbeherrschung. Und nach nur wenigen Monaten wird es seine größte Freude sein, mit den Händen zu spielen und sie zu erforschen. Diesen Forscherdrang solltet ihr unbedingt unterstützen. Denn so könnt ihr Babys Motorik und die Entwicklung seines sicheren Körper- und Selbstgefühls fördern. Körperkontakte und Bewegungsspiele ab dem dritten Lebensmonat helfen eurem Baby nicht nur dabei, in seinem ersten Jahr Fähigkeiten wie beispielsweise das Drehen in Bauchlage und das Krabbeln zu üben. Hinzu kommt: Gymnastik aktiviert die Nervenzellen im Gehirn, sodass neue Verknüpfungen entstehen. Vor allem aber helfen die körperlichen Übungen, späteren Fehlhaltungen vorzubeugen. Babygymnastik unterstützt euer Baby in seinem angeborenen Bewegungsdrang. Denn besonders in den ersten Monaten ist der eigene Körper sein liebstes Spielzeug. Die beste Zeit fürs "Training" ist übrigens morgens. So startet ihr beide beschwingt in den Tag.

Fit in den Tag - morgens ist die beste Zeit für Gymnastik mit dem Baby.

Gymnastik für Mutter und Baby: die schönsten Übungen

  • Gemeinsam atmen: Diese Yoga-Übung ist schon für Babys kurz nach der Geburt geeignet. Sie fördert das Zusammenspiel zwischen dir und deinem Baby und beruhigt. Diese Übung kann drei bis fünf Minuten dauern. Du legst dein Baby auf den Rücken und hältst Blickkontakt. Dann legst du ihm deine Hand auf den Bauch – spürst, wie es atmet. Dann versuchst du, im gleichen Rhythmus ein- und auszuatmen. Danach die Hand wieder vom Bauch nehmen.

  • "Die Brücke" (8. Woche bis 3. Monat): Eine tolle Übung für deine Bauchmuskulatur: Setze dich auf den Boden, deine Beine sind aufgestellt, das Baby liegt auf deinem Bauch. Ihr seht euch an. Halte dein Kind fest an den Händchen. Dann rollst du dich allmählich, Wirbel für Wirbel, nach unten, bis du mit dem Rücken auf der Matte liegst. Jetzt hältst du dein Kind ganz fest und hebst langsam das Gesäß nach oben. Diese Position dann für zehn Sekunden halten. Und: Atmen nicht vergessen!

  • Arme und Beine über Kreuz: Ein bisschen Gymnastik macht jede Massage perfekt. Lege dein Baby auf den Rücken. Nun werden zunächst die Arme, und dann die Beine ganz vorsichtig überkreuzt. Diese Übung ab dem 3. Monat vermittelt dem Kind ein besseres Gefühl für seinen Körper. Es lernt dabei, dass es Arme und Beine hat, die es in unterschiedliche Richtungen bewegen kann, und wird alles daransetzen, es bald selbst auszuprobieren.

  • "Das Schiff" (vom 4. bis 8. Monat): Lege dich auf den Rücken, stelle deine Beine auf. Ziehe sie zum Körper heran und lege  das Baby auf deine Scheinbeine. Mit beiden Händen gut festhalten, damit es sicher liegt! Beim Ausatmen hebst du gleichzeitig den Oberkörper an und ziehst die Beine samt Baby langsam zum Gesicht. Zur Belohnung gibt's ein Küsschen!

  • Kleine Reime zur Entspannung: Reime und Fingerspiele machen Mutter, Vater und Kind riesigen Spaß: "Mein herziger Schatz, hat Härlein wie Flachs (über den Kopf rubbeln),hat Härlein wie Seiden, drum mag ich’s gut leiden." (übers Haar streicheln). "Eins, zwei, drei, Butter auf den Brei (über den Bauch streicheln), Salz auf den Speck (mit den Fingern auf dem Bauch krabbeln), die Maus läuft weg."

Gymnastik für Mutter und Kind - es gibt auch Kurse

Spaß an der Bewegung und sanft stimulierender Körperkontakt - für Mutter und Baby immer ein wunderbares Erlebnis. Wenn ihr die Übungen lieber unter Anleitung und in der Gemeinschaft machen wollt: Es gibt Kurse für Eltern-Kind-Yoga oder Babyturnen. Diese Kurse sind übrigens auch eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Anbieter sind überwiegend Sportvereine, aber auch Familienbildungsstätten. Kosten: ca. 40 Euro für 10 Kurs-Einheiten.

Gymnastik für Mutter und Kind

Gemeinsame Übungen für Mutter und Baby

Spaß an der Bewegung und sanft stimulierenden Körperkontakt können Vater oder Mutter und Baby auch gemeinsam erleben - beim Eltern-Kind-Yoga oder Babyturnen. Diese Kurse sind übrigens auch eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Anbieter sind überwiegend Sportvereine, aber auch Familienbildungsstätten. Kosten: ca. 40 Euro für 10 Kurs-Einheiten.

Die schönsten Übungen für Mutter und Baby:

  • "Das Schiff" (vom 4. bis 8. Monat): Lege dich auf den Rücken, stelle deine Beine auf. Ziehe sie zum Körper heran und lege  das Baby auf deine Scheinbeine. Mit beiden Händen gut festhalten, damit es sicher liegt! Beim Ausatmen hebst du gleichzeitig den Oberkörper an und ziehst die Beine samt Baby langsam zum Gesicht. Zur Belohnung gibt’s ein Küsschen!

  • Arme und Beine über Kreuz: Ein bisschen Gymnastik macht jede Massage perfekt. Lege dein Baby auf den Rücken. Nun werden zunächst die Arme, und dann die Beine ganz vorsichtig überkreuzt. Diese Übung ab dem 3. Monat vermittelt dem Kind ein besseres Gefühl für seinen Körper. Es lernt dabei, dass es Arme und Beine hat, die es in unterschiedliche Richtungen bewegen kann, und wird alles daransetzen, es bald selbst auszuprobieren.

  • "Die Brücke" (8. Woche bis 3. Monat): Eine tolle Übung für deine Bauchmuskulatur: Setze dich auf den Boden, deine Beine sind aufgestellt, das Baby liegt auf deinem Bauch. Ihr seht euch an. Halte dein Kind fest an den Händchen. Dann rollst du dich allmählich, Wirbel für Wirbel, nach unten, bis du mit dem Rücken auf der Matte liegst. Jetzt hältst du dein Kind ganz fest und hebst langsam das Gesäß nach oben. Diese Position dann für zehn Sekunden halten. Und: Atmen nicht vergessen!

  • Gemeinsam atmen: Diese Yoga-Übung ist schon für Babys kurz nach der Geburt geeignet. Sie fördert das Zusammenspiel zwischen dir und deinem Baby und beruhigt. Diese Übung kann drei bis fünf Minuten dauern. Du legst dein Baby auf den Rücken und hältst Blickkontakt. Dann legst du ihm deine Hand auf den Bauch – spürst, wie es atmet. Dann versuchst du, im gleichen Rhythmus ein- und auszuatmen. Danach die Hand wieder vom Bauch nehmen.

  • Kleine Reime zur Entspannung: Reime und Fingerspiele machen Mutter, Vater und Kind riesigen Spaß: "Mein herziger Schatz, hat Härlein wie Flachs (über den Kopf rubbeln),hat Härlein wie Seiden, drum mag ich’s gut leiden." (übers Haar streicheln). "Eins, zwei, drei, Butter auf den Brei (über den Bauch streicheln), Salz auf den Speck (mit den Fingern auf dem Bauch krabbeln), die Maus läuft weg."

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Getty Images

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