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Neue Regierungbeschlüsse: Was für Familien dabei rausspringt

Hilfe für Familien

Neue Regierungbeschlüsse: Was für Familien dabei rausspringt

Die Regierungsparteien haben in den letzten Wochen (so wie auch schon den Rest ihrer gemeinsamen Regierungszeit) hart miteinander gerungen, um weitere Beschlüsse auf den Weg zu bringen, die die Menschen und insbesondere Familien in der Corona-Krise unterstützen sollen. Und tatsächlich gibt es positive Beschlüsse, die uns Familien helfen.

Auch wenn es sich manchmal so anfühlt (und manch einer gar davon überzeugt ist): Corona ist noch nicht vorbei. Zwar haben Kitas und Schulen unter bestimmten Hygieneauflagen wieder geöffnet, aber die Zahl der Coronainfizierten steigt wieder. Eltern beobachten diese Entwicklung mit sehr gemischten Gefühlen und schauen mit ängstlichem Blick Richtung Herbst und Winter - denn da wartet neben dem Corona-Risiko auch noch die alljährliche Erkältungs- und Grippezeit auf uns. Und das bedeutete oftmals, dass das kranke Kind zuhause bleiben muss und Mama oder Papa gleich mit. Viele Eltern rechnen jetzt schon verzweifelt hin und her, wie viele Kind-Krank-Tage sie noch übrig haben, um die zweite Jahreshälfte zu überstehen.

Hier kommt den Familien einer der Regierungsbeschlüsse zu gut. Was genau die Regierung beschlossen hat und was ihr davon habt, haben wir für euch zusammengefasst.

Die wichtigsten neuen Regierungs-Beschlüsse für Familien

  1. Mehr Kind-Krank-Tage in 2020
    Elternpaare bekommen fünf zusätzliche Kind-Krank-Tage inklusive Kinderkrankengeld in diesem Jahr. Alleinerziehende entsprechend zehn Tage mehr.
  2. Zusätziche freie Arbeitstage zur coronabedingten Pflege von Angehörigen
    Zur Pflege an Corona erkrankter Angehörigen können Arbeitnehmer in 2020 bis zu 20 Arbeitstage frei nehmen. Auch das Pflegeunterstützungsgeld kann bis zu 20 Arbeitstage beantragt werden - sofern die Versorgungsengpässe im Haushalt Corona-bedingt sind.
  3. Kostenloses Mittagessen für Kita- und Schulkinder bis Ende 2020 im Falle erneuter Schließung der Bildungseinrichtungen
    Kinder aus einkommensschwachen Familien sollen im Zuge des Bildungspakets bis 31. Dezember 2020 im Falle, dass die Kitas und Schulen wegen eines erneuten Lockdowns wieder schließen müssen, auch zuhause mit kostenlosem Mittagessen versorgt werden. Zur geplanten Umsetzung ist nichts Genaues bekannt.
  4. Digitale Bildungsoffensive mit EU-Corona-Hilfsgeldern
    Rund 500 Millionen soll für die Ausstattung von Lehrer*innen mit digitalen Endgeräten ausgegeben werden. Des Weiteren soll der Ausbau einer bundesweiten Bildungsplattform, die einen geschützten und qualitätsgesichterten digitalen Raum für hochwertige Lehrinhalte werden soll, finanziert.
  5. Kinderrechte sollen im Grundgesetz verankert werden
    Dafür wurde eine Arbeitsgruppe einberufen. Dieses Vorhaben ist übrigens auch Bestandteil des Koalitionsvertrages - wird also Zeit, dass es endlich auf den Weg gebracht wird.
  6. Weniger Bürokratie
    Eine weitere Arbeitsgruppe soll sich um den Abbau von Bürokratie kümmern, um dadurch die Wirtschaft zu stärken und die Ämter zu entlasten ohne die hohen geltenden Standards zu verwässern. Das Ganze soll in einem "Bürokratienentlastungsgesetz IV" münden (was für sich schon wieder fürchterlich bürokratisch klingt). Und weniger Zeit für Anträge und Co. bei Ämtern kommt natürlich auch uns Familien zu gute.

Diese sechs Beschlüsse haben unmittelbar oder auf lange Sicht Einfluss auf unser Familienleben. Gerade die Erhöhung der Kinderkranktage wird von vielen Eltern sicherlich begrüßt.

Weitere Beschlüsse ohne direkten Familienbezug - die für einzelne von euch aber vielleicht dennoch interessant sind - könnte ihr bei t-online.de nachlesen.

 

 

Bildquelle: Getty Images/ scyther5

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