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Endlich wieder Europa-Park: So war unser Ausflug in Woche eins

Endlich wieder Europa-Park: So war unser Ausflug in Woche eins

Spaß trotz Corona

Der größte Wunsch unserer Tochter Frieda zu Weihnachten: ein Besuch im Europa-Park mit der ganzen Familie. Das Christkind (also Oma) hat diesen Wunsch auch erhört mit einem Gutschein. Doch dann kam Corona und alle Pläne waren erst einmal auf Eis gelegt. Als der Park nun aber endlich wieder eröffnet hat, waren wir gleich in Woche eins am Start – trotz Maskenpflicht ein riesen Spaß!

Schon bei unserer Ankunft auf dem Parkplatz fällt uns auf: Bei den parkenden Autos wird im Vergleich zu den vergangenen Jahren auf mehr Abstand geachtet. Wir können also komfortabel aussteigen und uns startklar machen für das große Abenteuer. Und dann geht es zum Eingang – via Förderband natürlich, unser erstes Highlight. Auf der Fahrt werden wir wieder an Corona erinnert: Informationen zu den gültigen Hygiene- und Abstandsregeln im Europ-Park gibt es über die Lautsprecher und auf den Monitoren.

Ruck zuck durch den Eingangsbereich

Im Eingangsbereich dann ziehen wir wie alle anderen Besucher auch routiniert unsere Masken auf. Bei der Taschenkontrolle müssen wir nicht lange warten und im Kassenbereich können wir direkt zum Schalter durchgehen. Dort dürfen wir unsere zu Hause ausgedruckten Eintrittskarten selbst einscannen. Alles verläuft problemlos und um einiges schneller als bei unseren Besuchen in der Vergangenheit. Da hatten wir nie für Eintrittskarten im Vorfeld gesorgt. Doch im Moment geht es ja nur mit vordatierten Tagestickets aus dem Online-Shop, damit die Besucherzahl von 10.000 nicht überschritten wird.

Und dann sind wir drin! Der Park ist gepflegt wie gewohnt, die Toiletten scheinen frisch gereinigt – und das auch am späten Nachmittag und Abend. Immer wieder beobachten wir, wie das Personal Haltegriffe, Sitze und Türen der Fahrgeschäfte desinfiziert. Manchmal müssen wir deswegen kurz warten, für uns aber nicht dramatisch. Überall gibt es Hinweisschilder zu den Hygiene- und Abstandsregeln. Geschäfte und Innenattraktionen informieren an der Eingangstür, wie viel Personen sich in den Räumen aufhalten dürfen.

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Personenbegrenzungen auf dem Spielplatz?

Das ist zum Beispiel auch bei einem Kleinkinderspielplatz am Märchenwald so und bei einem Wasserspiel, wo sich meine Kinder barfuß und mit hochgekrempelten Hosen erfrischen. Weil es warm ist, kommen dort auf einmal ganz viele kleine Wasserratten zusammen und die maximale Anzahl von 12 ist schnell erreicht. Einen Angestellten, der das überprüft, habe ich aber nicht gesehen. Für uns war die Personendichte dennoch okay. Denn trotz aller Regeln: Vor allem Kinder, aber auch Erwachsene kommen sich im Park manchmal (zu) nah. Das lässt sich auf manchen Wegen und in beliebten Ecken wie beispielsweise im skandinavischen Dorf kaum vermeiden.

In den Fahrgeschäften aber wird viel Wert gelegt auf Social Distancing: Die sind anders als sonst nämlich nicht bis auf den letzten Platz belegt. Um den geforderten Mindestabstand zwischen den Gästen zu ermöglichen, kann zum Beispiel in der Panoramabahn oder der Monorail-Bahn nur jede zweite Kabine geöffnet werden. Beim Fjord Rafting sitzen mein Mann und ich sogar alleine in einem dieser riesigen, roten Gummiboote.

Und trotzdem warten wir nie lange, was natürlich auch an der begrenzten Besucherzahl liegt. Außerdem fahren wir viele langsame Boote und Bahnen, die nicht (mehr) zu den Hauptattraktionen gehören. Da können wir wirklich oft einfach durch den Wartebereich durchlaufen und manchmal dürfen wir sogar für eine zweite und auch dritte Runde sitzen bleiben.

"Manchmal dürfen wir sogar für eine zweite und auch dritte Runde sitzen bleiben."

Adrenalin-Junkies warten auch manchmal virtuell

Bei den aktuellen Highlights für Adrenalin-Junkies sieht das etwas anders aus: Für eine Fahrt in der Holzachterbahn Wodan zum Beispiel müssen die Besucher trotz Corona mit einer Wartezeit von einer Stunde rechnen. Bei den Attraktionen Blue Fire, Arthur, Eurosat - CanCan und Euro-Mir heißt es virtuell warten: Die Registrierung erfolgt über die Europa-Park App. Sie teilt jedem Gast einen Zeitraum zu, wann er bei dem gewünschten Fahrgeschäft an der Reihe ist. Ohne Smartphone geht das virtuelle Warten aber auch: Dann zeigt man am Attraktionseingang die Eintrittstickets vor, der Mitarbeiter scannt es ein und nennt den zugewiesenen Zeitraum.

Die Warteschlangen wirken bei den beliebten Hauptattraktionen trotzdem ewig lang. Aber das liegt vor allem am Social Distancing. Die Abstände sind auf dem Boden mit gelben Strichen in den Wartebereichen markiert. Wir finden das eigentlich ganz sympathisch, denn so wird nicht gedrängelt und man hat auch als Familie mit kleinen Kindern genug Platz.
Gewartet werden muss übrigens – auch unter freiem Himmel – mit Mundschutz und auch während den Fahrten gilt Maskenpflicht. Unsere siebenjährige Tochter nimmt das ohne Murren hin, so glücklich ist sie, endlich hier zu sein. Ich bin ehrlich gesagt schon froh, wenn ich die Maske immer wieder abziehen kann beim Schlendern durch den Park. Wir sehen aber auch dann viele Menschen, die ihren Mund- und Nasen-Schutz lieber aufbehalten.

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Selbstverpflegung und Picknick: für Familien eine unkomplizierte Lösung

In den Restaurants und allen Innenbereichen gilt ebenfalls Maskenpflicht, beim Sitzen am Tisch und während des Essens dürfen die aber abgelegt werden. Und man muss sich registrieren. Wir versorgen uns selbst mit Laugenstangen von zu Hause, zwischendurch gibt es Knabbereien aus dem Kiosk. Das kostet nicht so viel Zeit und ist unkompliziert. Und weil das Wetter grandios ist, genießen wir immer wieder ein kleines Picknick auf einer der zahlreichen Bänke.

Kuscheln mit Maskottchen Ed verschoben

Und am Ende des Tages geht dann auch noch der Wunsch unserer zweijährigen Tochter in Erfüllung: Am Ausgang treffen wir auf das Parkmaskottchen. Ed, also ein Parkmitarbeiter im Mauskostüm, steht erhöht auf einer Bühne und wir machen ein Foto. Aber auch dabei gilt: Abstand halten! Anni aber versucht immer wieder zu Ed auf die Bühne zu krabbeln. Da werden wir wieder an Corona erinnert, aber gut: Kuscheln mit Ed steht bei uns auf dem Wunschzettel für die Zeit nach Corona, wenn auch im Europa-Park wieder alles normal ist.

Schön wars!

Auch in diesen Zeiten hatten wir einen wunderschönen Tag im Europa-Park. Und auch, wenn wir Fahrgeschäfte in geschlossenen Räumen gemieden haben und es keine Parkshows gab, konnten wir nicht alles schaffen, was wir uns für unseren Ausflug vorgenommen hatten. Wir kommen also auf jeden Fall bald wieder.

Bildquelle: familie.de-Redaktion
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