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Fahrradurlaub mit Kindern: Mit diesen Tipps wird eure Bike-Tour unvergesslich

Fahrradurlaub mit Kindern: Mit diesen Tipps wird eure Bike-Tour unvergesslich

Ferien mal anders

Ein Fahrradurlaub mit der Familie ist nicht nur aufgrund der Coronakrise der perfekte Urlaub in diesem Jahr. Ihr könnt die Natur und Schätze eures Landes ganz neu entdecken und eure Radliebe mit eurer Familie teilen. Wir haben die Fahrradexperten von Canyon nach Tipps für den perfekten Fahrradurlaub befragt, denn eine Bike-Tour mit Kindern sollte im Voraus gut geplant sein.

Radurlaub mit kleineren oder größeren Kindern kann eine Herausforderung sein. Max, Brand Manager bei Canyon Bicycles, verrät uns, was wir als Eltern bei der Planung der Route und während des Urlaubs mit dem Fahrrad beachten sollten. Er selbst ist Vater zweier kleiner Kinder und hat mit seiner Familie schon das ein oder andere Radabenteuer erlebt.

Warum würdest du gerade in diesem noch von Corona geprägten Urlaubsjahr eine Radreise empfehlen?

"Eigentlich möchte ich gar nicht sagen, dass wir aufgrund von Corona und den Auswirkungen auf unser Reiseverhalten einen Radurlaub mit der Familie in Betracht ziehen sollten. Für mich stellen Radreisen mit der Familie eine wundervolle Option dar, unsere traumhafte Natur, direkt von der Haustüre an, zu entdecken bzw. zu erleben.
Wir haben in Deutschland so schöne Möglichkeiten, die wir oftmals übersehen und gar nicht wahrnehmen. Eine Radreise bietet sich hierfür optimal an, um genau das nachzuholen. Außerdem schweißt es die Familienbande enorm zusammen."

Max, Brand Manager von Canyon
Das ist Max auf seinem Bike.

Was sind die größten Vorteile eines Fahrradurlaubs mit Kindern?

"Zu entspannen. Einfach mal runterzukommen und den Tag zu erleben. Dabei ist es besonders wichtig flexibel zu sein und sich nicht zu viel vorzunehmen, denn so kann man ganz ohne Reisestress den Urlaub vollkommen genießen."

Wie sollten sich Eltern auf diese Reise optimal vorbereiten bzw. woran sollten sie vorher denken?

"Hier gibt es für mich zwei Sichtweisen. Zum einen: Wie bereite ich mich und mein Kind auf die bevorstehende Tour vor? Ich selbst habe zum Beispiel damit angefangen, dass ich meinen ältesten Sohn täglich mit dem Rad und Anhänger in den Kindergarten gefahren habe. Teilweise konnten wir auf dem Heimweg noch fix den Spielplatz im Ort mit einstreuen und so seine Vorfreude auf die gemeinsamen Fahrten steigern. Denn er weiß: Auf den Fahrten wird er Spaß haben und etwas erleben.

Auch Ausflüge am Wochenende vor der eigenen Haustüre helfen dabei den Kindern Freude auf das, was kommt, zu bereiten. Und vor allem lernt man selbst: Wie lange kann ich überhaupt mit meinem Kind fahren? Welche Strecken mag es besonders? Welche Untergründe sollte ich vielleicht lieber meiden, da es dem Kind nicht gefällt.

Zum anderen: Investiert Zeit in die Planung. Auch wenn es sich um einen sehr flexiblen Urlaub handelt, ist die richtige Planung das A und O. Das bedeutet Packliste schreiben, genügend Proviant einpacken und ganz wichtig: Bucht eure Übernachtungen vorab. Nach einem langen Radtag möchtet ihr euch als Familie auch etwas entspannen. Um keinen Stress zum Ende des Tages zu haben, bucht vorher die Übernachtungen, sodass ihr einfach ankommen und dann abspannen könnt. So gibt es außerdem täglich ein Ziel vor Augen."

Welche Tipps würdest du Familien während der Reise mit Fahrrad und Anhänger geben?

  • "Nicht zu viel Strecke vornehmen! Manchmal ist weniger mehr, gerade wenn du deine Kinder dabei hast, seid ihr langsamer unterwegs als sonst. Pippi-Stopps, Badepausen oder ein Tier im Wald, alles Pausen, die unvorhergesehen eingelegt werden und natürlich auch mal eine einfache Verschnaufpause. Wenn du also verhindern möchtest, dass dein Kind irgendwann schlecht gelaunt ist, da ihr einfach zu lange fahrt, vollzieht die Tour in kurzen Strecken und macht euch selbst keinen Stress, weil ihr im Vorfeld zu ambitioniert geplant habt.
  • Tagesweise Radpausen einlegen! Da die Radreise ja eine Urlaubs- und keine reine Fitnesswoche werden soll, empfehle ich auch mal tageweise Pausen einzuplanen, an denen das Rad stehen gelassen wird und andere Aktivitäten eingeplant werden! Extratipp: Sucht nach einer Unterkunft / Zeltplatz, die den Kindern besonders gut gefallen wird, z. B. mit direkter Bademöglichkeit, um sie zu motivieren und ihnen den größten Spaß zu ermöglichen.
  • Flexibel sein! Ihr solltet euch darauf einstellen, dass eure Planung eventuell auch mal über Bord geworfen wird – vielleicht spielt das Wetter nicht mit, oder euer Kind hat schlichtweg keine Lust weiter zu radeln. Hier am besten gelassen bleiben, nicht auf den Plan bestehen und es einfach auf euch zukommen lassen.
  • Leichtes Gepäck einpacken! Beim Anhänger ist nichts weiter zu beachten, außer das dadurch entstehende Gewicht, dass ihr hinter euch her zieht. Bedeutet: Nicht zu schweres Gepäck einplanen, um euch nicht unnötig zu beschweren, denn alles, was ihr einpackt müsst ihr auch selber tragen. Da ihr natürlich aber genügend Wechselkleidung dabei haben solltet, empfehle ich euch Sport- bzw. Funktionskleidung. Diese ist leicht und nimmt wenig platz weg – so könnt ihr viele Wechselsachen mitnehmen ohne euch zu überlasten.
    Extratipp: Viele Anhänger sind gleichzeitig auch Kinderwagen, so könnt ihr euch auch ohne Fahrrad ganz einfach im Urlaub bewegen!"

Was macht ein gutes Fahrrad für einen solchen Fahrradurlaub aus?

"Am meisten eignet sich hierfür ein Trekking Bike. Bei der Art von Rad habt ihr den Vorteil, dass ihr eine relativ entspannte Sitzposition habt, welche sich für Touren besonders eignet. Zudem seid ihr meistens voll ausgestattet mit Licht, Schutzblechen und durch die Gepäckträger habt ihr auch die Möglichkeit eure Taschen am Rad anzubringen.

Solltet ihr mit einem Kinderanhänger reisen, dann achtet darauf, dass euer Rad mit dem Fahrradanhänger kompatibel ist. Besonders empfehlenswert für eine Radreise sind E-Bikes, da ihr durch den Motor eine sehr effiziente Unterstützung beim Fahren bekommt und vor allem das Gewicht des Gepäcks eigentlich keine Rolle mehr spielt.

Ich empfehle hier unser Canyon Pathlite:ON als vielseitiges All-Terrain-E-Bike. Durch die Kompatibilität für einen Croozer-Anhänger, ist es genau dafür gemacht, ein Familien-Rad-Abenteuer zu unternehmen. Es eignet sich sowohl für Straße oder Wald-Autobahn als auch für die Berge oder im Flachland. Aber egal für welches Bike ihr euch entscheidet, stattet euch mit kleinen Helferlein für die Reise aus. Bedeutet eine kleine Pumpe, Ersatzschlauch und Multitool sollten mit “am Bike” sein."

Canyon Pathlite:On
Das Canyon Pathlite:On E-Trekking-Bike.

Vielen Dank, Max für die hilfreichen Tipps. Jetzt steht einem aufregenden Radurlaub mit euren Kindern nichts mehr im Wege.

Ihr seid nicht nur mit dem Rad gern draußen unterwegs? Wir haben hier einige weitere coole Ideen für sportliche Action in der Natur.

Bildquelle: Canyon

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