Sport für Kinder: Fußball

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Sport für Kinder: Fußball

Kaum können Babys an der Hand ihre ersten Schritte machen, kicken sie auch schon vergnügt vor den Ball. Und auch später noch übt der Fußball eine ungeheure Anziehungskraft auf viele Kinder aus. Wir verraten Ihnen, warum Fußball ein idealer Sport für Kinder ist.

Ziel und Regeln beim Fußball

Worum es beim Fußball geht, muss man ja eigentlich nicht mehr erklären. Zur Vollständigkeit: Es stehen sich zwei Mannschaften mit je elf Spielern gegenüber und die müssen versuchen, den Ball ins gegnerische Tor zu schießen. Wie der Name schon sagt, soll das vor allem mit den Füßen passieren.
Natürlich gibt es einige Regeln, deren Einhaltung der Schiedsrichter auf dem Feld überwacht. So werden beispielsweise Fouls geahndet. Bei grob unsportlichem Verhalten zum Beispiel bekommt ein Spieler die rote Karte gezeigt und muss daraufhin das Spielfeld verlassen.
Ein Fußballspiel dauert bei den „Großen“ 2 x 45 Minuten, bei Junioren-Mannschaften sind die Spielzeiten kürzer.

Egal ob Jungen oder Mädchen: Fußballspielen macht vielen Kinder Spaß.

Kann jedes Kind Fußball spielen?

Dr. Ulrich Fegeler, Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) macht deutlich: „Ja, auf jeden Fall!“. Im Garten vor den Ball treten kann sowieso jedes Kind, egal welchen Alters, Geschlechts und Körperbaus. Und auch im Verein kann so gut wie jedes Kind Fußball spielen: „Solange sich der Sport auf einem normalen und spielerischen Niveau bewegt, gibt es nur sehr wenige Einschränkungen und Gefahren für Kinder“, so Dr. Fegeler. Er weist aber darauf hin, dass Anfänger und vor allem übergewichtige Kinder einen langsamen Einstieg in den Sport brauchen, damit sich das Herz-Kreislauf-System an die Belastungen gewöhnen kann.
Kinder mit gesundheitlichen Problemen oder angeborenen Störungen sollten vor dem Trainingsbeginn das OK von einem Arzt einholen. Danach steht dem Fußballspielen nichts mehr im Wege.
Die jüngste Altersklasse, die in einem Fußballverein trainiert werden kann, sind übrigens die G-Junioren oder auch „Bambinis“. Die Kinder in diesen Mannschaften sind noch unter sieben Jahre alt. Die Junioren-Einteilung geht in der Regel bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres, d.h. ab 18 Jahren spielt man dann in der normalen Herren- bzw. Damen-Mannschaft.

Fußball macht fit!

Rechts, links, abziehen und ... Tooor!

Fußball heißt viel Bewegung und das meistens an der frischen Luft. Hierbei kann sich so richtig ausgepowert werden!
Der Sport stärkt vor allem Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit, schult die Koordination und die kognitiven Fähigkeiten. Durch die schnellen Tempo- und Richtungswechsel wird die Muskulatur intensiv trainiert. Auch die motorischen Fähigkeiten werden ausgebaut, wenn das Kind lernt, mit Dribblings und Tricks die Kontrolle über den Ball zu halten bzw. ihm den Gegner geschickt abzunehmen.
Insgesamt verbessert regelmäßiges Fußballspielen die körperliche Fitness und Körperwahrnehmung des Kindes, was im Zusammenspiel mit der gestärkten Muskulatur vor Verletzungen schützen kann.

Was Kinder beim Fußball noch lernen können

Außer den Spielregeln, den Taktiken und dem Spiel an sich können Kinder beim Fußballspielen noch viele andere Dinge lernen. Zum Beispiel Toleranz und ein respektvolles Miteinander, denn Fußball ist ein Mannschaftssport. Das heißt er fordert und fördert Teamgeist und Zusammenhalt trotz etwaiger unterschiedlicher Kulturen und sozialer Hintergründe. Im Spiel lernen sie taktisches Verständnis und auch unter Druck den Überblick (nicht nur) über das Spielfeld und seine Mitspieler zu behalten.
Mit dem Fußball können Sie Ihr Kind auch zu mehr Eigenverantwortung erziehen, indem es seine Fußballschuhe nach dem Training beispielsweise selbst putzen und sich darum kümmern muss, seine Sportsachen beisammenzuhalten.

Kinderyoga-Übungen für Kinder

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Was man zum Fußballspielen braucht

Fußballvereine gibt es ja unzählige in jeder Region Deutschlands. Das Fußballtraining sieht bei allen Vereinen meistens sehr ähnlich aus. Was Ihr Kind zum Fußballspielen benötigt und wo Sie weitere Informationen finden, verraten wir Ihnen hier.

Wie sieht das Fußballtraining aus?

Je nach Altersklasse stehen ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche an, die ca. 60 bis 90 Minuten dauern können. Vor dem Training muss sich Ihr Kind richtig aufwärmen und danach ordentlich dehnen, um Zerrungen und Muskelverhärtungen vorzubeugen.
Klar, dass beim Training in den unteren Altersklassen vor allem der Spielspaß im Vordergrund steht, nicht die Taktik und das Spielergebnis. Wenn Sie Ihr Kind in einem Verein für eine solche Junioren-Mannschaft anmelden, achten Sie darauf, dass der Trainer dies genauso sieht und vor allem den Bewegungsdrang der Kinder berücksichtigt. Das Training soll den kleinen Kindern vor allem Spaß machen und ihnen die Möglichkeit geben, sich richtig auszutoben. Ganz nebenbei werden dabei die ersten Fußball-Begriffe gelernt. Erst in einer höheren Junioren-Mannschaft spielt dann Taktik und das Üben bestimmter Bewegungsabläufe eine Rolle.
Trainiert werden allgemein die Ausdauer, die Kraft, das Geschick und das Zusammenspiel mit den Mitspielern. Häufig geschieht dies zunächst durch einzelne Übungen mit und ohne Ball. In der zweiten Hälfte des Trainings werden dann oft kurze Spiele gegeneinander gespielt.

Zum Fußballspielen braucht es nicht viel Zubehör.

Was braucht man zum Fußballspielen?

Fußball kann immer und überall gespielt werden, wo ein bisschen Grünfläche oder eine verkehrsberuhigte Straße vorhanden ist. Eigentlich braucht man dazu nur einen Ball. Tore können improvisiert und beispielsweise mit Steinen, Kleidung oder Straßenkreide angedeutet werden.
Für das Spielen im Verein braucht Ihr Kind mindestens einmal kurze und einmal lange Sportsachen. Bei älteren Kindern werden dazu noch Schienbeinschoner, Stutzen und Torwarthandschuhe benötigt. Den größten Kostenfaktor machen mit Sicherheit die Fußballschuhe aus, von denen es unterschiedliche Arten gibt und die bei den schnell wachsenden Kinderfüßen recht schnell neu gekauft werden müssen. Für die richtige Wahl und Passform lassen Sie sich am besten im Sportgeschäft beraten.

Bildquelle: Thinkstock

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