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Shitstorm wegen zu langer Haare? Brian Austin Green verteidigt seine Söhne

Cooler Papa

Shitstorm wegen zu langer Haare? Brian Austin Green verteidigt seine Söhne

Brian Austin Green und seine Ex Megan Fox erziehen ihre drei Söhne sehr freiheitlich und lassen sie sich ausprobieren. Sie tragen alle langes Haar und dürfen auch mal in einem Kleid nach draußen gehen. Doch das scheint vielen Fans gar nicht zu gefallen, die den Schauspieler dafür sogleich heftig angreifen. Sein cooler Kommentar zeigt, was für ein toller Vater er ist.

"Manche Leute mögen Jungen und Männer mit langen Haaren. Manche Menschen nicht. Beide Meinungen sind in Ordnung"

Den Stein des Anstoßes vieler Fans lieferte dieses süße Foto, auf dem der Beverly-Hills-90210-Star mit seinen drei Jungs zum Einkaufen fährt: Daddy vorn am Steuer und hinter ihm Journey River (4), Bodhi (6) und Noah (7). Die drei schauen teilweise verdutzt in die Kamera und man sieht, dass sie alle längere Haare haben. Wenn man es nicht wüsste, könnte man die drei also auch für Mädchen halten.

Das geht einigen Fans zu weit und sie kritisieren Brian für seinen Erziehungstil: "Da ist etwas total falsch, wenn sie alle aussehen bzw. sich kleiden wie Mädchen".

Der Schauspieler lässt das nicht auf sich sitzen und antwortet mit einem starken Appell für mehr Toleranz den Kommentatoren:

Tatsache ist, dass meine Jungs lange Haare haben und sie mögen. Meiner Meinung nach sind sie schön und werden immer noch für Mädchen gehalten und möglicherweise mit ihnen verwechselt, wenn sie passende Kurz- und T-Shirt-Kombinationen trugen und kurze Haare hatten. Manche Leute mögen Jungen und Männer mit langen Haaren. Manche Menschen nicht. Beide Meinungen sind in Ordnung.

Brian Austin Green

Darum erziehen Megan Fox und Brian Austin Green ihre Söhne freiheitlich

Es ist nichts Neues, dass das Paar, das seit kurzem in Trennung lebt, für ihre Erziehung kritisiert wird. Vor allem, weil beide die drei Jungs selbst wählen lassen, welche Kleidung sie tragen wollen und ihnen eben auch keine Vorschriften in ihren Frisuren machen. Des öfteren haben Paparazzi Megan und ihre Kinder bereits abgelichtet, weil einer der Söhne ein Kleid anhatte. Dies löste dann eine enorme Genderdebatte aus, inwieweit es ein Problem sei, wenn Kinder sich da ausprobieren. Es hieße, die beiden würden ihren Kindern keine klaren Geschlechterrollen beibringen.

"Meine Söhne tun niemandem weh, wenn sie Kleider tragen"

Doch Brian und Megan gehen trotz all der öffentlichen Kritik ihren Weg und verteidigen ihre freiheitliche Erziehung: Brian sagte dazu, dass es ihm wichtig sei, dass seine Söhne Spaß haben und sie ja niemandem weh tun, wenn sie mal Kleider tragen. Wenn sich die Leute von den langen Haaren provoziert fühlen, sagt das wohl auch eher etwas über deren starres Geschlechterbild aus als über die Frisur der Kinder. Er und seine Frau sind sich zwar nicht allen Fragen einig, aber darin, dass ihre Söhne sich da frei entfalten dürfen, sind sie einer Meinung.

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Quelle: Insider.com

Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Bravo, Brian!

Egal ob manche Leute Jungs mit langen Haaren mögen oder nicht. Brian tut das einzig Richtige, was Eltern für ihre Kindern tun sollten: Sie lieben und verteidigen. Er und Megan haben sich für einen freiheitlichen Erziehungsstil entschieden und lassen ihren Söhnen Freiraum sich auszuprobieren. Wenn die Öffentlichkeit das ständig kritisiert und sich davon provoziert fühlt, sagt das doch eher etwas über deren Geschlechterbild aus, als über die Kinder, oder? Wovor haben die Leute Angst, wenn sie diese Jungs mit Kleidern und langen Haaren sehen? Wahrscheinlich am ehesten, dass die Kinder von anderen gemobbt werden könnten.

Scheinbar sind einige der Meinung, Kinder in dem Alter müssen schon nach starren Rollen leben und sich gesellschaftlich so kleiden und anpassen, wie es von ihnen erwartet wird. Spielraum ist da kaum da. Doch wenn wir Erwachsenen den Kindern da etwas mehr Toleranz vorleben würden und ihnen zeigen, dass sie alles ausprobieren dürfen, werden diese auch toleranter miteinander. Ich denke, wir müssen unsere Kinder stark machen und sie ermutigen, ihren Weg zu gehen und sich zu finden. Letztlich sind es doch einfach nur Haare, oder? Und die können in ein paar Jahren schon ganz anders aussehen.

Bildquelle: Getty Images/Jason Merritt/TERM

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