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Tolle Idee: Supermärkte helfen, Senioren zu schützen

Gegen Corona

Tolle Idee: Supermärkte helfen, Senioren zu schützen

Das Corona-Virus ist weltweit aktiv. Da gerade ältere Menschen zur Risikogruppe zählen, haben sich zahlreiche Supermärkte besondere Öffnungszeiten überlegt.

Öffnungszeiten für Senioren

Seit dem 17. März können Senioren in 2.000 Supermärkten in Australien zu ganz besonderen Öffnungszeiten einkaufen. Ab morgens um 7Uhr dürfen ausschließlich ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen einkaufen gehen. Diese gehören zur Risikogruppe und sollten möglichst wenig Kontakt zu anderen Personen haben.

Alltag für Senioren

Da aber insbesondere Senioren auch den Kontakt zu anderen Menschen vermissen, ist diese Regelung sicher eine Entlastung. So können Ältere aus dem Haus gehen, unter Leute kommen in Zeiten, in denen sie es eigentlich nicht sollten. Ein Stückweit hilft diese Regelung also auch gegen die Einsamkeit in Zeiten von Corona.

Hamsterkäufen vorbeugen

Um Hamsterkäufen, wie sie auch in Deutschland vorkommen, vorzubeugen, werden bestimmte Lebensmittel rationiert. So dürfen Käufer*innen nur jeweils zwei Packungen Nudeln, Reis oder Toilettenpapier kaufen. Die Supermärkte schließen auch früher als gewohnt, bereits um 20 Uhr. So haben die Mitarbeiter*innen Zeit, die Regale wieder aufzufüllen.

Norwegen, Irland und Wales ziehen nach

Auch in anderen Ländern ziehen die Supermärkte nach. So gibt es auch in Norwegen, Wales und Irland Sonderöffnungszeiten für Senioren. In Irland wird Lidl beispielsweise von 9 bis 11 Uhr ausschließlich für Menschen aus Risikogruppen geöffnet haben.

Keine Sonderöffnungszeiten in Deutschland

Während Sonderöffnungszeiten für Risikogruppen in Deutschland noch kein Thema sind, haben sich auch Belgien und Österreich dazu entschlossen. Diese Regelung erfolgt allerdings auf Freiwilligkeit, die Kund*innen werden lediglich gebeten auf die älteren Mitbürger*innen Rücksicht zu nehmen.

Nicht alle Märkte bieten das an

In Belgien werden pro 15qm nur ein Kunde eingelassen, die Mitarbeiter*innen haben den Einlass im Blick. Bevor nun der Eindruck entsteht, dass all diese Länder flächendeckend diesen Service für Risikogruppen anbietet, ganz so ist es nicht. Es sind lediglich verschiedene Märkte einer Kette, die sich darum Gedanken machen. Aber es ist immerhin ein Anfang.

Quelle: ZVW

Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Mein Fazit

Solche Sonderöffnungszeiten sind für ältere Menschen eine große Entlastung, vermute ich. Denn nicht nur, dass wir alle uns mit den Dingen des täglichen Bedarfs eindecken müssen, für Senioren ist es auch eine Kontaktpflege, dieser Gang in den Supermarkt. Ich fürchte, dass viele weiterhin einkaufen gehen, um sich weniger einsam zu fühlen. So hoffe ich, dass diese Regelung ein wenig gegen die Einsamkeit hilft und Ansteckungen vermeidet. Denn natürlich sollten auch die älteren Menschen nun nicht in Gruppen zusammenstehen und sich gegenseitig anstecken.

Bildquelle: getty images /gpointstudio

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