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Nicht Hund oder Katze: Das ist das teuerste Haustier

Nicht Hund oder Katze: Das ist das teuerste Haustier

Familien-Spartipp

Bei der Frage, welches Haustier wohl am meisten Geld kostet, würden die meisten wohl auf Hund oder Katze tippen. Eine Studie zeigt aber, dass ein anderes Tier die Nase vorn hat.

Habt ihr euch im Laufe des letzten Jahres ein Haustier zugelegt? Dann seid ihr definitiv nicht allein mit eurer Entscheidung: In der Pandemie sind mehr als eine Million Haustiere in die Haushalte der Menschen in Deutschland eingezogen. So wurden z. B. 25 % mehr Hunde als im Vorjahr angemeldet. Insgesamt ist das keine schöne Zahl, denn mit dem Haustier-Boom sind auch die Tierheime an ihre Belastungsgrenze gekommen. Viele Menschen informieren sich vor dem Haustier-Kauf nicht ausreichend über den Aufwand und die Kosten der Tierhaltung und stellen nach ein paar Wochen oder Monaten fest, dass sie dem Tier nicht gerecht werden können. Für die Tiere eine echte Katastrophe.

Damit nach der ersten Euphorie nicht das böse Erwachen kommt, hat die Redaktion von Heimwerker.de zusammengestellt, mit welchen Kosten Tierhalter im Laufe des Tierlebens und jeden Monat zu rechnen haben.

Damit hat niemand gerechnet: Dieses Haustier ist das teuerste

Schaut man sich die Kosten über die gesamte Lebenszeit eines Haustiers an, gibt es einen Überraschungssieger: Die Schildkröte landete bei der Studie auf dem ersten Platz. Sie verursacht, auf ihr gesamtes Leben gerechnet, Kosten in Höhe von rund 30.000 €. Im Vergleich: Der Hund, der auf Platz zwei landete, kostet über sein gesamtes Hundeleben etwa 17.000 €, eine Katze fast 10.000 €. Dass die Schildkröten so kostenintensiv sind, hat aber eine simple Erklärung: Das Alter! Mit einer Altersspanne von bis zu 120 Jahren bei manchen Arten kann das Tier so buchstäblich über Generationen in der Familie verbleiben. Zum Vergleich: Hunde haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren.

Haustier Kosten
Quelle: Heimwerker.de

Als deutlich günstiger stellten sich Meerschweinchen (ca. 3.700 €) und Wellensittiche (ca. 1.020 €) heraus. Wer ein Haustier sucht, das wirklich nur geringe Kosten verursacht, sollte sich für einen Hamster entscheiden, der im Laufe seines Lebens etwa 500 € kostet.

Eine Entscheidung für das gesamte Tierleben

Beim Haustierkauf sollte aber nicht nur der Kostenfaktor entscheidend sein: Habt ihr Platz und Zeit, dem Tier ein schönes Leben zu gewährleisten? Ist das Tier überhaupt so, wie ihr es euch vorstellt? Lasst euch vor eurem Haustierkauf immer gut beraten – im Tierheim, in der Zoohandlung und von Menschen, die bereits euer Wunschhaustier halten.

Besorgt euch außerdem ein Buch über das Tier. So könnt ihr den tatsächlichen Aufwand, den ein Tier macht, realistisch einschätzen. Die Haltung eines Tiers sollte immer wohlüberlegt sein. Die Entscheidung sollte für das gesamte Tierleben und nicht nur für den Lockdown getroffen werden.

Psychotest: Welches Haustier passt am besten zu eurer Familie?

Mein Fazit

Auch ich gehöre zu den Menschen, bei denen im Laufe des letzten Jahres ein Haustier eingezogen ist. Es war aber keine spontane Bauchentscheidung. Schon immer haben wir von einem Hund geträumt, durch den Lockdown und das Home-Office erschien uns der Zeitpunkt nun perfekt, da wir wussten, wie viel Aufmerksamkeit, Liebe aber auch Training ein Welpe braucht. Zu lesen, wie viele Menschen ihre Tiere nur aus einer Laune und Langeweile adoptieren, macht mich wütend und traurig.

Bildquelle: Getty Images/LightFieldStudios

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