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Thea Tas: Muslima, Femininstin & echt bemerkenswerte Mutter

Thea Tas: Muslima, Femininstin & echt bemerkenswerte Mutter

Interview

Im Lockdown 2020 gründeten Nicole und Natalie die Plattform 'Faces of Moms*'. Warum? Wegen ihres eigenen daily struggle: Kinder, Haushalt, Arbeit, Partnerschaft – und ja auch irgendwie wegen sich selbst. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist nämlich gar nicht so einfach. Kommt uns doch irgendwie bekannt vor, oder?! Seitdem steht täglich eine Mutter im Fokus, die über ihre größten Abfucks, Wünsche und Hoffnungen berichtet. Alle zwei Wochen stellen wir hier bei familie.de eine Mutter genauer vor: Diesmal Thea Tas (Sozialpädagogin und eine ziemlich coole Frau).

1. Name: Thea Tas
2. Ich bin ein Kind der: 90er Jahre
3. Mein Spitzname als Kind: Bärle
4. Beruf: Sozialpädagogin in einem Kinderhaus
5. Lieblingsreiseziel: Dubai – weil ich dort nicht auffalle.
6. Als Kind wollte ich: immer Autorin werden.

Als ich zum ersten Mal schwanger war, stellte ich mir alles viel leichter vor als es war.

Thea herrlich ehrlich

7. Wir laden Dich auf zwei Kugeln Eis ein, welches nimmst du?
Ich würde fragen, ob ich auch ein Spaghettieis ohne Sahne bekommen kann.

8. Was möchtest du deinen Kindern mit auf den Lebensweg geben?
Bedingungslose Liebe!

9. Was hätten deine Lehrer nie von dir erwartet?
Dass ich in einem so schlecht bezahlten Job festhänge – noch dazu in Teilzeit.

Faces of Moms: Thea Tas
Copyright Sandsackfotografie

10. Wenn es Zeitreisen gäbe, wohin würdest du reisen?
Nach 2012, direkt nach meinem Abitur und einige andere Wege einschlagen.

11. Worüber hast du zuletzt laut gelacht?
Über den Satz meiner Schwägerin: Was ihr immer denkt! Wir leben in der Türkei nicht im 18. Jahrhundert, wir leben im 20. Jahrhundert!

12. Warum hast du zuletzt geweint?
Als wir unser Haus notariell verkauft haben – aus Erleichterung und aus Abschiedsschmerz.

13. Wann macht dich deine Arbeit glücklich?
Neben einem richtig gutem Gehalt: wenn ich mich ihr voll widmen kann und am Ende des Tages Ergebnisse sehe.

14. Bei wem wolltest du dich schon immer öffentlich bedanken?
Bei meinem Mann – aus Überforderung meckere und schimpfe ich so viel mit ihm und zeige ihm viel zu selten, wie sehr ich ihn liebe.

15. Was ist dein verstecktestes Talent?
Mein fotografisches Gedächtnis! Ich schaue mir eine Seite an und zack kann ich sie auswendig.

16. Was machst du, wenn du dich mal belohnen willst?
Ich setze mich mit einer Aufbackpizza, Cola light und einem Schokoladenkuchen aufs Sofa und netflixe, während ich gleichzeitig durch Instagram scrolle.

17. Was würdest du gerne richtig gut können?
Zeichnen! Darin bin ich richtig beschissen. Dann würde ich mein eigenes Kinderbuch schreiben und illustrieren und es würde ein Bestseller werden.

18. Wohin ziehst du dich zum Krafttanken zurück?
In meine Badewanne oder auf meine Schaukel – je nach Jahreszeit.

Über Faces of Moms*

Gemeinsam sind wir mehr und können das gesellschaftliche Bild von Mutterschaft mit all seinen Erwartungen aufbrechen. Dafür zeigt 'Faces of Moms*', wie vielfältig Muttersein ist. Nicole (35, und Mama von 2 Kids) und Natalie (36, Mama von 2 Kids) haben die Plattform im April 2020 gegründet. Seitdem haben sie über 300 Mütter interviewt, sensibilisieren für Care-Arbeit und versuchen, strukturelle Ungleichheiten, denen besonders Mütter gegenüberstehen, sichtbar zu machen. Alle Interviews findet ihr auf Insta www.instagram.com/facesofmoms und unter www.facesofmoms.de.

Vor Kurzem ist ihr erstes Buch “Bis eine* weint!” aus den Mütter-Interviews erschienen, das wir wärmstens empfehlen können. Außerdem haben die beiden einen super hörenswerten Podcast.

Bis eine* weint!
Bis eine* weint!

Unser Video Tipp für euch: Starke Frauen im Film

Wie prägt dich die Beziehung zu deiner Mutter?

Bildquelle: Sandsackfotografie

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