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Covid-19 sei dank: Schwestern finden sich nach 50 Jahren im Krankenhaus wieder

Covid-19 sei dank: Schwestern finden sich nach 50 Jahren im Krankenhaus wieder

Rührend

Dass das Coronavirus etwas Gutes zur Folge hat, mag man kaum aussprechen. Doch im Fall zweier Schwestern aus Nebraska führte es tatsächlich zu einer unglaublich rührenden Wiederbegegnung.

Von der Fürsorge getrennt ...

Die Schwestern Doris Crippen und Beverly Boro lebten als Kinder zusammen, bis sie wegen Vernachlässigung getrennt wurden. Die damalige Fürsorge nahm die beiden aus ihrem Elternhaus, um ihnen ein hoffentlich besseres Leben zu ermöglichen. Dass allein ist für Kinder bereits oft traumatisierend und schwierig, wenn auch die Lebensumstände nicht immer leicht sind, aus denen sie kommen. Denn dabei wurden beide leider getrennt und konnten nicht gemeinsam in eine Pflegefamilie vermittelt werden.

Die beiden haben den gleichen Vater, jedoch unterschiedliche Mütter. Boro war mit sechs Monaten das jüngste Kind ihres Vaters, der insgesamt zehn Kinder mit verschiedenen Frauen bekam. Gemeinsam mit drei Geschwistern wurde sie jedoch vom Jugendamt aus dem vernachlässigten Familienhaushalt entfernt und dann leider ohne ihre älteren Geschwister von einer Familie adoptiert.

.... dank Coronavirus nach über 50 Jahren wieder gefunden

Die Geschwister verloren sich vollkommen aus den Augen und sahen sich nie wieder. Die 20-Jahre jüngere Boro suchte bisher vergeblich nach ihrer Schwester. Doch als sie eines Tages auf der Patientenliste ihres Krankenhauses, in dem sie als Krankenschwester arbeitet, einen bestimmten Vornamen entdeckte, wurde sie hellhörig. Eine Doris Crippen wurde im Mai mit einer Covid-19-Infektion eingeliefert, war aber wieder genesen. In der Reha brach sie sich leider den Arm und kam erneut in das Krankenhaus. Das war das Glück im Unglück für ihre Schwester. Die suchte die Patientin deren Namen ihr bekannt vorkam direkt auf.

Happy End für die Schwestern

Zunächst war es nicht einfach, herauszufinden, ob es tatsächlich ihre verlorene Schwester sei. Denn die ältere Doris Crippen ist schwerhörig und konnte zunächst nicht verstehen, was die Krankenschwester von ihr wollte. Mithilfe einer Schreibtafel stellte sich dann das Unglaubliche heraus: Doris war tatsächlich die längst verloren geglaubte ältere Schwester. Beide sind nun in engem Kontakt und wollen versuchen, mehr über ihre weiteren Geschwister herauszufinden und ein Familientreffen zu organisieren.

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Sehr rührend ...

Wenn es auch nicht schön ist, dass Doris an Covid-19 erkrankte, war es das "richtige" Krankenhaus, indem sie lag. Dass sie so ihre Schwester wieder gefunden hat, ist wirklich toll. Hoffen wir, dass die beiden möglichst lange gesund bleiben und jetzt ihre gemeinsame Zeit durch Erzählungen und Erinnerungen ein wenig nachholen können.

Bildquelle: Getty Images/PeopleImages

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