Hepatitis

Symptome
• Bauchschmerzen
• gelblich Färbung der Haut
• dunkler Urin
• mögliche Begleiterscheinung: Fieber
• das Kind ist müde und erschöpft
Inkubationszeit
2 bis 7 Wochen (Typ A), 6 Wochen bis 6 Monate (Typ B)
Ansteckungsgefahr
mittel
Vorbeugung
Schutzimpfung (Hepatitis B)

Behandlung

Hepatitis A und B sind die bekanntesten Hepatitis-Viren, die eine Entzündung der Leber hervorrufen. Bei den oben genannten Symptomen, vor allem wenn sie nach einer Reise in den Süden auftreten, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
Hepatitis A wird über verschmutztes Trinkwasser und Nahrung übertragen und verläuft relativ harmlos. Eine Impfung ist in der Regel nur bei Reisen in Länder mit schlechteren Hygieneverhältnissen empfehlenswert.
Hepatitis B hingegen ist wesentlich gefährlicher. Übertragen wird die Krankheit über Geschlechtsverkehr, bei der Geburt oder durch infiziertes Blut und Spritzen. Ist ein Kind infiziert kann es zu einer Leberzirrhose und Leberversagen kommen, daher werden Mütter während der Schwangerschaft auf eine mögliche Infektion getestet.
Eine Schutzimpfung ist möglich, besprechen Sie die Nebenwirkungen so wie den richtigen Zeitpunkt mit Ihrem Arzt.

Was Sie als Eltern tun können

Meist kann sich das Kind zu Hause auskurieren, daher sollten Sie darauf achten, dass es sich schont und viel trinkt.
Hinsichtlich der Nahrung ist nichts zu beachten, schauen Sie einfach was Ihr Kind verträgt. Das Kind sollte bei Fieber Bettruhe halten und generell keinen Sport treiben.