Tuberkulose (TBC)

Symptome
• Müdigkeit, Nachtschweiß, Gewichtsverlust
• leichtes Fieber am Abend
• starker Husten
• bei der tuberkulösen Hirnhautentzündung: Kopfschmerzen, Krämpfe, Lähmungen
Erklärung
Tuberkulose (TBC) wurde früher als "Schwindsucht" bezeichnet und ist eine chronische Lungeninfektion. Sie wird durch Bakterien (meist Mycobacterium tuberculosis) ausgelöst, vor allem sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem und starkem Untergewicht betroffen. Heute ist die Erkrankung sehr gut behandelbar und in den meisten Fällen auch vollständig heilbar.
In Europa sind Tuberkulose-Fälle mittlerweile sehr selten, in vielen Entwicklungsländern kann man aber längst noch nicht von Ausrottung sprechen, hier nimmt die Zahl der Erkrankungen wieder zu, teilweise mit multiresistenten Erregern. TBC steht immer noch an der Spitze der häufigsten tödlichen Infektionen auf der Welt.
Risikofaktoren

• Kontakt mit Tuberkulose-Erkrankten
• Aufenthalt in TBC-Risikogebieten
• Infektion mit HIV
• schwere chronische Krankheiten
• Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken
Inkubationszeit
kann Wochen, aber auch Jahre dauern
Ansteckungsgefahr
Ein Erkrankter mit einer "offenen" Tuberkulose kann hoch ansteckend sein, zum Beispiel wenn der Betroffene hustet.

Behandlung

Suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf, dieser wird einige Tests durchführen, um festzustellen ob es sich um Tuberkulose handelt und ob die Krankheit schon ausgebrochen ist. Eine TBC-Infektion (diue Krankheit ist bereits ausgebrochen) erfordert eine komplexe medikamentöse Behandlung.