Sonnencreme für Babys und Kinder

Eine gute Sonnencreme für Babys und Kinder ist wichtig – und bei der Auswahl gibt es einiges zu beachten. So schützen Sie zarte Kinderhaut optimal.

Die Wahl der richtigen Sonnencreme für Kinder

Eines gleich vorneweg: Selbst die beste Creme ist kein Freibrief, sich unbeschwert stundenlang in der Sonne aufzuhalten. Der beste Schutz vor Sonnenschäden (von Sonnenbrand bis zu eventuellem Hautkrebs in späteren Jahren) ist, die Haut erst gar nicht der Sonne auszusetzen. Dieser Ratschlag von Medizinern gilt nicht nur für Babys und Kinder, sondern für uns alle, egal ob jung oder alt. Denn Sonnencreme verringert zwar das Sonnenbrandrisiko, bietet jedoch keinen vollständigen Schutz vor der gefährlichen ultravioletten Strahlung. Hier ist noch viel Forschungsarbeit zu leisten, bis wir wissen, wie wir uns vor all den Strahlen der Sonne erfolgreich schützen können. Bis dahin gilt aber: Wenn sich der Aufenthalt in der Sonne nicht vermeiden lässt, dann unbedingt mit einem guten Sonnenschutz! Dabei ist folgendes zu beachten:

Familie.de wünscht einen schönen Tag!


➤ Schutz vor UVB-Strahlen
Die UVB-Strahlen bräunen die Oberhaut und verursachen Sonnenbrand, wenn die Haut zu viel Sonne abbekommt. Die UVB-Strahlen sind aber auch für die Bildung des so wichtigen Vitamin D verantwortlich. Der auf der Packung angegebene Lichtschutzfaktor (LSF) bezieht sich auf die UVB-Strahlen.
➤ Schutz gegen UVA-Strahlen
Die UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein, beschleunigen die Hautalterung und können Hautkrebs auslösen. Bislang wurde der UVA-Filter eher vernachlässigt, inzwischen ist aber erwiesen: Er ist mindestens so wichtig wie der UVB-Filter!
➤ Breitbandfilter
Eine europaweit geltende Regelung legt fest, dass UVA- und UVB-Filter in einem Verhältnis von 1:3 in der Sonnencreme enthalten sein müssen. Erkennbar sind Sonnencremes mit einem UVA- und UVB-Filter an dem UVA-Zeichen im Kreis.
Generell gilt: Babys sollten im ersten Lebensjahr so wenig wie möglich mit Sonnencreme eingecremt werden. Der Hintergrund: In Sonnencremes sind viele Chemikalien enthalten, die über die Haut aufgenommen werden und bei denen man nicht weiß, was sie langfristig für Nebenwirkungen haben.
➤ Sonnenterrassen
Stellen, die sich mit Kleidung nicht bedecken lassen, sollten Sie aber in jedem Fall sorgfältig eincremen: Das sind vor allem Gesicht, Ohren, Nacken und die Handrücken.
➤ Spezielle Kindercreme
Wählen Sie für Babys und Kinder grundsätzliche eine spezielle Kindercreme, am besten ohne Duftstoffe und Alkohol. ➤ Lichtschutzfaktor (LSF)
Der Sonnenschutz sollte mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 haben.
➤ Spezielle UV-Kleidung
Im Wasser ist die Gefahr eines Sonnenbrands besonders hoch. Am besten Sie ziehen Ihrem Kind spezielle UV-Schutzkleidung fürs Wasser an.