Wundermittel Muttermilch

Muttermilch kurbelt das Immunsystem an, sie schützt vor Infektionen und verhilft zu einer gesunden Darmflora. Aber das ist nicht alles! Bei diversen kleinen Wehwehchen kann Muttermilch auch äußerlich angewendet wahre Wunder bewirken.


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Muttermilch hilft bei vielen kleinen Wehwechen


Ein Hoch auf die Muttermilch! Die Milch aus Mamas Brust macht satt, glücklich – und schützt vor diversen Krankheiten. Sie enthält mehr als 1000 verschiedene Substanzen, darunter Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, wichtige Fette – und Zellen, die Keime abtöten und die Wundheilung fördern. In erster Linie entfaltet das 'Superfood' seine Wirkung natürlich beim Stillen. Aber auch äußerlich angewendet ist die gelblich-wässrige Milch erstaunlich wirkungsvoll. Schon die alten Ägypter wussten, dass Muttermilch bei Augenentzündungen helfen kann. Heute empfehlen Hebammen die Muttermilch als günstiges und äußerst wirkungsvolles Mittel bei allen möglichen gesundheitlichen Problemen, quasi als Allheilmittel:


© iStock
So können Sie Muttermilch äußerlich anwenden

Muttermilch bei Erkältungen
Sollte Ihr Baby eine Erkältung erwischen, können Sie ihm ein paar Tropfen Muttermilch in die Nase tröpfeln. Am besten geht das mit einer Pipette oder eine kleinen Plastikspritze! Die Muttermilch befreit das Näschen von lästigem Schleim und lässt die Nasenschleimhäute abschwellen – und hilft dabei häufig besser als Nasentropfen.

Muttermilch bei Ohrenschmerzen

Auch bei einer Ohrenentzündung können Sie mehrmals täglich ein paar Tropfen Muttermilch ins Ohr Ihres Babys tropfen.

Muttermilch bei verklebten Augen
Wenn die Augen Ihres Babys tränen oder nach dem Schlafen verklebt sind, können Sie ein bis zwei Tropfen Muttermilch in die Augen Ihres Kindes geben und mit einem Wattepad vorsichtig von Innen nach Außen auswischen.

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➤ Wichtig: Muttermilch ersetzt keinen Arztbesuch!

Sollten sich die Beschwerden bei einer Erkältung aber nicht innerhalb von 24 Stunden bessern, sollten Sie in jedem Fall einen Kinderarzt aufsuchen. Das gilt auch, wenn die Augen Ihres Kindes nicht nur verklebt, sondern entzündet sind.

Muttermilch gegen einen wunden Po
Bei wunder Haut am Po hilft Muttermilch! Erst den Po sanft säubern, dann vorsichtig mit Muttermilch betupfen. Bevor Sie die Windel schließen, sollten Sie Ihr Kind noch ein paar Minuten mit nacktem Po strampeln lassen. Muttermilch hilft natürlich nicht nur bei wunder Haut am Po, sondern generell bei kleinen Wunden und Verletzungen.

Muttermilch für zarte Haut
Der beste Badezusatz für Klein und Groß heißt: Muttermilch. Wenn Sie Muttermilch übrig haben, geben Sie drei bis vier Esslöffel der Milch plus einen Schuss Olivenöl ins Badewasser. Hilft bei Ausschlägen und trockener Haut.

Muttermilch gegen Juckreiz

Egal ob Mückenstiche oder Ameisenbisse: Muttermilch hilft gegen den lästigen Juckreiz. Übrigens können Sie auch bei Neurodermitis versuchen, den Juckreiz mit Muttermilch zu lindern. Bei manchen Kindern zeigt die Milch gute Wirkung.

Muttermilch für Mamas
Trockene und spröde Lippen? Wunde Brustwarzen? Auch Sie selbst dürfen (und sollen) Ihre eigene Milch nutzen! Ein paar Tropfen auf den Lippen macht diese im Nu wieder weich, und bei wunden Brustwarzen pflegt Muttermilch die strapazierte Haut optimal.


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Muttermilch-Vorrat anlegen


Es gibt verschiedene Arten, sich einen kleinen Vorrat Muttermilch anzulegen:

● Mit einer manuellen Milchpumpe abpumpen.
● Mit einer elektrischen Milchpumpe abpumpen. Alles rund ums Abpumpen erfahren Sie hier!
● Von Hand ausstreichen

Das Ausstreifen der Milch ist ganz einfach: Die Brust erst sanft massieren, um den Milchspendereflex auszuslösen. Platzieren Sie dann den Daumen oberhalb der Brustwarze, Zeige- und Mittelfinger unterhalb der Brustwarze. Durch leichtes, rhythmisches Zudrücken wird die Brust langsam entleert. Fangen Sie die Milch in einem Glas auf und stellen Sie sie dann kühl. Wichtig: Waschen Sie sich vor dem Ausstreichen in jedem Fall sorgfältig die Hände.

➤ Wichtig zu wissen: Abgepumpte oder ausgestrichene Muttermilch sollte nicht länger als 48 Stunden im Kühlschrank gelagert werden. Abgepumpte oder ausgestrichene Muttermilch können Sie auch einfrieren.

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Wie sehr Mamas Körper den Säugling auch nach der Geburt noch vor Krankheiten schützt, zeigt dieses faszinierende Foto.






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