Indigo-Kinder – Was ist darunter zu verstehen?

Im Kindergarten, beim Gespräch auf dem Spielplatz oder in der Esoterik-Ecke im Buchladen ist dir der Begriff vielleicht schon begegnet. Doch was genau beschreibt in spirituellen Kreisen die Indigo-Kinder?

Sie haben weder stets besonders auffällige, indigoblaue Augen, noch ein außerordentliches Faible für diese Farbe. Stattdessen werden Indigo-Kindern gewisse markante Eigenschaften zugeschrieben, die es in ihrer gehäuften Form bis vor wenigen Jahren nicht gab. Deshalb werden die Indigos auch als die “Neuen Kinder“ bezeichnet.

Indigo-Kinder werden als Menschen beschrieben, die außergewöhnliche Talente haben.

Indigo-Kinder werden als Menschen beschrieben, die außergewöhnliche Talente haben.


Was sind “Neue Kinder“?

Der Begriff “Neue Kinder“ kommt aus der Esoterik. So bezeichnet man hier die Kinder, die auffällig viel seit den 1990er Jahren auf die Welt kommen. Vom Babyalter an wirken die Kleinen anders, als Kindergenerationen vor ihnen. Sie erscheinen schon früh weise und erwachsen, haben oft besondere Talente und sind sehr willensstark. Sie haben meist mediale Fähigkeiten, mit denen sie ganz selbstverständlich umgehen. Ihre Bedürfnisse in Sachen Schlaf, Nahrung, aber auch ihr Denken, Lernen und Fühlen, sind anders. Dabei stehen sie sich scheinbar oft selbst im Weg, denn sie wollen von klein auf so akzeptiert werden, wie sie sind. Dabei sind sie in der Regel sanft und liebevoll, lieben Gerechtigkeit und Harmonie. Die Indigo-Kinder sind die erste Generation der “Neuen Kinder“, die auf die Welt kamen. Weitere Bezeichnungen für Nachfolgende sind Delfin-, Kristall- und Diamant-Kinder. Der Begriff Indigo-Kinder wird nicht durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungen der Psychologie oder Pädagogik gestützt, konnte sich aber dennoch verbreiten.

Was sind Indigo-Kinder?

Als esoterischer Begriff bezeichnet er Kinder - und mittlerweile auch Erwachsene -, die seit den späten 1970er Jahren geboren wurden, und die markante psychische und spirituelle Merkmale vorweisen. Die unterscheiden sich prägnant von denen anderer Kinder aus Jahrgängen vor ihnen. Rein äußerlich sind diese Kinder eher unauffällig, jedoch bestechen einige schon von klein auf durch ihren klaren, durchdringenden und wissenden Blick.

Wie häufig gibt es Indigo-Kinder?

Anfangs gab es nur vereinzelte Kinder mit den markanten Merkmalen. Deren Anders-Sein wurde damals meistens kaum bemerkt und es war leichter, sie anzupassen. Ab 1991 soll ihre Geburtenrate stark angestiegen sein. Heute gehen vorsichtige Schätzungen davon aus, dass aktuell 10% der Neugeborenen zu den "Neuen Kindern" gehört. Dieses auffällige Phänomen ist Grund genug, sich in spirituellen Kreisen damit genauer zu beschäftigen.

Woher kommt die Bezeichnung?

Der Begriff Indigo Kind geht auf die Autorin Nancy Anne Tappe (1931-2012) zurück, die ihn 1982 prägte. Nach eigener Aussage war sie aurasichtig und sah bei Kindern mit den typischen Eigenschaften eine prägnante indigoblaue Aura. Ihre Wahrnehmungen wurden von anderen Esoterikern bestätigt. Besonders die international bekannten US-Autoren Lee Carrol und Jan Tober beschäftigten sich intensiv mit dem Thema.

Was zeichnet Indigo-Kinder aus?

Nicht jeder kann die Aura seines Kindes sehen, doch es gibt bestimmte Wesenszüge, die typisch für Indigo-Kinder sind. An diesen Merkmalen kannst du einschätzen, ob dein Kind möglicherweise ein Indigo-Kind ist:

  • Sie sind sehr willensstark und mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gesegnet.
  • Sie haben eine starke Intuition, oft gepaart mit Hellsinnen, wie z.B. Hellsichtigkeit.
  • Sie haben schon früh eine gewisse Lebensweisheit und später ein großes Interesse an Philosophie und Spiritualität.
  • Sie wissen schon früh um ihren Lebenssinn und gehen damit ganz selbstverständlich und offen um. Dadurch wirken sie oft schon in jungen Jahren altklug.
  • Sie sind unbequem und verweigern sich, wenn Dinge für sie keinen Sinn machen oder überflüssig erscheinen.
  • Sie haben Probleme mit absoluten Autoritäten und stellen sich gegen Disziplinierungen.
  • Sie wollen ganz früh schon als die Persönlichkeit angenommen werden, die sie sind.
  • Sie entlarven Lügen sofort, haben einen großen Sinn für Authentizität und Wahrhaftigkeit.
  • Sie haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und lieben Harmonie.
  • Sie entwickeln sich schnell, sind überdurchschnittlich begabt und stechen oft durch außergewöhnliche Talente hervor.
  • Sie haben eine überdurchschnittliche Intelligenz und eine schnelle Auffassungsgabe.
  • Der Umgang mit Computern und Technik fällt ihnen leicht.
  • Sie sind sehr kreativ, mögen keine festgefahrenen und ihnen sinnlos erscheinende Rituale. Man könnte sie als Querdenker bezeichnen.
  • Sie reagieren sensibel auf minderwertige Nahrung und chemische Stoffe in ihrem Essen.

Welche Probleme haben Indigo-Kinder?

In einer Welt, in der ihr besonderes Wesen lange als merkwürdig und nicht gesellschaftskonform abgelehnt wurde, galten sie als Außenseiter und hatten viele Schwierigkeiten. Bis heute ist das vielfach noch so. Denn diese Kinder passen sich weder gerne an, noch lassen sie sich von einem System überrollen. Nicht selten reagieren sie mit Verhaltensauffälligkeiten und Krankheiten. Dazu gehören:

  • Aggression und anti-soziales Verhalten
  • Rebellion und Frustration
  • Rückzug
  • kleiner Freundeskreis
  • scheinen sich selbst im Weg zu stehen
  • fühlen sich schnell unterfordert und abgelehnt
  • Depression durch Einsamkeit und Isolation
  • Hyperaktivität, Unruhe und Ruhelosigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sie werden oft mit ADS und ADHS diagnostiziert

Wie gehe ich mit meinem Indigo-Kind um?

Wenn dein Kind Probleme dieser Art hat, könnte es ein neuer Ansatz sein, dein Kind einmal mit anderen Augen zu sehen. Du könntest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es nicht einfach nur unbequem, problematisch und verhaltensauffällig ist, sondern zu den mittlerweile vielen jungen Mensch gehört, die von Geburt an in vielem anders sind als die Generationen vor ihnen.

Wie helfe ich meinem Indigo-Kind?

Der Schlüssel zum Potential der Indigo-Kinder ist Offenheit, Akzeptanz und Kreativität. Statt strenger Regeln und möglicherweise medikamentösem Einsatz bei Verhaltensauffälligkeiten, empfiehlt sich hier eine andere Strategie. US-Bestseller-Autorin Jan Tober setzt auf das Prinzip, diesen Kindern immer eine Wahl zu lassen und zu verhandeln. Das schafft Eltern wie Kindern Freiräume und neue Lernfelder sowie eine Begegnung auf Augenhöhe. Denn letztendlich möchte doch jeder - egal wie alt - so angenommen werden, wie er wirklich ist.

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