Kita Grundausstattung – was gehört in den Rucksack?

Wer das Glück hatte, einen geeigneten Kita-Platz gefunden und bekommen zu haben, steht bis zum ersten Kita-Tag vor der bangen Frage: Was muss der Nachwuchs alles mitbringen?


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Was muss, was darf nicht mitgebracht werden in den Kindergarten? Ganz leicht zu beantworten ist diese Frage nicht – nicht hier und erst recht nicht für die Mütter, Väter, Eltern künftiger Kindergartenkinder. Denn die Regeln sind von Kita zu Kita unterschiedlich, auch abhängig davon, um welche Art von Einrichtung es sich handelt. Ist es ein Waldkindergarten, ein Waldorf-Kindergarten oder eine Montessori-Einrichtung? In manchen gibt es ein Frühstück, in anderen wiederum müssen die Kinder es von Zuhause mitbringen. dann brauchen sie natürlich eine Brotdose. Einmal sollen die Kinder eigene Trinkflaschen dabei haben, anderswo nicht. In der einen Kita besteht man auf Hausschuhen, in der anderen dürfen es nur Rutschsocken sein. Und das sind nur einige Punkte, die von Kita zu Kita völlig anders geregelt sein können.

Was in den Rucksack gehört ist je nach Kita unterschiedlich


© Getty Images



Die Kita-Grundausstattung: Was gehört unbedingt in den Rucksack?


Da sich diese Frage für alle und immer wieder stellt, haben manche Einrichtungen eine Liste vorbereitet, auf der festgehalten ist, was in dieser Kindertagesstätte gebraucht wird und was dort vorhanden ist, also nicht mitgebracht werden muss. Ein weiteres Thema, das in vielen Kindergärten diskutiert wird: Dürfen die Kinder Spielzeug von zuhause mitbringen? Bei manchen ist das jederzeit problemlos möglich, andere haben einen bestimmten "Spielzeugtag" in der Woche, an dem privates Spielzeug erlaubt ist, wieder andere lehnen es rundweg ab, um Neid und Streitereien unter den Kids zu vermeiden. Wenn du sicher gehen willst, fragst du am besten vorher in eurer Kita nach, wie es dort gehandhabt wird.

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Eine Liste für die Kita-Grundausstattung
 
Auch wenn es viele verschiedene Regeln in den einzelnen Kitas gibt: Was in jeder Kindertagesstätte und in jedem Fall gebraucht wird, sind eine Handvoll Dinge, die unbedingt in den Rucksack gehören.
 
• Matschhose
Sie ist unverzichtbar, ohne regenfeste Kleidung geht es nicht im Kindergarten. Die Kleinen spielen gerne draußen und mit Wasser und Pfützen; bei Wind und Wetter, nicht nur im Waldkindergarten - und sie sollen es ja auch. Denn das Spielen an windigen und kalten Tagen im Freien stärkt nicht nur ihr Immunsystem, es fördert auch ihre körperlich und sogar geistige Entwicklung. Die richtige Schlechtwetterkleidung gehört also an allererster Stelle dazu. Ob Matschhose* und Regenjacke oder lieber ein einteiliger Matschanzug mag jeder für sich entscheiden. Bei zwei Teilen liegt der Vorteil darin, dass man die Matschhosen etwas größer kaufen kann und sie dank der Hosenträger "mitwachsen". So muss man zwischendurch nur öfter eine neue Regenjacke besorgen.

Gummistiefel
Sie gehören zu Matschhose und Regenjacke unbedingt dazu; allerdings erst, wenn das Kind schon laufen kann. Für Laufanfänger und Krabbelkinder sind die Gummisteifel* zu schwer und unflexibel. Doch auch dafür gibt es Lösungen: Wasserfeste Überzieher ("Regenfüßlinge") oder sogar wasserfeste Socken.

Kleidung zum Wechseln
Wo im oder mit Wasser gespielt wird, bleibt auch manchmal das Kind nicht ganz trocken. Mit anderen Worten: Du brauchst auf jeden Fall einen kompletten Satz frische Kleidung zum Wechseln für deinen kleinen Dreckspatz – auch falls einmal etwas in die Hose geht. Das passiert nicht nur den ganz Kleinen, die gerade ihre Windeln abgelegt haben - auch größere Kinder sollten immer Wechselkleidung im Kindergarten dabei haben.

Hausschuhe oder Rutschsocken
Hausschuhe müssen sein, damit die Füßchen warm bleiben, wenn die Kiddies drinnen spielen. Welche Fußbekleidung es sein soll, hängt davon ab, was die Kita möchte. Manche empfehlen sogar explizit Hausschuhe* mit festen Sohlen. Denn die Kinder laufen, gehen, krabbeln, springen und rutschen mit ihnen auf dem Boden herum. Die Schuhe müssen also einiges aushalten. Am besten fragt man, was die Erzieher empfehlen.

• Turnbeutel mit Turnsachen
In vielen Kindergärten gibt es Bewegungsangebote für Kinder. Dafür sollten die Kleinen bequeme und sportliche Sachen in der Kita haben. Einen Turnbeutel* kann man auch als Beutel für die Wechselwäsche oder die Regenkleidung nehmen. Es gibt weiße Stoffbeutel oder Einkaufstaschen aus Tuch, die dein Kind mit Textilfarben selbst bemalen kann. So kann es seinen Beutel immer sofort wiedererkennen.

Brotdose und Trinkflasche - je nach Bedarf oder Regelwerk der Kita
Das erfragt man am besten in der jeweiligen Einrichtung, wie es dort mit dem Essen und den Mahlzeiten gehandhabt wird. Wenn das Kind sein Frühstück in der Brotdose* selber mitbringt, sollte es natürlich vor allem eine gesunde Mahlzeit sein, mit Kohlenhydraten und saisonalem, am besten auch regionalem, Obst und Gemüse - keine Donuts und Muffins!

• Namenetiketten
Um Verwechslungen und eventuellen Ärger dadurch zu vermeiden empfiehlt es sich, nicht nur Brotdose und Trinkflasche mit Namenetiketten* zu kennzeichnen, sondern auch alle anderen Sachen. Schon am Eingang zum Kindergarten sieht man häufig, wie alles durcheinanderliegt. Und es gibt wahrscheinlich keine Mutter und keinen Vater, die beim Abholen nicht schon einmal einen fehlenden Schuh oder Schal gesucht haben.

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Rucksack
Das Wichtigste am Schluss: der Rucksack. Er ist der ganze Stolz der Steppkes, wenn sie damit in die Kita marschieren. Deswegen sollten die Kleinen ihn sich auch unbedingt selber aussuchen dürfen, denn er muss ja in erster Linie ihnen gefallen. Als Erwachsener sollte man nur darauf achten, dass er auch einigermaßen robust ist. Zu groß sollte ein Kindergartenrucksack* nicht sein, er ist sonst zu unhandlich für das Kind. Wichtig ist der Verschluss; nicht mit jedem kommen auch kleine Kinderhände zurecht. Am besten gleich im Laden ausprobieren. Optimalerweise lassen sich die Träger verstellen, so sitzt der Rucksack passgenau richtig.
 
 
Mit allen diesen Utensilien ist dein Kindergartenkind bestens gerüstet und ausgestattet und kann sich auf jeden neuen Tag in der Kita freuen. Wenn etwas fehlt oder schlecht ist bzw. unpraktisch: Die Erzieher oder Erzieherinnen werden es dir schon mitteilen. Oder dein Kind sagt dir, wenn ihm etwas nicht passt - und das dann wahrscheinlich ziemlich deutlich.

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