Zeitumstellung: Kleinkinder sanft umgewöhnen

Am 29. Oktober werden die Uhren auf Winterzeit gestellt. Kleinkinder und Babys haben häufig Probleme mit der Zeitumstellung. Wir erklären, wie Eltern Erleichterung verschaffen können.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier! Das gilt besonders für seinen Schlaf-Wach-Rhythmus. Doch zwei Mal im Jahr, ob Mensch nun will oder nicht, muss er seine Gewohnheiten überwerfen: die Zeitumstellung steht an.
Das erste Problem: Jährlich aufs Neue die Verwirrung darüber, ob die Nacht nun eine Stunde kürzer oder länger ist. Deshalb hier, der Vollständigkeit halber:
➤ für die Sommerzeit wird die Uhr eine Stunde vorgestellt. Die Nacht ist kürzer.
➤ für die Winterzeit wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt. Die Nacht ist länger. Am Sonntag, den 29. Oktober 2017 werden um 3 Uhr in der Früh die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.

Familie.de wünscht einen schönen Tag!


Das nächste Problem: Die träge (Körper-)Masse will nicht so recht in Schwung kommen. Der Körper passt sich meist nicht unmittelbar dem neuen Tagesrhythmus an, so dass die meisten von uns Gewohnheitstieren in den ersten Tagen nach der Umstellung leicht neben der Spur laufen. Das gilt vor allem für Menschen, die ohnehin schon unter Schlafproblemen leiden und besonders auch für Kleinkinder. Die werden schneller quängelich, sind vor allem abends oft schlicht unausstehlich und haben Probleme beim Durchschlafen.

Kleinkinder auf Zeitumstellung vorbereiten

Wenn die eigenen Kinder regelrecht am (Zahn-)Rad drehen, macht es das den Eltern nicht unbedingt leichter, die eigene innere Uhr umzustellen. Wir haben hier ein paar Tipps, wie Sie Ihren Kindern die Zeitumstellung erleichtern können.
Wichtig ist, trotz allem den normalen Tagesablauf beizubehalten. Das heißt, behalten Sie die üblichen Gute-Nacht-Rituale bei und machen Sie nicht plötzlich alles anders. Je ungezwungener Sie mit dem Thema Zeitumstellung umgehen, desto schneller wird sich auch Ihr Kind daran gewöhnen.

Kleinkinder reagieren auf die Zeitumstellung

Schlecht Laune wegen der Zeitumstellung kommt bei Kleinkindern öfter vor.


Bevor die Uhren wieder nach der Sommerzeit ticken, kann es aber gut helfen, wenn Sie die Tage vor der Zeitumstellung möglichst aktiv gestalten – am besten an der frischen Luft. Dann werden Ihre Kleinen von alleine ein bisschen früher totmüde ins Bett fallen. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass Ihre Kinder am Abend noch genug Zeit haben, sich von dem aufregenden Tag zu beruhigen. Sonst haben Sie genau das Gegenteil erreicht: quietsch fiedele, aufgedrehte Kinder rennen um Sie herum und sind nicht ins Bett zu bekommen.
Für die Umstellung auf die Winterzeit gilt dementsprechend: Erlauben Sie Ihren Kindern ruhig ein bisschen länger aufzubleiben. Ihre Kinder wird es freuen, wenn der abendliche Kampf um ein paar Minuten mehr, endlich zu ihren Gunsten ausfällt. Allerdings sollten Sie sie natürlich nicht krampfhaft wach halten, wenn die Augen einfach nicht mehr offen halten wollen.
Grundsätzlich können diese Tipps bei Einschlafproblemen bei Kindern helfen:

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