Umwelt schützen: Wie könnt ihr als Familie dazu beitragen?

Es sieht nicht gut aus für unseren Planeten, aber wir können alle etwas tun. Wie man als Familie etwas zum Umweltschutz beitragen kann.

Auch deinem Nachwuchs wird nicht verborgen geblieben sein, dass es mit der Erde bergab geht: Die Eisberge schmelzen, Tiere verenden elendig im Meer, weil sie Plastikteile für Nahrung halten oder ersticken durch Netze. Nicht zu vergessen das Wetter, das Dürre, Überflutungen und  gefährliche Stürme bringt.

Staatliche Maßnahmen für die Industrie und Gesellschaft sind das eine, aber innerhalb der Familie kann man die Umwelt mit bestimmten Aktionen auch schützen, denn jeder von uns hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Das Schöne ist, dass wir innerhalb der Familie schon vieles im Kollektiv machen und uns dies einen Vorsprung vor Single-Haushalten gibt.

Mit der Familie die Umwelt schützen

Kinder können schnell lernen, dass Abfall in den Mülleimer gehört


Als Familie die Umwelt schützen: Jede kleine Maßnahme zählt

Kinder sind große Nachahmer - sehen sie bei euch, dass ihr Müll in die entsprechenden Behälter packt, werden sie das auch tun, ob im Haus oder draußen. Und wenn nicht, macht ihr sie darauf aufmerksam, dass man es so macht. Prinz Harry berichtete, wie sein Papa, Prinz Charles, ihm eingetrichtert hat, Müll in der Natur aufzusammeln und das wäre ihm so in Fleisch und Blut übergangen, dass er es auch heute noch macht. Es gibt die verschiedenen Bereiche, bei denen ihr euch überlegen könnt, was ihr als Familie noch verbessern könnt:

  • Strom sparen: Was kann abgeschaltet werden?
  • Wasser sparen: Besser duschen als baden?
  • Ernährung: Könnt ihr öfter auf Fleisch und Fisch verzichten?
  • Konsumverhalten: Was braucht ihr an Kleidung, Spielzeug und anderen Konsumgütern? Kann man es auch leihen?
  • Transport: Braucht ihr ein Auto?
  • Reisen: Muss es eine Flugreise sein?

Mit kleineren oder, wenn ihr wollt, größeren Veränderungen könnt ihr als Familie etwas für den Umweltschutz tun. Vor radikalen Maßnahmen schrecken viele zurück, denn es bedeutet schon eine große Umstellung, wenn das Auto abgeschafft wird oder die Flugreisen gestrichen werden. 

Umweltschutz nach Punkten: Kinder stürzen sich in den Wettbewerb

Um allen Familienmitgliedern auch solch große Ziele wie die Abschaffung des Autos schmackhaft zu machen, ist ein Punktesystem nicht schlecht. So ein System könnte Struktur bringen und alle anstacheln - Kinder lieben bekanntlich ein gutes Spiel und dies ist quasi ein Weight-Watchers-System für den Umweltschutz. Bei Weight Watchers darf man ja auch Süßkram essen, wenn man sich vorher bei anderen Lebensmitteln zurückgehalten hat. Ihr könnt euch etwas aussuchen, was als Ausgleich gilt - habt ihr eine bestimmte Anzahl von Punkten erreicht, gibt es einen Flug oder - im kleineren Rahmen - eine exotische Frucht, die der Vorgabe, nur noch saisonale Produkte zu essen, entgegensteht. Oder es wird mit dem Auto zu Oma gefahren, weil es bequemer ist. In Österreich gab es die Initiative "Ein guter Tag hat 100 Punkte", vielleicht lasst ihr euch da inspirieren und so könnt ihr spielerisch die Umwelt schützen. 

Ziel in der Familie: Umweltschutz wird verinnerlicht

Wenn ihr euch als Familie vorgenommen habt, auf bestimmte Dinge zu achten, läuft vieles später von selbst: Dann wird automatisch das Licht ausgemacht oder nach Gebrauch einiger Geräte der Stecker gezogen oder der Wasserhahn abgedreht. Bei radikaleren Veränderungen wie eine komplette Umstellung der Ernährung oder die Abschaffung des Autos sollte den Kindern genau erklärt werden, warum ihr es macht. Dass man tatsächlich auch als Familie die Umwelt schützen kann und einen Beitrag dazu leistet, damit die Klimaerwärmung und seine furchtbaren Folgen verhindert werden können.

 

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