Wann in den Streit der Kinder einmischen?

Lesen Sie hier, welche Fähigkeiten im Streiten Sie von Kindern verschiedener Altersgruppen erwarten können.

Wann dürfen Eltern sich einmischen?

➤ Wenn sie direkt betroffen sind; sie sich z.B. wegen der Lautstärke nicht mehr unterhalten können. Oder wenn die Kinder beim Familientreffen unmögliche Szenen machen oder etwa beim Mittagessen das Geschirr zu Bruch geht.
➤Wenn eines der Kinder bewusst vor den Augen der Eltern provoziert und einen Streit vom Zaun bricht. Und wenn Kinder fest vereinbarte Regeln offensichtlich brechen. Dann sollten die Erwachsenen deutlich Stellung beziehen, weil sie sonst unglaubwürdig werden.
➤Wenn die Wut so groß ist, dass den Kindern Verletzungsgefahr droht oder ein Kind hoffnungslos unterlegen ist.

Streitverhalten: Was Eltern in welchem Alter erwarten können

Kinder im VorschulalterTrotz, Tränen und Wutausbrüche - so streiten Kinder bis etwa fünf Jahre.
• Was sie schon können: Klare Regeln anerkennen. Und den Sinn des Wortes „Entschuldigung“ verstehen.
• Was sie noch nicht können: Größere Zeit- oder Ereigniszusammenhänge begreifen, sich in andere hineinversetzen und moralisch handeln.
Kinder im Grundschulalter
Boxen, Hauen, Kneifen, aber auch schon die ersten Argumente - so erleben Kinder Konflikte in den ersten Grundschuljahren.
• Was sie schon können: Kleinere, konkrete Vernunftapelle werden verstanden. Kinder können ihre Emotionen schon ein bisschen steuern und sich ein wenig beherrschen.
• Was sie noch nicht können: Ironie und Sarkasmus verstehen sie überhaupt noch nicht. Sie können sich noch nicht so stark in die Gefühlswelt eines anderen hineindenken.
Kinder im Teenie-Alter
Jugendliche streiten schon sachlich und argumentieren. Aber körperliches Kräftemessen spielt immer noch eine Rolle.
• Was sie schon können: Verständnis für die Gefühle anderer, Vernunft und Einsicht. Jugendliche haben auch schon ein gutes Gefühl für Stimmigkeit. Sie wissen schon: „Der Ton macht die Musik.“
• Womit Teenies Probleme haben: Zu akzeptieren, dass unterschiedliche Positionen nebeneinander existieren können. In der Pubertät ist es sehr wichtig, die eigenen Stärken und Positionen durchzusetzen. „Der Klügere gibt nach“, ist für sie noch schwer umsetzbar. Auch Rücksichtnahme fällt noch schwer.


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