Was taugen sie wirklich?

Jungs sind schon als Babys wilder, Mädchen dafür kreativer. Wir zeigen Ihnen, wieviel und was hinter solchen und anderen Erziehungsweisheiten steckt.


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Spitzer Bauch, dann wird's ein Junge, Pickel, dann wird's ein Mädchen. Jungen mögen Blau, Mädchen lieben Rosa. Solche Erziehungsweisheiten und Ammenmärchen kennen alle Eltern. Besonders Großmütter, Tanten und Bekannte geben ihre Erziehungsweisheiten gerne an junge Eltern weiter und klären sie über die „typischen“ Eigenheiten von Jungen und Mädchen auf . Wir geben Ihnen Tipps, wie sie auf solche Erziehungsweisheiten reagieren können. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass für den kleinen Unterschied nicht nur die genetische Veranlagung, sondern auch der Einfluss durch die Umwelt eine große Rolle spielt. Was ist aber wirklich dran an den typischen Erziehungsweisheiten zum typisch Männlichen bzw. Weiblichen?

Erziehungsweisheiten:

Alle Mädchen lieben Rosa Diese Erziehungsweisheit stimmt nur teilweise, denn die Vorliebe für Rosa wird vor allem durch die Umwelt beeinflusst. Schon im Babyalter kleiden viele Eltern ihre Mädchen gern in Rosa. Zum einen, weil die Farbe den zarten Teint unterstreicht und für Sanftheit und Unschuld steht. Aber auch, damit die Umwelt gleich sieht, dass es sich um ein weibliches Baby handelt. Auch viele Spielsachen für Mädchen sind rosa. Die Liebe zur Farbe wird also früh geprägt durch die Erziehung geprägt.  Alle Jungs lieben Blau Diese Erziehungsweisheit stimmt auch nur teilweise, denn viele mögen genauso gern Grün oder Schwarz. Zudem ist Blau laut einer Studie der Burda-Medienforschung ohnehin die Lieblingsfarbe der Deutschen. Sie gilt als klare und kühle Farbe. Früher kleidete man männliche Babys in Blau, um sie vor bösen Geistern zu schützen. Blau galt als die Farbe des Himmels, dem Königreich des Guten.