OvulaRing: Hilfe beim Schwangerwerden

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OvulaRing: Hilfe beim Schwangerwerden

Der OvulaRing meldet die fruchtbaren Tage und hilft vor allem Frauen, deren Zyklus nicht absolut regelmäßig ist, gezielt auf eine Schwangerschaft hinzuarbeiten. Wie funktioniert‘s?

Der OvulaRing soll die große Preisfrage beantworten, wann der beste Zeitpunkt für die Zeugung eines Babys ist – und zwar ganz genau! Viele Zyklusrechner und -tabellen gehen von einem durchschnittlichen Zyklus aus, der 28 Tage dauert und bei dem der Eisprung zwischen dem 13. und 15. Zyklustag erfolgt. Doch jede Frau ist anders und jeder Zyklus ist anders. Der OvulaRing verspricht als moderner Zyklus-Tracker individuelle und exakte Antworten.

Wie funktioniert der OvulaRing?

Der weiche Kunststoffring wird am Ende der Periode, oder spätestens am fünften Zyklustag, wie ein Tampon eingeführt und bis zum Zyklusende getragen. Nach maximal fünf Tagen Pause setzt man einen neuen Ring ein.

Der OvulaRing enthält einen Biosensor, der alle fünf Minuten die Basaltemperatur misst. Die steigende Körpertemperatur ist ein Anzeichen des nahenden Eisprungs.

Die Daten gehen an ein externes Lesegerät, dessen Software verrät, wann die Chancen auf eine Empfängnis besonders günstig stehen.

Für wen eignet sich der OvulaRing besonders?

Frauen, deren Zyklus nicht immer regelmäßig ist, die sich aber ein Kind wünschen, können sich mit dem OvulaRing auf die nächste fruchtbare Phase vor und während des Eisprungs einstellen und gezielt Sex haben, damit es möglichst bald klappt mit dem Wunschbaby.

Natürlich können auch Frauen, deren Periode so zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk tickt, sich mit dem OvulaRing das tägliche Messen und Eintragen in eine Tabelle oder App sparen. Das Gerät nimmt ihnen den Job nicht nur ab, sondern misst sehr viel häufiger, als man es selbst könnte. So soll das Ergebnis besonders treffsicher sein.

Der Hersteller gibt an, dass Frauen mit Kinderwunsch, die den OvulaRing benutzten, durchschnittlich 3,79 Monate brauchten, um schwanger zu werden.

Die Kosten des OvulaRings

Ganz billig ist der fleißige Zyklus-Tracker allerdings nicht. Ein Startpaket für drei Monate kostet stolze 195 Euro. Wer ihn ein ganzes Jahr lang benutzen möchte, zahlt 420 Euro. Dieser Preis enthält jeweils das Lesegerät und den Biosensor mit der dazugehörigen Anzahl von Ringen, mit denen der Sensor eingeführt wird. Dazu gibt es auch noch eine Zyklusberatung.

Die Krankenkassen tragen diese Kosten nicht, aber es kann nicht schaden, um Einzelfall nachzufragen.

OvulaRing ist kein Verhütungsmittel

Wer nicht schwanger werden und seine fruchtbaren Tage deshalb möglichst genau bestimmen möchte, erfährt diese zwar vom OvulaRing. Aber aufgrund der Überlebensfähigkeit von Spermien wäre das Risiko, durch Sex vor dem Eisprung versehentlich doch schwanger zu werden, doch ein bisschen zu hoch. Als alleiniges Mittel zur Verhütung ist der OvulaRing ungeeignet – und noch dazu auch etwas teuer.

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