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Trend Sommerbaby: Darum stehen die Chancen höher, im Herbst schwanger zu werden

Trend Sommerbaby: Darum stehen die Chancen höher, im Herbst schwanger zu werden

Ab ins Bett!

Wenn es ab Oktober langsam kühler wird, machen wir es uns drinnen gemütlich und suchen die wärmende zärltiche Nähe. Positiver Nebeneffekt: Im Herbst werden laut Statistik die meisten Kinder gezeugt, darum ist jetzt DIE Gelegenheit ein Sommerbaby zu bekommen.

Aktuelle Statistiken zur Geburtenrate der einzelnen Monate zeigen es immer wieder: Im Herbst werden die meisten Kinder gezeugt. Somit sind Juli, August und September die geburtenstärksten Monate im Jahr. Das bestätigt auch Dr. Sebastian Klüsener vom Max-Planck-Institut gegenüber mdr.de: „Generell haben wir heute stärkere saisonale Schwankungen, als noch Ende des 19. Jahrhunderts.“ Schon seit den 1980er Jahren kristallisierte sich daher der Trend zum Sommerbaby heraus. Früher, so Klüsener, war März der geburtenreichste Monat in Deutschland. Jetzt hat sich die Geburtenentwicklung in Deutschland die der USA angepasst, wo auch im Sommer mehr Kinder geboren werden.

Es gibt viele Gründe für Sommerbabys

Es gibt verschiedene Gründe, warum im Herbst mehr Kinder gezeugt und somit mehr Babys im Sommer geboren werden. Zum einen sind die Temperaturen während der Schwangerschaft wesentlich angenehmer. Zum anderen kann es auch rein pragmatische Gründe haben wie beispielsweise teure Umstandskleidung, die im Sommer einfach weniger gebraucht wird. Ganz zu schweigen davon, dass man so nach der Geburt auch viel mehr Zeit im Freien mit dem Neugeborenen verbringen kann. „Frauen wissen heute ganz genau, wann sie ihr Baby bekommen wollen“, so Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte im Interview mit „Focus“.

Kann das Ganze auch rein biologische Gründe haben? Angeblich sei die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung in der Gebärmutter bei der Frau in den Monaten Oktober bis März am größten – und ebenso nehme die Qualität der Spermien des Mannes im Herbst und im Frühling zu. Warum das allerdings so ist, ist nicht abschließend geklärt. Eventuell passt sich der Hormonhaushalt an die Tageslänge an.

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Kann ich also ein Sommerbaby planen?

Genau planen kann man die Geburt eines Kindes natürlich nicht. Schließlich kommt es auch immer darauf ein, wie Lange der Zyklus einer Frau beispielsweise nach dem Absetzen einer Pille wieder braucht, um sich einzupendeln. Und auch sonst gibt es einfach viele Faktoren, die passen müssen, damit alles klappt.

Je jünger ihr seid, desto mehr Eizellen sind vorhanden und die Chance auf eine Schwangerschaft ist größer. Ob eine Schwangerschaft zum gewünschten Zeitpunkt klappt, hängt nicht zuletzt auch vom Sperma des Partners ab. Sollte es eine Weile nicht klappen, obwohl eure Ärztin sagt, dass vom Zyklus und den Eizellen her alles gut aussieht, könntet ihr mal ein Spermiogramm machen lassen. Es kann unter anderem sein, dass es an der Spermienqualiät bzw. Quantität liegt, wenn gesundheitliche Hindernisse bei der Frau ausgeschlossen werden können. Hier kann euch dann eine Insemination helfen.

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Bildquelle: Getty Images/shironosov

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