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Frauen an die Macht: Barbie setzt mit Politikerinnen-Puppen ein Zeichen

Vote Barbie!

Frauen an die Macht: Barbie setzt mit Politikerinnen-Puppen ein Zeichen

Kurz vor den US-Präsidentschaftswahlen setzt der Spielzeughersteller Mattel mit einem politischen Barbie-Set ein Zeichen. Es soll Mädchen und Frauen bekräftigen, in die Politik zu gehen.

Längst ist die Barbie-Puppe nicht mehr nur noch das Püppchen mit unrealistischen Körperproportionen und Wechselkleidung. Schon seit vielen Jahren bemüht sich der US-amerikanische Spielzeugkonzern Mattel, mehr Diversität in seine Puppen-Sets zu bringen. Erst Anfang dieses Jahres eroberten neue Barbies ohne Haare, Barbie-Puppen mit Vitiligo, Puppen mit Prothesen oder Barbies im Rollstuhl den Puppenmarkt.

Barbie setzt mit Politikerinnen-Puppen ein Zeichen

Kurz vor den den Präsidentschaftswahlen im November möchte Mattel jetzt mit einem politischen Barbie-Set ein Zeichen setzen. Sie bringen vier der wichtigsten Figuren auf den Markt, die es bei jeder US-Wahl gibt: Kandidatin, Wahlkampfleiterin, Spendensammlerin und Wählerin. Die vier neuen Barbies haben unterschiedliche Hautfarben und Körpertypen.

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Laut Pressemitteilung möchten sie damit bei Mädchen das Interesse an öffentlichen Führungspositionen und der Gestaltung ihrer Zukunft wecken. „Da weniger als ein Drittel der gewählten Politiker in den USA Frauen sind und schwarze Frauen in diesen Positionen noch weniger vertreten sind, haben wir das Barbie Campaign Team mit einer Vielzahl von Puppen ausgestattet, um allen Mädchen zu zeigen, dass sie ihre Stimme erheben können", erklärt Lisa McKnight, Senior Vice President und Global Head von Barbie. „Unser Ziel ist es, Hindernisse für die Führung zu beseitigen, indem wir Mädchen die Werkzeuge geben, um sich ihre zukünftigen Rollen vorzustellen und sie auszuspielen. “

Es braucht mehr als Puppen

Der Initiative schloss sich die unparteiliche gemeinnützige Organisation "She Should Run" an, die Frauen, die über eine Präsidentschaftskandidatur nachdenken. unterstützt.
Erin Loos Cutraro, Gründerin und CEO von She Should Run, betonte aber, dass es mehr brauche, als Politikerinnen-Barbies, um nachhaltig etwas zu verändern: „Der erste Schritt besteht darin, die Rolle zu verstehen, die wir Mütter bei der Stärkung unserer Töchter spielen. Wir müssen zu Hause Gespräche führen und ihre Neugier fördern. Indem wir sie heute anstoßen, geben wir ihnen das Vertrauen, ihre Stimmen zu erheben und morgen für ein Amt zu kandidieren."

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