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Einstellungen für Tarif und Gerät

So machst du das erste Smartphone kindersicher

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Wann es bei euch soweit ist, müsst ihr als Eltern selbst entscheiden, aber Fakt ist: Spätestens mit zwölf Jahren haben fast alle Kids (95 Prozent laut Erhebung von statista) ein Smartphone. Dabei solltet ihr nicht nur auf das Gerät, sondern vor allem auf einen passenden, sicheren und gleichzeitig bezahlbaren Tarif achten.

Dein Kind soll mit dir telefonieren und simsen können, ohne über Kosten nachzudenken – entsprechende Flats sind Pflicht im Tarif. Etwas Datenvolumen hilft dabei, langsam und kontrolliert in die digitalen Medien einzusteigen, ohne es gleich zu übertreiben. Grenzen sind gut für Kinder, 1 Gigabyte Volumen reicht für den Anfang. Bei o2 bekommst du das alles mit dem „O2 Free Flex Starter“ für knapp 5 Euro im Monat, wenn mindestens ein Elternteil bei O2 einen Vertrag hat. Der Tarif wird als Partnerkarte 20 Euro günstiger, erst so kommst du auf diesen wirklich guten Preis.

Hier noch mal alle Tarifdetails:

  • Nur 4,99 € mtl. + 9,99 € Anschlusspreis
  • 1 GB LTE Datenvolumen mit bis zu 50 MBit/s
  • Allnet Flat Telefon & SMS-Flat in alle dt. Netze
  • EU-Roaming (funktioniert auch im Auslands-Urlaub)
  • Monatlich kündbar
  • Schutzoptionen

O2 hat die Möglichkeit gesperrt, Datenvolumen oder andere Zusatzoptionen zum Vertrag dazuzubuchen, um vor ungewollten Kosten zu schützen. Was ihr eurem Kind sonst erlaubt oder nicht, entscheidet natürlich ihr als Eltern. Von O2 gibt es aber einige Möglichkeiten und Tipps.

50 Prozent sparen mit der Familienkombi

Wusstest du, dass es für Familien jeden anderen Tarif auch 50 Prozent günstiger gibt? Ein Familienmitglied muss den normalen Preis zahlen und die nächsten vier Familienmitglieder zahlen nur die Hälfte auf ihren Tarif. Der Ersttarif kann dabei auch sehr günstig sein und die weiteren Tarife teurer. Du kannst mit dem Mehrkartenkonfigurator selbst ausprobieren, ob es günstiger für euch als Familie wird.

Rechenbeispiel für eine 4-köpfige Familie, davon zwei Kinder. Bild: o2

Unser Rechenbeispiel für eine Familie mit vier Personen: Der kleine Tarif O2 Free S kostet die vollen 19,99 Euro, die beiden Kindertarife jeweils 4,99 Euro und ein weiterer großer Tarif nur 17,49 Euro. In letzterem sind 40 GB enthalten und bis zu acht weitere SIM-Karten für Tablets und Smartwatches. Insgesamt wurden 57,49 Euro gespart.

Im Beispiel profitieren nur drei Menschen von dem 50-Prozent-Bonus, vier wären möglich. Ihr könnt also zum Beispiel noch die Oma mit aufnehmen, müsst euch dann nur bei der Bezahlung einig werden, da alles auf eine Rechnung läuft.

Die richtigen Einstellungen im Tarif

Habt ihr euch für einen O2-Tarif entschieden, sprecht mit eurem Kind über die Verantwortung und Möglichkeiten eines eigenen Smartphones und legt Regeln fest, dass bei Verspätungen angerufen wird oder wann das Kind auf Nachrichten von euch schauen soll.

Im „Mein O2 Selfcare-Portal“ unter www.o2.de können im Bereich „SIM verwalten“ Anrufe, 0900er-Nummern und Drittanbieterdienste gesperrt werden. Bei den Drittanbieterdiensten können Abos, Erotikinhalte, Appstores/Software, Spenden und elektronische Tickets gesperrt werden.

Schau auch in deiner Mein O2 App vorbei. Im Bereich „Tarif & SIM“ unter dem Reiter „SIM & Vertrag“ kannst du ebenfalls „Drittanbieterdienste verwalten“.

Entdeckt gemeinsam die Möglichkeiten des ersten eigenen Smartphones und stellt klare Regeln für die Benutzung auf. Bild: Gettyimages
Entdeckt gemeinsam die Möglichkeiten des ersten eigenen Smartphones und stellt klare Regeln für die Benutzung auf. Bild: Gettyimages

Die richtigen Einstellungen am Smartphone

Lege gemeinsam mit deinem Kind einen Sperrcode fest und notiere dir selbst den Code. Die weiteren Einstellungen unterscheiden sich je nach Gerät zwischen Apple und Android. Das sind deine Möglichkeiten:

Betriebssystem – Android:
• Nicht altersgerechte Apps aus Auswahl entfernen
• Installation neuer Apps durch PIN sichern
• App-Installation nur für ausgewählte Anwendungen zulassen

Du kannst ein eigenes eingeschränktes Profil für dein Kind anlegen, um zu verwalten, welche Apps und Inhalte dein Kind über dieses Benutzerkonto nutzen kann.

Betriebssystem – iOS:
• Deaktivieren von Apps
• Deaktivieren von Zusatzfunktionen, z.B. In-App-Käufe oder iTunes Store
• Deaktivieren der Kamera
• Sperren bestimmter Bereiche einer App
• Einrichten einer Zeitbeschränkung bei bestimmten Apps

Zu Beginn sollte euer Kind neue Apps nur mit euch gemeinsam installieren können. So habt ihr auch einen Überblick, was dazukommt. Zeitbeschränkungen sind ebenfalls empfehlenswert.

Interessante Smartphones für den Einstieg

Viele Apps haben zusätzlich noch eigene Möglichkeiten, Regeln und Grenzen zu setzen. Wenn TikTok ein Thema wird, habt ihr zum Beispiel die Möglichkeit, in einem begleiteten Modus euer Kind zu schützen.

Eine maximale Nutzungsdauer pro Tag lässt sich festlegen und Nachrichten von Fremden können gesperrt werden. Ein Inhaltsfilter sorgt für altersgerechte Themen.

Als Browser fürs Surfen im Internet empfiehlt sich zum Beispiel fragFINN statt Chrome, Safari oder Firefox. In einer Kindersuchmaschine werden nur geprüfte und kindersichere Seiten angezeigt.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München erstellt.

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