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Billy 2.0: Ikea hat jetzt einen eigenen Second-Hand-Shop

Nachhaltigkeit

Billy 2.0: Ikea hat jetzt einen eigenen Second-Hand-Shop

Billy, Kallax und Ektorb bekommen jetzt eine zweite Chance: Ikea eröffnete gestern seinen ersten Second-Hand-Shop in Schweden. Hat das Konzept auch bei uns eine Chance?

Gebrauchte Ikea Möbel kaufen – das ist erstmal kein neues Konzept. Schließlich schauen viele von uns erstmal bei Ebay-Kleinanzeigen vorbei, wenn ein Kleiderschrank fürs Kinderzimmer, ein paar Gartenmöbel oder ein neuer Couchtisch gesucht werden. Und dabei findet man häufig auch die Möbel des schwedischen Einrichtungshauses zum Schnäppchenpreis. Neu ist aber, dass Ikea nun selbst in das Geschäft mit den gebrauchten Möbeln einsteigt. Gestern eröffnete im schwedischen Eskilstuna, das in der nähe von Stockholm liegt, der weltweit erste Ikea-Second-Hand-Shop.

So sieht der erste Ikea Second-Hand-Shop aus

Der Shop wurde im Einkaufszentrum "ReTuna" eröffnet, in dem ausschließlich Geschäfte angesiedelt sind, die gebrauchte, biologische oder nachhaltig produzierte Produkte verkaufen. Hier werden den Besucherinnen und Besuchern alte, gebrauchte Ikea-Möbel angeboten, die repariert und in ihren Originalzustand versetzt wurden.

Die Filiale ist nicht mit gewöhnlichen Ikea-Einrichtungshäusern zu vergleichen. Es gibt keine Musterausstellung und keine Gratis-Bleistifte. Hier wird nur das angeboten, was bereits bei anderen Familien im Haus stand, seine beste Zeit hinter sich hatte und nun wieder aufpoliert wurde. Der Preis soll nur noch ein Bruchteil des Originalpreises betragen.

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Aus alten Ikea-Möbeln für die Zukunft lernen

Mit der Eröffnung des Second-Hand-Stores verfolgt Ikea laut Unternehmensblog nicht nur das Ziel, durch gebrauchte Möbel nachhaltiger zu werden. Sie möchten durch das Projekt auch für die Zukunft lernen. Der Second-Hand-Shop hilft, „besser zu verstehen, warum bestimmte Ikea-Produkte weggeworfen werden, in welchem Zustand sie sich befinden, wenn sie weggeworfen werden, aufgrund welcher Kriterien die Menschen sich entscheiden, die Produkte wegzuwerfen, und ob es ein Interesse am Kauf der Produkte gibt, wenn es gelingt, sie in einen guten Zustand zurückzuversetzen."

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Ikea Second-Hand-Shop auch in Deutschland?

Erstmal wohl nicht, meint zumindest Kasia Dulko-Gaszyna, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Ikea Deutschland auf dem Unternehmensblog des Einrichtungshauses. Das Interesse am Kauf von gebrauchten Haushaltsgegenständen oder Kleidung sei auf dem deutschen Markt ein wenig geringer ausgeprägt als in anderen Ländern. „Aber wenn wir bedenken, dass wir schon immer in unseren Fundgruben Ausstellungsstücken, zurückgegebenen Produkten oder über unser Angebot der ‚Zweiten Chance‘ zurückgekauften Produkten zu einem neuen Leben verhelfen, dann sehen wir, dass wir den Second-Hand-Gedanken schon lange verfolgen“, so Kasia Dulko-Gaszyna.

 

Bildquelle: ©Lina Östling

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