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Der Apfel lockt: 7 No Gos beim Äpfel pflücken – und was ihr stattdessen machen solltet

Der Apfel lockt: 7 No Gos beim Äpfel pflücken – und was ihr stattdessen machen solltet

Endlich Herbst

Herbstzeit ist Apfelzeit. Und wie schmecken die Früchte gleich noch ein bisschen besser? Genau, frisch vom Baum. Überall gibt es Stellen, an denen ihr Äpfel pflücken könnt. Allerdings gibt es dabei auch einiges zu beachten, damit das Pflücken genauso wird, wie ihr es euch vorstellt.

NoGo #1: Hohe Erwartungen haben

Mal ganz ehrlich: Das Äpfel pflücken mit Kindern wird leider NIEMALS so harmonisch und entspannt laufen, wie wir Eltern es uns erträumen. Statt mit einem Weidenkörbchen neben uns zu laufen und begeistert auf Äpfel zu zeigen, wird euer Nachwuchs vermutlich meckern, dass er oder sie nicht laufen will, dass das langweilig ist oder Äpfel sowieso bäh. Hilfreich für einen schönen Familienausflug ist es deswegen, die Erwartungen möglichst gering zu halten. Das ist oft die beste Voraussetzung für einen entspannten Tag.

NoGo #2: Perfektes Obst erwarten

Wir alle kennen die perfekten Äpfel aus dem Supermarkt, die alle gleich groß sind, oft schön glänzen und einfach zum Reinbeißen aussehen. Nun, bei Äpfeln, die ihr selbst pflückt, wird das Aussehen nicht immer eine 1+ bekommen. Das ist ganz normal, das ist die Natur. Wir sind nur leider so sehr daran gewöhnt, dass Obst und Gemüse perfekt aussieht, dass wir vergessen, wie viel davon schon auf dem Feld aussortiert wird, weil es nicht den gängigen Vorstellungen von Konsument*innen entspricht. Nehmt also auch den Apfel mit, der etwas krumm gewachsen ist, er ist genauso lecker wie sein bildschönere Konkurrent.

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NoGo #3: Wild pflücken

Ihr könnt nicht einfach am nächsten Apfelbaum anhalten, um euch die Taschen mit Äpfeln vollzupacken. Im besten Fall fällt das unter Mundraub, im schlechtesten gibt es eine Anzeige wegen Diebstahl. Die legale Alternative für kostenlose Äpfel: Entweder ihr schaut unter mundraub.org (oder in der App) nach, ob Höfe in eurer Umgebung Bäume in die Karte eingetragen haben und sie so zum Selbstpflücken freigegeben haben. Oder ihr schaut, ob die von euch anvisierten Bäume ein gelbes Band am Stamm haben. Dieses signalisiert ebenfalls: Hier darf gratis und ohne Rücksprache geerntet werden. Weitere Infos zur Aktion "Gelbes Band" findet ihr unter zugutfuerdietonne.de

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NoGo #4 Erwarten, dass Äpfel kostenlos gepflückt werden können

Wenn ihr nicht nach gelben Bändern suchen wollt, dann bieten sich verschiedene Obstplantagen an, die das Pflücken erlauben. Ihr könnt aber nicht erwarten, dass das Ernten hier kostenlos ist. Was genau ihr für die Äpfel bezahlen müsst, variiert von Hof zu Hof. Meist gibt es auch nette Hofläden, in denen ihr noch weitere Köstlichkeiten findet.

NoGo #5: Äpfel einfach abreißen

Den Apfel einfach vom Baum reißen oder schütteln? Eine ganz schlechte Idee, denn der Apfelbaum (und sein Besitzer) wird es euch nicht danken. Ihr solltet den Apfel vorsichtig anheben und ein bisschen drehen. Löst das Obst ohne Kraftaufwand vom Baum, ist es reif. Müsst ihr ordentlich ziehen, lasst den Apfel lieber hängen, dann braucht er noch etwas Zeit am Baum.

NoGo #6: Zuviel pflücken

Die Augen sind manchmal größer als der Mund. Und das Pflücken ist so angenehm, dass ihr gleich noch einen Korb vollsammelt. Total verständlich, aber wichtig ist eben auch, dass ihr nicht soviel mitnehmt, dass ihr nachher die Hälfte wegschmeißen müsst. Das wäre nicht nachhaltig.

NoGo #7: Keinen Plan B haben

Weil es sehr sehr wahrscheinlich ist, dass ihr mehr Äpfel mit nach Hause nehmt, als eigentlich geplant, solltet ihr einen Plan B in der Hinterhand haben, wie ihr damit umgeht. Eine gute Idee für die wirklich viele Äpfel gebraucht werden: Selbst Apfelsaft herstellen. Das geht, wenn man die nötigen Gerätschaften hat, tatsächlich einfacher als gedacht. Alternativ könnt ihr euch natürlich von Apfelkonfitüre bis Apfelpizza durch das Apfeluniversum backen, braten und kochen. Bis zum nächsten Apfel pflücken.

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Es braucht nicht immer Superfood, das um die halbe Welt geflogen wird. Manches lokales Superfood lässt sich auch hier ernten.

Bildquelle: getty images / iStock / Getty Images Plus / FamVeld

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