In der Krise: Siebenjähriger kauft vom Taschengeld Essen für Senioren

Rührend

In der Krise: Siebenjähriger kauft vom Taschengeld Essen für Senioren

Nicht jeder verhält sich in der Corona-Krise so egoistisch wie die Hamsterkäufer. Dass es auch anders geht, zeigt Cavanaugh Bell aus dem US-Bundesstaat Maryland: Er kauft mit seiner Familie spontan Lebensmittel ein und verkauft diese an die zu Hause gebliebenen Älteren seiner Heimatstadt.

Dieser kleine Junge ist ein echtes Vorbild

Der siebenjährige Cavanaugh Bell sorgt sich um seine Mitmenschen, die auch in den USA jetzt verstärkt von der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen sind. Vor allem die Senioren kommen jetzt gar nicht mehr aus dem Haus und können sich dadurch keine Lebensmittel und die nötigsten Dinge zur Grundversorgung einkaufen. Da hat Cavanaugh eine Idee: Er kratzt sein gesamtes Taschengeld im Wert von 500$ (ca. 466 €) zusammen und investiert es nicht in die neueste Spielekonsole, sondern in Nahrungs- und Reinigungsmittel.

Care-Pakete und warme Mahlzeiten direkt vor die Haustür

Doch das ist noch nicht alles: Damit die Senioren eine warme Mahlzeit haben, fährt er in ein Restaurant, das 31 Mittagessen spendet, die sonst im Müll gelandet wären. Diese verteilt er zusammen mit dem Care Paket direkt in der Nachbarschaft und erntet dafür einen riesen Dank und ganz viel Respekt.

Der Siebenjährige gründet sogar eine NGO

Damit diese Geste keine einmalige Sache bleibt, hat Cavanaugh Bell sogar eine gemeinnützige Organisation gegründet, die Spenden für solche Zwecke sammelt. Mit der Initiative Cool & Dope will er ein Zeichen für all diejenigen setzen, die ihm erzählt haben, dass ein Kind sich nicht ehrenamtlich engagieren könne. Dies wollte er nicht akzeptieren und hat seine Idee in die Tat umgesetzt. Für sein Engagement wurde er oft belächelt oder sogar gemobbt. Seine Organisation setzt sich gegen Mobbing ein und kämpft dafür, dass Mobbingopfer gehört werden. Der kleine Junge mit dem großen Herzen möchte zeigen, dass man alles erreichen kann, egal wie alt man ist.

Als ich fünf Jahre alt war, hatte ich es satt, dass mir die Leute sagten, ich sei zu jung, um freiwillig zu arbeiten. Und nachdem ich schikaniert worden war, kanalisierte ich diese Dunkelheit in mir in ein helles Licht, das ich benutze, um die Welt zu verändern! Wenn du also hier gelandet bist, um mehr über uns zu erfahren, dann brauchen wir deine guten Schwingungen (und freundliches Herz), um uns zu helfen, das weltweite Mobbing bis 2030 zu beenden.

Cavanaugh Bell, coolanddope.com

 

Mehr über Cavanaughs NGO und sein Engagement erfahrt ihr auf der Website coolanddope.com. Dort könnt ihr für ihn und sein Anliegen auch spenden.

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Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Hut ab

Dass ein Siebenjähriger schon so engagiert ist und versteht, dass man jetzt in diesen Zeiten einander helfen sollte, ist bemerkenswert. Das heißt auch, dass seine Familie ihm die richtigen Werte vermittelt hat und ihn dabei unterstützt. Es ist toll, dass er nicht nur an sich denkt, sondern einfach handelt und zu den Leuten hingeht, um ihnen Essen zu bringen. Daran können sich viele Erwachsene auch bei uns hier ein Beispiel nehmen, die nur damit beschäftigt sind, Klopapier und Taschentücher für den Eigenbedarf zu horten ...

Bildquelle: Getty Images/Image Source

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