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Diese Hygiene-Regeln gelten nach den Sommerferien in Schulen

Einigung

Diese Hygiene-Regeln gelten nach den Sommerferien in Schulen

Maske ja, Mindestabstand nein: Die Kultusministerinnen und -minister der Bundesländer haben sich gestern auf einige Hygiene-Regeln geeinigt, mit denen der Schulbetrieb nach den Sommerferien weiterlaufen soll.

Ein richtiges Hygiene-Konzept ist es nicht, worauf sich die Ministerinnen und Minister gestern geeinigt haben. Viel mehr ist es ein loser Rahmenplan, der den Ländern als Orientierung bei der Erstellung und Überarbeitung von schulischen Infektionsschutzplänen für das neue Schuljahr geben soll, so heißt es im Beschluss. Auf Details habe man mit Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten verzichtet. Nach den Sommerferien soll der Regelbetrieb in den Schulen wieder laufen. Mecklenburg-Vorpommern macht am 3. August den Anfang.

Diese Hygiene-Regeln gelten nach den Sommerferien

Unter anderem sieht der Rahmenplan vor, dass während des Unterrichts auf den Mindestabstand verzichtet werden kann. Das gilt für Schülerinnen und Schüler wie für die Lehrkräfte. Aber: „Wo immer dennoch möglich, sollte insbesondere bei Besprechungen, Konferenzen sowie schulbezogenen Veranstaltungen ein ausreichender Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden", heißt es im Beschluss.

Das Tragen der Maske in der Schule wird sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Der Beschluss sieht vor, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden soll, wenn dies länderseits in einer rechtlichen Regelung vorgesehen ist.

Auch wenn der Mindestabstand nicht mehr eingehalten werden muss, soll auf Körperkontakt wie Umarmungen und Händeschütteln nach wie vor verzichtet werden. Dazu gelten natürlich weiter die Standard-Hygieneregeln wie die Husten- und Niesetikette und gründliche Händehygiene.

So sollen die Klassenräume hygienisch bleiben

Neben der persönlichen Hygiene spielt auch die Raumhygiene eine entscheidende Rolle. Hier hat de Kultusministerkonferenz festgelegt, dass mindestens alle
45 min durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten gelüftet werden soll. Wenn möglich sollen Fenster auch während des Unterrichts offen sein.

Eine Flächendesinfektion in Schulen wird nicht empfohlen. „Hier ist die angemessene
Reinigung völlig ausreichend", heißt es im Papier. Zudem soll es an allen Schulen ausreichend Seife und Papiertücher in den Toiletten geben.

Kritik vom Lehrerverband

Dem Deutschen Lehrerverband geht dieses Rahmenkonzept nicht weit genug. In einem 10-Punkte-Plan fordern sie u. a. wöchentliche freiwillige Corona-Tests an den Schulen sowie einen Visierschutz für die Lehrkräfte.

 

Bildquelle: Getty Images/Casarsa

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