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Krebskranke Kinder können via Roboter am Schulgeschehen teilnehmen

Krebskranke Kinder können via Roboter am Schulgeschehen teilnehmen

Echte Inklusion

Krebskranke Kinder können wegen ihrem schwachen Immunsystem oder langwierigen Klinikaufenthalten oft nicht am Schulunterricht teilnehmen. In Hamburg werden jetzt drei Roboter für sie in die Schule geschickt.

Roboter für krebskranke Kinder

Sie sind Stimme, Augen und Ohren für Kinder, die an Krebs erkrankt sind. Kleine Minicomputer, gerade einmal 30 cm groß, und eher unscheinbar, stehen in Klassenräumen in Hamburg. "Karlsson" heißen diese Roboter, die eher an ein Haushaltsgerät erinnern. Sie schenken Kindern, die wegen einer Chemotherapie oder einem längeren Krankenhausaufenthalt nicht zur Schule gehen können, ein Stück Normalität.

Unterstützung im Alltag

Hinter den Robotern steckt kein Leistungsgedanke. Es geht nicht um Noten oder Hausaufgaben, sondern darum, dass Kinder ihre gewohnten Strukturen nicht verlieren. Die Schule und die Klassengemeinschaft können eine enorme Stütze in Zeiten von Krankheiten sein. Krebskranke Kinder, denen das gewohnte Umfeld fehlt, können durch "Karlsson" wieder am Schulalltag teilnehmen.

Vom Krankenhausbett in Klassenzimmer

Die Roboter haben eine Videokamera, Lautsprecher und ein Mikrofon. Bedient wird "Karlsson" über ein Tablet. So lässt sich der Kopf des Roboters mit einer einfachen Handbewegung drehen. Um sich vom Krankenhausbett aus am Unterricht zu beteiligen, leuchtet ein LED-Signal, wenn das Kind eine Antwort geben möchte. Auch Gespräche oder Gruppenarbeiten sind auf diese Weise möglich. Tablet und Roboter kommunizieren via Internetverbindung miteinander.

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Krebskranke Kinder fühlen sich oft isoliert

Bisher gibt es "Karlsson" nur in Hamburg. Die Kinderklinik des Universitätsklinikums experimentiert mit den sogenannten Telepräzensrobotern, um Familien zu unterstützen. Denn krebskranke Kinder fühlen sich oft isoliert und vom Alltagsgeschehen abgeschnitten. Wer keine Freund*innen treffen kann, weil die Gefahr einer Infektion zu hoch ist, der fühlt sich einsam. Wenn Kinder den Anschluss an ihre Klassengemeinschaft mithilfe von Robotern nicht verlieren, dann ist das ein echter Gewinn.

Unterstützung für krebskranke Kinder

Das Projekt mit den Telepräsenzrobotern wird weiter ausgebaut. Demnächst sollen acht Avatare krebskranken Kindern dabei helfen, am Unterricht teilzunehmen. Die Roboter werden für 3.000 € im Jahr von einer norwegischen Firma angemietet. Hoffentlich ziehen bald andere Kliniken nach, so dass krebskranke Kinder sich weniger isoliert fühlen.

Quelle: focus.de

Mein Fazit

Krank sein ist furchtbar. Zusätzlich auch noch unter Isolation zu leiden, wirkt sich sicherlich nicht positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Ich finde die Idee mit den Robotern genial und würde mir wünschen, dass mehr davon zur Verfügung stünden.

Bildquelle: getty images / monkeybusinessimages

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