Allergie-Prävention in der Schwangerschaft

Vor allem Mütter, die selbst unter einer Allergie leiden, machen sich Sorgen, dass ihr Baby ebenfalls eine Allergie entwickeln könnte. Die gute Nachricht: Schon während der Schwangerschaft können sie das Allergie-Risiko für ihr Kind reduzieren.

Einer Allergie beim Baby vorbeugen

Ungefähr jedes dritte Kind leidet unter einer Allergie, Tendenz steigend. Klar, dass sich werdende Mütter fragen, was sie selbst dazu beitragen können, damit ihr Kind von einer späteren Allergie verschont bleibt. Wer dazuhin noch selbst Allergiker ist, tut gut daran, sich schon während der Schwangerschaft an einige – einfache – Regeln zu halten.

Allergie-Prävention in der Schwangerschaft

Entspannung bei der Ernährung in der Schwangerschaft: Gesund & ausgewogen, das ist die These


In Punkto Allergie-Prävention hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Wurde noch vor einigen Jahren gepredigt, auf allergene Nahrungsmittel zu verzichten, ist jetzt Entspannung angesagt. In zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine allergenarme Diät in der Schwangerschaft keinen Einfluss auf spätere Allergien beim Baby hat. Ganz im Gegenteil: Das Vermeiden vieler Nahrungsmittel birgt eher die Gefahr einer Mangelernährung von Mutter und Kind.

Ernährungsempfehlungen zur Allergieprävention

Sie müssen während Ihrer Schwangerschaft also nicht auf potentielle allergieauslösende Nahrungsmittel verzichten. Wenn Sie darauf achten, dass Ihre Ernährung ausgewogen ist und viele gesunde Nährstoffe enthält, geben Sie Ihrem Baby auf diesem Weg das Allerbeste mit. Lebensmittel wie rohe Eier, rohes Fleisch und Roh-Milch sollten Sie jedoch meiden, sie gefährden die Gesundheit Ihres Babys.

Die Empfehlungen im Einzelnen:

Wie hoch ist das Risiko, dass mein Kind an einer Allergie erkrankt?

Allergien selbst werden nicht vererbt, allerdings die Veranlagung dafür. Ob Ihr Kind eine Allergie, Neurodermitis oder allergisches Asthma entwickelt, hängt von der familiären Belastung, aber auch vielen weiteren Faktoren ab.

➤ Kein Elternteil ist allergisch: 15 %
➤ Ein Geschwisterkind ist allergisch: 25-35%
➤ Ein Elternteil ist allergisch: 20-40%
➤ Beide Elternteile sind allergisch: 50-60%
➤ Beide Elternteile leiden unter der gleichen Allergie: 60-80%
Quelle: www.daab.de

Und was, wenn Sie selbst unter einer Allergie leiden?

Unsere Empfehlungen gelten für werdende Mütter, die keine Allergie haben. Schwangere, die unter einer Nahrungsmittelallergie leiden, müssen ihre Diät natürlich auch während der Schwangerschaft und Stillzeit befolgen.

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