"Eine Operation ist keine Geburt, meine Liebe"

Mit diesen Worten beschimpft einen Geburtsfotografin einen Schwangere. Der Grund: Sie will mit Kaiserschnitt entbinden. Das geht wirklich zu weit!

Familie.de wünscht einen schönen Tag!


Jede Geburt ist einzigartig! Und zum Glück leben wir in einer Zeit, in der wir die Freiheit haben, diesen wichtigen Moment so zu gestalten, wie wir uns damit am wohlsten fühlen. Wir können unsere Kinder im Kreißsaal bekommen oder zu Hause. Wir entbinden im Knien, im Liegen oder im Wasser. Wir wollen eine Geburt mit PDA oder eine ohne. Und wir können frei entscheiden, ob wir einen Kaiserschnitt haben möchten oder nicht. Ganz egal wie, am Ende kommt immer ein Baby auf die Welt. Und damit sind all das ECHTE Geburten!

Geburtsfotografin beleidigt Schwangere

Man sollte meinen, dass jemand, der schon viele Frauen bei der Geburt begleitet hat, das ´ sieht. Umso wütender macht uns deshalb diese Geschichte. Eine Geburtsfotografin beschimpft eine Schwangere und das nur, weil diese mit einem Kaiserschnitt entbinden möchte. Doch das lässt sich die werdende Mama nicht gefallen und teilt den unverschämten Chatverlauf mit der Facebook-Community. Und der wird prompt zum großen Aufreger.
Absolut verständlich, wenn man die gnadenlose Wortwahl der Fotografin liest: „Eine Operation ist keine Geburt, meine Liebe. Du wirst nicht gebären. Dir wird bei einem chirurgischen Eingriff das Baby aus dem Bauch entfernt. Das ist keine Geburt, egal, wie du es drehst, und ich persönlich möchte nicht dabei sein und Fotos machen." Das hat gesessen. Und die Fotografin legt noch einmal nach. „Dieser Mutter-Job ist schwer, wenn ich du wäre, würde ich mir zweimal überlegen, diesen Job auf die leichte Tour zu starten.“

Als ob man sich als werdende Mutter nicht schon genug Sorgen über die Entbindung macht. Solche offensichtlichen Anfeindungen machen es nur noch schlimmer. Dabei gibt es den einen, richtigen Weg zu entbinden nicht. Und schon gar nicht bestimmt das WIE deinen Wert als Mutter. Frauen entscheiden sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für einen Kaiserschnitt – manche sind aus medizinischer Sicht notwendig andere aus emotionaler. Und niemand sollte darüber urteilen. Schon gar nicht, wenn er nicht alle Fakten kennt.
Leider herrscht auch unter Müttern oft ein unnötig rauer Ton. Umso schöner, dass sich zumindest in diesem Fall die Mehrheit einig ist: Solche Worte gehen einfach zu weit! Diese Einheit würden wir uns auch bei so vielen anderen Mama-Themen wünschen...

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